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Schwarzes Brett

Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2007

Das Schwarze Brett hat mehrere Tafeln - bitte beachten!
Dokumente, die ihre Aktualität verloren haben, findet man im Archiv!

+++ Die Bitttage: Den Beginn der Prozessionen und deren Weg finden Sie im Kirchenzettel +++ Bitte nehmen Sie rege teil! +++  
            
Erstkommunionen 2007 bei St. Korbinian

Formen gemeinsamen Bittgebets: Bittgottesdienste und -prozessionen

Die Tradition der Bitttage und Bittprozessionen reicht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Die "Grundordnung des Kirchenjahres und des Kalenders" vom 21. März 1969 hat an den Bitttagen vor Christi Himmelfahrt festgehalten. Die Bittprozession am Fest des hl. Markus (25. April) wurde nicht mehr berücksichtigt, da sie in einem rein lokalen Brauch der stadtrömischen Kirche ihren Ursprung hat (Verchristlichung der heidnischen Flurprozession zu Ehren des Gottes Robigus und der Göttin Robigo). Dennoch wird an diesem Brauch in manchen Gebieten festgehalten.

Die Bitttage vor dem Fest Christi Himmelfahrt gehen auf eine Anordnung des Bischofs Mamertus von Lyon im Jahr 469 zurück, wegen Erdbeben und Missernten an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit Fasten verbundene Bußprozessionen zu halten. Um 800 wurden diese drei Bitttage (Rogationes oder litaniae minores) auch von Rom eingeführt, allerdings ohne das vorgeschriebene Fasten.

Zusammen mit den Quatembertagen hat die "Grundordnung des Kirchenjahres und des Kalenders" von 1969 den Sinn der Bitttage so umschrieben: "An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen; auch eignen sich die Tage für den öffentlichen Dank." (Nr. 45)

Der Christ vertraut in frohen und schweren Stunden Gott, von dem der Mensch letztlich abhängig bleibt. Im Gebet trägt er ihm seine eigenen Sorgen und die Not und Angst der ganzen Menschheit vor.  Die aktuellen und bedrängenden Sorgen und Befürchtungen der heutigen Zeit sollen angesprochen und vor Gott ausgesprochen werden. Dabei werden wir uns aber bewusst sein, dass Gott das Leid und alle Unbegreiflichkeiten nicht aus der Welt nimmt und die Probleme nicht für uns löst, aber denen, die ihn lieben und ehren, alles zum Guten lenkt.

(nach: Institut für Praktische Theologie - Universitätsplatz 1 - A-5020 Salzburg)