|
St. Korbinian Unterhaching |
|
Liebe Mitkorbinianerinnen und Mitkorbinianer,
Folgender Text steht auf der Homepage unserer Pfarrgemeinde und soll hier allen zur Kenntnis gebracht werden.
Auf eindrucksvolle Weise wurde unser Herr Pfarrer
Konrad Schmid
am 25. 11. 2002
zu Grabe getragen.Der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung dankt aus vollem Herzen den vielen nicht zu zählenden opferbereiten Händen, die vorbildlich die würdige Grablegung möglich gemacht haben. Dabei haben alle bewiesen, dass das Reich Gottes Wirklichkeit werden kann, auch für die, die unserer Kirche (noch) fern stehen wollen.
Natürlich gilt unser Dank auch dem Klerus, der uns zeigte, dass unser Erlöser lebt, so wie der politischen Gemeinde Unterhaching, die durch die Anwesenheit des Herrn Bürgermeisters und seiner Räte ihre Verbundenheit mit der Pfarrei St. Korbinian betonte.
Was mit unserer Pfarrgemeinde in Zukunft geschieht, wird allen Pfarrangehörigen im Beiblatt des Kirchenzettels
"Der Pfarrgemeinderat informiert!"und hier auf der Homepage möglichst aktuell dargelegt.
Ihr Pfarrgemeinderat und Ihre Kirchenverwaltung von St. Korbinian
Der plötzliche Tod unseres Herrn Pfarrers hat die Pfarrei tief ins Herz getroffen. Von heute auf morgen steht die Pfarrgemeinde ohne ihren Hirten in der Welt. Jedem einzelnen von uns wird erst jetzt so richtig bewusst, was wir an unserem langjährigen Pfarrer hatten und wie sehr er durch seine Persönlichkeit seine Pfarrei und damit auch uns geprägt hat. Die Trauer um den Verlust eines Menschen zeigt seine Bedeutung erst richtig auf. Wir danken ihm noch im Nachhinein, für seine Seele werden wir beten. Dies wird von den meisten im persönlichen Gebet geschehen, aber wir werden nicht versäumen, dies auch um den Mittelpunkt, dem Tisch des Herrn versammelt, in pfarrgemeinschaftlicher Brüderlichkeit zu tun.
Der Montag der Beerdigung und die Vorbereitungen der Pfarrei und der Angehörigen dazu haben gezeigt, dass unsere Pfarrgemeinde lebt! Die Vereine, die Stützen unserer Pfarrei, wurden in selbstverständlicher Weise aktiv, genau wie viele Helfer, die nicht durch Mitgliedschaft gebunden sind. Der Kirchenvorstand koordinierte mit Hilfe des Pfarrgemeinderates, alle erfüllten ihre übernommenen Pflichten und es entstand ein würdiges Ganzes, das nur eine funktionierende Gemeinschaft hervorbringen kann. Dieses sichtbare Erleben der ganzen Gemeinschaft durch den einzelnen sollten wir für die Zukunft im Gedächtnis bewahren!
Wie geht es nun mit unserer verwaisten Pfarrei weiter?
Es ist der Wille des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung, dass die Eigenständigkeit der Pfarrei erhalten bleibt. Nach Worten des Dekans sind die Aussichten dafür gut. Die Eröffnungsrede Seiner Exzellenz beim Requiem hat Anlass gegeben, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Die Pfarrstelle wird, wie üblich, ausgeschrieben werden und wir denken, dass damit ein Generationswechsel stattfindet, der der Pfarrgemeinde die Möglichkeit zu einem für sie geeigneten Neuanfang bietet.
Dies steht aber noch in der Zukunft.
Zuerst muss an Übergangslösungen gearbeitet werden. Die Gottesdienstordnung muss möglichst umfassend aufrecht erhalten werden. Den älteren Pfarrangehörigen dürfen keine zu weiten Wege zugemutet werden. Die Spendung der Sakramente muss gewährleistet sein. Die Verwaltungsangelegenheiten der Pfarrei müssen reibungslos durchgeführt werden. Und vieles andere mehr.
Wir werden versuchen, den Kirchenzettel im Sinne des Verstorbenen am Leben zu erhalten.
Am Freitag, dem 29.11.02, findet ein Gespräch zwischen HH Dekan Hachinger Tal, dem Kirchenpfleger und dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden statt. Von diesem Ergebnis werden Sie unterrichtet.Ich danke Ihnen allen!
Ihr
Manfred Kopal, Vors. Pfarrgemeinderat St. Korbinian
Der Bär von St. Korbinian trägt seine Last!
