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Schwarzes Brett
Das Schwarze Brett hat mehrere Tafeln - bitte beachten!
Dokumente, die ihre Aktualität verloren haben, findet man im Archiv!
Der Ministrantendienstplan ist jetzt online, zu finden
über "Lebendige Gemeinde" -> Minis
(hier)
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Der Gott des Neuen Bundes ist kein anderer als der des Alten Bundes: der verborgene Gott, das große Geheimnis, aber zugleich der Gott, der „herabkommt“, sich öffnet und mitteilt, der uns in sein eigenes Leben hineinzieht. „Wir haben seine Herrlichkeit gesehen“, schreibt der Evangelist Johannes: die Herrlichkeit des Sohnes, die keine andere ist als die des Vaters: der Glanz seiner Herrlichkeit, die Macht seiner Liebe. Und wir haben den Geist empfangen, der uns zu Söhnen Gottes macht. „Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind“ (Röm 8, 16).
(SCHOTT, MESSBUCH)
Der Christ ist in das Leben der drei göttlichen Personen einbezogen. Jedes Kreuzzeichen "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" drückt das aus, in jedem Gottesdienst wendet sich die Gemeinde an Gott, den Vater, durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Der Glaube an den dreifaltigen Gott, daß Gott einer in drei Personen ist, war in der Entwicklung der Kirche nicht unbestritten. Vor allem der Arianismus hat um die Wende zum 4. Jahrhundert die Kirche in ihrer Glaubenssubstanz erschüttert. Aus einem platonischen Welt- und Gottesbild heraus lehnt er die Vorstellung ab, daß das Eine, das Göttliche, als mehrere Personen gedacht werden kann. Das Konzil von Nicäa im Jahr 325 hat zwar eine Entscheidung getroffen, aber es dauerte mehr als eine Generation, ehe der Glaube sich durchsetzte, daß Jesus gleichwesentlich mit dem Vater ist. "Homoousios" war der griechische Begriff, mit dem man für die damals herrschende Vorstellung das Besondere des christlichen Gottesglauben zum Ausdruck brachte. Das Weihnachtsfest hat durch diese Auseinandersetzung erst seine hohe Bedeutung gewonnen, weil in diesem Fest die Geburt des Sohnes Gottes gefeiert wird. Bis zur Zeit des Arianismus war Ostern das einzige Hauptfest der Christenheit.
(ANONYMUS, KATH.DE)
(siehe auch M. KOPAL, diese Page, über "IV. Ökumenische Konzil von Chalkedon")