Ist das Internet "verkündigungstauglich"?
Oder überlassen wir es den anderen?
Skizze einer Antwort:
Als Jesus Christus die Apostel und Jünger ausgesandt hat, die Frohbotschaft vom Reich
Gottes zu
verkünden, da hat er ihnen aufgetragen, zu allen Völkern und somit in alle Welt zu gehen
(vgl. Mt 28,19):
Wir meinen, auch in die "Welt des Internet"! Wenn die Christen hier nicht
präsent sind, werden andere ihre
Stelle einnehmen und an der Bildung oder auch Verbildung der Menschen mitwirken.
Es geht nicht darum, ein "katholisches Getto" im Internet zu errichten. Denn das
Ziel katholischer Präsenz
in den Medien ist ein missionarischer und zugleich offener Dialog mit allen
gesellschaftlichen Kräften:
"Prüft alles, und behaltet das Gute!" (1 Thess 5,21). Gott ist in den Herzen
der Menschen bereits
verborgen anwesend und wirksam, noch bevor ihnen das Wort Gottes ausdrücklich verkündet
wird. Das
Evangelium von der Menschwerdung Gottes, die vor 2000 Jahren geschehen ist, erfüllt die
tiefsten
Sehnsüchte und Erwartungen der Menschen auf unüberbietbare Weise!
Papstbotschaft "The
church must learn to cope with computer culture" zum 27. Mai 1989,
dem Weltkommunikationstag. 33.
Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel (17.05.1999)
(siehe auch 34. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel (27.01.2000),
35.
Welttag der Kommunikationsmittel (27.05.2001)
Wir empfehlen das Anliegen einer katholischen Präsenz im Internet der besonderen
Fürbitte eines der
bedeutendsten katholischen Presse- und Rundfunkpioniere, nämlich des heiligen Paters
Maximilian
Maria Kolbe!
Kaplan Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der
Gemeinschaft vom heiligen Josef, Kleinhain 6, A-3107 St. Pölten-Traisenpark
Tel. +43 (2742) 360088, Fax +43 (2742) 20284