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Kirchenzettel

St. Korbinian

31. 12. 2000 - 07. 01. 2001


Fest der Hl. Familie und Neujahr 2001

 

SO IST ES

 

 

Welttag des Friedens, 1. Januar

Die Botschaft zum 34. Weltfriedenstag hat Papst Johannes Paul II. unter das Motto gestellt:

Dialog zwischen den Kulturen
für eine Zivilisation der Liebe und des Friedens".

Was Sicherheit und Frieden in der Welt angeht, so zeigt die Entwicklung in den neunziger Jahren ein höchst widersprüchliches Bild: Einerseits ist die Zahl der Kriege zwischen den Staaten zurückgegangen; Andererseits haben die gewaltsamen innerstaatlichen Konflikte bis hin zu Bürgerkriegen, verbunden mit schweren Menschenrechtsverletzungen, deutlich zugenommen. Auffallendstes Merkmal all dieser Konflikte ist, daß es sich - zumindest auf den ersten Blick - um ethno-nationale und kulturell-religiöse Konflikte handelt. Dieser Tatbestand scheint reichlich Beweismaterial für die populäre These vom "Kampf der Kulturen" zu bieten. Umso aktueller ist das Motto des 34. Weltfriedenstages, das an das internationale Jahr des "Dialogs zwischen den Kulturen" anknüpft, das von der Vollversammlung der Vereinten Nationen für das Jahr 2001 ausgerufen worden ist. Ziel dieses Dialoges soll eine "Zivilisation der Liebe und des Friedens" sein.
(Aus einem Aufruf der Deutschen Bischofskonferenz.)

 

 

DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM FEST DER Hl. FAMILIE


LESUNG I (1 Sam 1,20-22. 24-28):

"Ich habe ihn vom Herrn erbeten."

LESUNG II (1 Joh 3,1-2.21-24):

"Wir heißen Kinder Gottes und sind es."

EVANGELIUM (Lk 2,41-52): "Dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht."


Die frohe Botschaft zu Neujahr


LESUNG I (Num 6,22-27):

"Der Herr segne dich und behüte dich."

LESUNG II (Gal 4,4-7):

"Als die Zeit erfüllt war."

EVANGELIUM (Lk 2,16-21): "Man gab ihm den Namen Jesus."

 

G O T T E S D I E N S T O R D N U N G

Sonntag FEST DER HEILIGEN FAMILIE
31.12.2000

09.00 Beichtgelegenheit
09.30 Singmesse
18.00 Festmesse zum Jahresschluß

Montag     NEUJAHR - HOCHFEST
                  DER GOTTESMUTTER,
                  WELTFRIEDENSTAG
01.01.2001

09.30 Singmesse
19.00 Singmesse

Dienstag         Hl. Basilius +379, hl. Gregor v. Nazianz +390
02.01.
07.30 hl. Messe

Mittwoch
03.01.
07.00 hl. Messe im Kloster

Donnerstag
04.01.
07.00 hl. Messe im Kloster

Freitag Hl. Joh.Nepomuk Naumann +19.Jh. Herz-Jesu-Freitag
05.01.
Wenn um 7.30 hl. Messe ist: bitte auf Glockenzeichen
                                         achten!

18.00 Dreikönigsandacht mit Weihe des Dreikönigwassers und
          Aussendung der Dreikönige

Samstag HOCHFEST DER ERSCHEINUNG DES
               HERRN
06.01.2001

09.00 Beichtgelegenheit
09.30 Festmesse Chor: Pastoralmesse v. Kempter,
                                     Transeamus.

19.00 Singmesse

Sonntag TAUFE DES HERRN
07.01.2001

09.00 Beichtgelegenheit
09.30 Familienmesse
19.00 Singmesse

 

Gedenktage

GEDENKTAGE:

 

Predigt zum Fest der Hl. Familie

 


Predigt Hl. Familie 2000

Das Fest der hl. Familie ist eine wunderbare Variante des Weihnachtsfestes. Die Geburt des Gottessohnes wird von den Gläubigen ja nicht als bloß symbolisches Fest gefeiert. Wir feiern ein konkretes Ereignis, über das uns die hl. Schrift eindeutig unterrichtet. Für uns in der Pfarrkirche St. Korbinian erzählt uns dieses Evangelium auch das Titelthema unseres Gnadenbildes. „Der heilige Wandel“, die Heimkehr des jungen Jesus von seiner ersten Tempelwallfahrt zurück nach Nazareth an der Hand von Josef und Maria, „und er war ihnen untertan".

Untertan, gehorsam: Fachausdruck der Erziehung, das untertänig, gehorsam Sein. Leider hat dieser Begriff eine sehr negativ belastete Bedeutung erfahren. In einer Zeit, in der wir lieber von Mitwirkung, von Zusammenarbeit und persönlicher Verantwortung sprechen, gilt dieses Wort natürlich so, wie es klingt, überholt. Allerdings: Mithilfe dieser Feststellung wurde der „Gehorsam“ abgeschafft. Er hat sich nicht überlebt. Er wurde mit kluger Verdrehung der natürlichen Gegebenheit ersetzt durch die unselige „Selbstverwirklichung“ und ist auf diese Weise in den Sog der Umwertung aller Werte geraten. Nein, das haben wir weitgehend nicht wahrgenommen.

Mit dem Gehorsam soll die Familie abgeschafft werden! Im Europa-Parlament wurden nach einer Aussage des Europa-Abgeordneten Habsburg im vergangenen Jahr immer wieder Äußerungen laut, die auf die Abschaffung der Familie hinzielen. Familie sei ein Hort von Autoritätsgläubigkeit.

Wie ist das nun mit dem Gehorsam? Ist er tatsächlich überholt?

Es fällt auf, daß der Evangelist die Eigenschaft des Gehorsams mit Absicht auf Jesus anwendet. Das hat seinen tiefen Sinn. Für den Evangelisten steht jedenfalls der Gehorsam für das wahre Mensch-Sein des Erlösers, des Sohnes Gottes. Mußten doch zu allen Zeiten gerade die Königskinder in härtesten Gehorsamsprüfungen sich bewähren. Aber ist wirklich der Gehorsam grundlegend für das Menschsein?

Man könnte Weihnachten auch das Gehorsamsfest der hl. Familie nennen. Josef und Maria bestehen ihre Gehorsamsprüfung, genau so wie heute im Evangelium Jesus. Wir hören zwischen den Zeilen bereits die Bemerkung des hl. Paulus heraus aus dem  Brief an die Philipper (2,6) „Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen“. Er erniedrigte sich und ward gehorsam, gehorsam bis in den Tod am Kreuz“.

Der hl. Paulus hat diese Gesinnung zusammengefaßt in dem unvergleichbar schönen Hohenlied der Liebe. Da heißt es doch: „Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, prahlt nicht, bläht sich nicht auf ... Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hält allem stand.“ Wer genau hinschaut, kann feststellen, das der Grundgedanke der Überlegungen des hl. Paulus über die Liebe der Gehorsam ist. Tatsächlich liegen Welten zwischen der egoistischen Liebe und jener Liebe, die Verwirklichung des Gehorsams ist. Da scheiden sich die Geister! Egoistische Liebe kennt keine Langmut, sondern will sofort genießen. Egoistische Liebe wird sehr schnell eingeholt von der Eifersucht. Egoistische Liebe bläht sich auf und stellt sich in den Mittelpunkt. Egoistische Liebe kennt sehr schnell ihren Vorteil, ist sehr reizbar zum Zorn. Egoistisch Liebe hat immer recht und ist in Wirklichkeit feige. Egoistische Liebe kennt kein Opfer und verabscheut darum den Gehorsam.

Gehorsam ist die Tugend der Ganzheit. Wir müssen lernen, den Gehorsam zu sehen als eine gnadenvolle Methode der Solidarität. Sie behält nicht nur die eigenen Belange im Auge, sonder denkt in Verantwortung an das Wohl aller und dient ihm. Darum kann es sogar die Göttliche Tugend der Liebe geben. Wir erkennen in ihr zutreffend Gottes Wesen. Wir Menschen haben gerne die unmittelbare Forderung des Augenblickes verwirklicht. Das gehört fast so zu unserer Natur. Darum können wir eigentlich nur in Teilen denken. „Stückwerk ist unser Erkennen“ heißt es weiter im Hohenlied. "Wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk“. Gott denkt immer und nur ans Ganze und im Ganzen.

Darum zu wissen, das macht demütig. Demut ist eine notwendige Begleittugend des Gehorsams, ja dieser kommt ohne Demut gar nicht aus, will er nicht in die Untugend zurückfallen, die wir Kadaver-Gehorsam nennen. Wir müssen wieder erkennen, daß Demut die Menschenwürde zugänglich macht. Denn keiner hat seine Würde von und aus sich selbst, sonst müßten die Herrscher dieser Welt zugleich die gerechtesten sein.

Auf der Grundlage von Demut und Gehorsam hat Jesus Christus die Ehe zur Würde des Sakramentes erhoben und sie zugleich ausgestattet mit diesen Grundtugenden, die ihren Bestand, ihre Liebe und Treue sichern und rein erhalten. Am Sonntag zwischen Weihnachten und Neujahr schaut die Kirche voller Bewunderung auf die Heilige Familie.

Wir können allerdings nicht so einfach die Tugenden der Hl. Familie uns zu eigen machen. Sind sie doch ein von Gott geschenktes Gütesiegel der Menschenwürde. Sie finden sich in keinem Einkaufswagen aus irgend einem Warenlager. Trotzdem werden wir uns vergeblich bemühen, sie durch alle möglichen Anstrengungen gewinnen zu können. Es wäre ja zu leicht, geringschätzig auf sie herabzuschauen und man tut das wahrlich zur Genüge auf sämtlichen Schauplätzen des Menschheitstheaters. Gott schenkt sie uns, wenn wir sie von Herzen ersehnen.
Amen.

 

Predigt zu Silvester 2000

 


Predigt Silvester 2000

Zum Jahreswechsel und überhaupt wäre gut für uns eine Eigenschaft, die heute wieder von der Gottesmutter Maria berichtet wird. In der Übersetzung der Liturgiebücher wird da berichtet: „Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“. Diese Übersetzung richtet sich nach dem lateinischern Text. Der griechische Urtext drückt es viel deutlicher aus. Dort heißt es wörtlich: „Maria aber behütete diese Ereignisse und fügte sie in ihrem Herzen akake zusammen“. Sie brachte alles „unter einen Hut“.

Sie brachte alles unter einen Hut. Ein wunderschönes Beispiel für das ganz in und unter-Gottes-Willen-Stehen. Wir brauchen nur dieses Dreiviertel Jahr überdenken seit dem Besuch des Erzengels Gabriel. Da war zuerst das nicht Verstehenkönnen dessen, was der Engel ihr angekündigt hatte. Dann die Ungewißheit gegenüber ihrem Bräutigam, dem hl. Josef. Der Besuch bei ihrer Base Elisabeth und deren wundersame Reaktion darauf. Dann der 100-km. - Weg Josefs mit seiner schwangeren Frau von Nazareth nach Bethlehem, bloß wegen des blöden Gesetzes des Kaisers Augustus. Die traurige Herbergssuche, die Niederkunft im Stall vor Ochs und Esel, der Engelsgesang und die staunenerregenden Reden der Hirten.Wie soll das alles unter einen Hut zu bringen sein, wenn nicht unter den Willen Gottes.

Sowas muß man können. Dazu gehören aber auch eindeutige Begriffe, aus denen sich eine eindeutige Sprache zusammensetzt. Jedes Jahr stellt irgend ein Gremium, ein wissenschaftliches Institut für Sprachforschung sogenannte „Unworte“ zusammen. Man solle sie im Interesse einer menschlichen, friedfertigen Sprache am besten nicht mehr benutzen. Wenn ich jetzt an die Reaktionen, von denen die Medien immer wieder im Anschluß an kirchliche Verlautbarungen  z.B.  Dominus Jesus oder die neue Schwangerschaftsberatung im Blick auf „Donum vitae“   denke, dann frage ich mich, ob wir Katholiken uns über unsere Sprache einig sind.

Im Kirchenzettel habe ich neulich einige Worte behandelt, die mir als Unworte vorkommen. So die „alternativen Lebensgemeinschaften“ oder „Homo-Ehe“. Dann den Weihnachtsmann und den Weihgnachtsbaum. Da fällt auf, daß uns möglichst unverbindliche, bis nichtsagende Worte unterjubelt werden. Heute möchte ich, vielleicht überraschender Weise an ein Fremdwort erinnern, das vor allem in Kreisen der Finanzleute, der Wirtschaft und der Politik gerne Verwendung findet: das Wort „Effektivitität“.

Effektivitität, was heißt das eigentlich. Es heißt soviel wie Wirksamkeit. Es gibt auch eine Abwandlung und die heißt Nachhaltigkeit. An sich keine schlechten Worte, zunächst nichts dagegen einzuwenden. Nur wenn wir beobachten, daß unter dem Diktat solcher Worte Werte verloren gehen, dann erkennen wir in ihnen eine ideologische Bedeutung. Sie wird von niemanden erfunden. Aber sie ergibt sich aus ihrem gedankenlosen Gebrauch, aus ihrer unbedachten Anwendung.

Die Anlage des Geldes soll natürlich effektiv sein. Die medizinischen Behandlungsmethoden sollen efffektiv sein. Die Meinungsverbreitung der Medien soll effektiv sein. Die Arbeitstechnik soll effektiv sein und was noch. Öffnen wir unsere Augen, strapazieren wir unsere Aufmerksamkeit. Ist auch unser Leben effektiv? Alle Religionen kennen den Segen. Weil sie wissen, daß das Leben ohne Gottes Segen alles andere verläuft als effektiv. „An Gottes Segen ist alles gelegen!". Da wird das Wort „Effektiv“ äußerst gefährlich. Da gilt auf einmal wieder das Wort vom lebensunwerten Leben. Da bekommen alte Menschen die Todesspritze. Da wird mit menschlichem Leben medizinisch experimentiert. Da beginnt die Schwangerschaft im Reagenzglas, da werden ungeborene Kinder getötet, weil sie der Lebensqualität entgegenstehen.Und so weiter!

Und darum zum Schluß eine wichtige Erinnerung an ein Stoßgebet; „Jesus, Maria, Josef, steht uns bei im letzten Streit“. Das Schlußgebet der hl. Messe vom Fest der hl. Familie hat uns daran erinnert, daß wir dem Beispiel der hl. Familie folgen, damit wir einst das Ewige Leben erlangen. Wenn Gott selber die Momentaufnahme unseres Lebens macht, dann will er, daß wir so, wie wir sind, vor sein Angesicht treten. Mit Glauben, mit Zuversicht und Vertrauen – und mit leeren Händen!
Darum auch an dieser Stelle mein Dank an alle, die im vergangenen Jahr in der Pfarrei tatkräftig mitgearbeitet haben. Besonders den Mitgliedern der Kirchenverwaltung, die ab 1. Januar in ihren wohlverdienten Ruhestand des Ehrenamtes gehen und den Neugewählten.
Dank an die Eltern, die ihren Kindern das Minsitrieren ermöglichen und natürlich den Ministranten, der Mesnerei und dem Kirchenchor, dem PGR und den Mitgliedern der KAB, den Caritashelfern und den Helferinnen des Altenklubs und allen, die sich für die Pfarrei einsetzen. Oft genug scheint alle Mitarbeit als nicht-effektiv. Aber trotzdem lebt davon die Gemeinschaft. Den Segen gibt Gott dazu.
Amen.


Termine

Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!


Okumenischer Sternweg am Neujahrstag

16.00h Treffpunkt St.Birgitta, Spaziergang nach St. Alto
16.20h St. Alto: Spaziergang zur Heilandskirche
16.40h Heilandskirche: Spaziergang zum Rathaus
16.00h Treffpunkt Bonhoeffer-Haus, Spaziergang nach St.Korbinian
16.15h St.Korbinian, Spaziergang zum Rathaus
17.00h Schlußandacht vor dem Rathaus.
An den Stationen wird jeweils ein Gebet gesprochen Sie sind eingeladen, Kerzen oder Fackeln mitzubringen.

Die Sternsinger kommen vom Fr. 5. bis So. 7.Januar 2001.

Die bundesweite Sternsingeraktion wird getragen vom Päpstl. Kindermissionswerk (Aachen) und vom Bund der deutschen kath. Jugend (Düssedldorf). Jedes Jahr geht es um ein besonderes Schwerpunktsland. Die Aktion bedient sich dazu eines Kennwortes in der Sprache des betr. Landes. Heuer ist es das Wort "Funduzenzele" aus einer Sprache in Südafrika, was heißen soll: "Lernen und Handeln" - Damit Kinder leben können! "Öffnet Eure Türen!"

Immer wieder kommt es vor, daß Leute, die großen Wert auf den Besuch der Sternsinger legen, von den Kindern nicht erreicht werden. Sei es, daß ausgerechnet dann niemand da ist, oder daß sie nicht alles "schaffen" können, was sie sollen und wollen. Bitte um Nachsicht!

Das Kindermissionswerk besteht seit 1832, Anfänge in Frankreich als Gebets- und Opfergemeinschaft, um das harte Los chinesischer Kinder zu bessern. Seit 1849 für den Loskauf von Sklavenkindern; 1855 erstreckte sich die Hilfe auf die ganze Welt für gesunde und kranke Kinder, Bildung. Seit 1846 besteht die Aktion auch in Deutschland, als "Kindheit-Jesu-Verein"

Von Anfang an wurde Wert darauf gelegt, Gebet mit Opfer zu verbinden. Es geht es um Information und Mitverantwortung. Als es für die Religionsstunden noch keine modernen Lehrpläne gab, konnten viele Katecheten die Möglichkeit für die Erziehung zu missionarischem Denken viel ausgiebiger nutzen.

Heute können wir an die Kinder nicht mehr "flächendeckend" herankommen. Wenn wir in der Kirche die Missions-Opferschachteln anbieten, bekommen diese eben nur jene Kinder, die da sind. Weihnachten: das Fest der Geschenke und der Ansprüche darauf. Oft bekommen Kinder unverhältnismäßige Werte an Geld und Gegenständen. Ob da nicht ein Misionsopfer ein gutes Korrektiv wäre?

Afrika-Tag am Samstag, 6. Januar.

Der Dreikönigstag lenkt unsere Aufmerksamkeit naturgemäß auf Afrika. Die Kirche Afrikas lebt weitgehend noch von unseren Spenden. Viele Diözesen können noch nicht selbständig arbeiten, weil sie noch zu sehr am finanziellen Tropf der Weltkiche hängen. Auf der anderen Seite wird Afrika mehr und mehr zum Motor der Weltkirche. In vielen Pfarreien ist der Sonntag ein gemeinschaftliches Fest. Die Gläubigen kommen viele Kilometer zu Fuß zur hl. Messe. Die zahlreichen Priester- und Ordensberufe sind im Ansteigen. Afrikas Bitten um unseren Klingelbeutel erwartet kein Almosen, sondern Gerechtigkeit.

Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching .
Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.