Kirchenzettel
St. Korbinian
30.09. - 07.10.2001
REICH UND ARM
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 26. JAHRESSONNTAG
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LESUNG I (Am 6,1.4-7): |
"Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei." |
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LESUNG II (1 Tim 6,11-16): |
"Kämpfe den guten Kampf des Glaubens." |
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EVANGELIUM (Lk 10,19-31): |
"Vor der Tür des Reichen lag ein armer Mann namens Lazarus." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 26.
Jahressonntag Caritas-Sonntag
Hl. Hieronymus +419 |
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Montag Hl.
Theresia von Kinde Jesu +1897 |
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Dienstag Hl.
Schutzengel |
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Mittwoch |
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Donnerstag Hl.
Franz von Assisi +1226 |
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Freitag Herz-Jesu-Freitag |
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Samstag Hl.
Bruno +1101 |
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Sonntag 27.
Jahressonntag Rosenkranzfest,
Erntedank |
Gedenktage
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GEDENKTAGE: 30.09. Georg Müller +1954, Eduard de Crignis +1969, Ludwig Büttner +1971, Rosa Kroiß +1995; 01.10. Michael Maier +1972, Alois Lauinger +1973, Benno Spies +1977, Fritz Haupt +1986, Susanne Feimer +1988, Ludwig Haunreiter +1989, Else Müller +1990, Julius Larch +1992, Angela Wolte +1995, Josef Hinterkircher +1999, Ludwig Barstorfer +2000; 02.10. Luise Sterr +1995, Ottillie Kößl+2000; 03.10. Josefa Menne +1980, Franz Josef Strauss +1988, Hans Preller +1996, Irmgard v. Perger +1996, Rosa AsenkerschbaumeR +1996, Franz u. Karl Müller +19?; 04.10. Mathilde Greve +1971, Maria Hein +1974, Josefa Perl +1990, Ludwig Waldhauser +1993, Wilhelm Engelmann +1995, Michael Farsang +1999, Ottilie Kössl +2000; Sonja Behrmann +2000; 05.10. Elisabeth Rott +1990, Helmut Mader +1993, Georg Herrling +1996, Wolfgang Linz +1996, Alfred Specht +1999; 06.10. Maximilian Krause +1976, Paula Schick +1977, Franz Betz 1984. |
Predigt zum 26. Jahressonntag
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Die Kirche feiert am 29. September das Fest der hl. Erzengel Michael, Gabriel, Raphael. Wir wollen dieser großen Engel Gottes auch heute gedenken. Deine Ministranten stehen für dich immer bereit, so heißt es, übrigens wörtlich übersetzt, im Tagesgebet dieses Festes. Durch sie werde auf Erden das Leben der Menschen gesichert, sagt dann der zweite Teil des Gebetes. Wir Menschen tun gut daran, sie entsprechend zu verehren. Denn Es gibt auch die Macht des Bösen, vor der sie uns bewahren. Wenn wir heute zwar den 26. Sonntag im Jahreskreis feiern, so gibt uns doch das Gedenken der hl. Erzengel gute Impulse auch für diesen Tag. Die Existenz der Engel erklärt auch Die Wirklichkeit und die Macht des Bösen, die Existenz des Satans. Um was anderes geht es denn heute im Sonntagsevangelium, wenn der reiche Prasser keinen Bissen Brot erübrigen will für den armen Lazarus? Wir nennen den Satan und seinen Anhang auch die gefallenen Engel, weil sie wie die anderen Engel von Gott in Herrlichkeit erschaffen worden sind. Als Geistwesen ist der Engel zur Entscheidung fähig und bestimmt. Nach dem Bericht in der Offenbarung des Johannes entscheiden sich Satan und die Seinen in der Stunde der Prüfung gegen Gott. Doch ihm ist seine Macht durch Jesus Christus grundsätzlich genommen. Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen sagt Jesus (Lk 10,17). Er ist entmachtet, auch wenn er bei seinem Sturz noch Unheil anrichten kann. Der hl. Erzengel Michael ist jener, der den abtrünnigen Engeln mit dem Ruf entgegentritt: Wer ist wie Gott! Satan wurde mit seinem Anhang vom Himmel gestürzt. Seit dem heißt es dort, wo der St. Michael steht: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte. Der hl. Michael verbindet uns auch mit der Ostkirche, die ihn in unzähligen Ikonen hoch verehrt. Überall wurden schon in frühester Zeit Heiligtümer des hl. Erzengels errichtet: auf dem Monte Gargano in Apulien, auf dem Mont St. Michel auf einer Insel vor der Küste der Normandie. Ich erinnere an die vielen Kirchen, die in unserem Land dem hl. Michael geweiht sind. Überall wird er verehrt und verkündet als der, der Gottes Sieg ankündet und uns damit Mut und Stärke verleiht in dem Bewußtsein, daß wir in unserer menschlichen Schwachheit nicht allein bleiben müssen. Dieses nicht allein gelassen Sein verkünden uns auch die beiden Erzengel Raphael und Gabriel. Raphael, der den jungen Tobias begleitet auf dem Weg in die Fremde. Er hilft ihm, die rechte Braut zu finden. Er heilt den Vater Tobias von seiner Blindheit. Raphael heißt Gott heilt, der Name offenbart das Wesen. Gabriel heißt Kraft Gottes, oder Heil Gottes". Er verkündet an Maria und damit an die Menschheit die Frohe Botschaft durch die Ankunft des Erlösers. Die Verkündigung allein sagt noch nichts, die Botschaft muß angenommen werden und dazu braucht es Gottes Kraft, denn Gott verlangt schier Übermenschliches. Darum ist sein Name Kraft Gottes, in der Maria ihre Bereitschaft bekundet hat. Wenn Michael die frevlerische Arroganz des Satans nicht in Frage stellt und entlarvt, dann beginnt der Satan, den Himmel zu erobern. Wenn Raphael den Weg nicht zeigt, dann werden wir nie zum Ziel gelangen. Wenn Gabriel kein Gehör findet, dann gewähren wir auch Gottes Sohn keinen Zugang zur Welt. Wir tun also gut daran, an die Engel zu glauben und ihre Botschaft anzunehmen. Ich bin schon sehr erschrocken neulich, als die Weltmacht USA nach dem Terroranschlag in Manhattan und Washington dem geplanten Gegenschlag den Namen gab: Grenzenlose Gerechtigkeit. Die Moslems waren es dann, die dieser Überheblichkeit die Frage entgegengeschleudert haben. Wer ist da wie Allah? Schließlich hat die beeindruckende Kundgebung am letzten Sonntagabend, die weltweit aus New Yorck im Fernsehen übertragen wurde, gezeigt, daß auch andere Kräfte am Werk sind, die um die Bosheit des Menschen wissen, die Gott zu verehren willens sind und damit dem Freden dienen. Die Botschaft der hl. Erzengel schenkt der Menschheit Einigung. So hat sie die Geschichte Europas geprägt. Wenn dann ein Übermaß an Unrecht und Verbrechen geschehen ist, so waren doch immer wieder Menschen veranlaßt, Versöhnung zu suchen, zu sühnen und zu vergeben. Im heutigen Sonntagsevangelium spielen auch Engel eine Rolle. Sie tragen die Seele des Lazarus vom Ort seiner irdischen Qualen in den Schoß Abrahams. Dem reichen Prasser können sie gar nicht zu Hilfe eilen, denn der läßt nicht einmal in der Unterwelt von der Arroganz, den Armen zu seinen Diensten zu rufen. Es ist doch der Gipfel der Überheblichkeit, die Auferstehung in den Dienst der Uneinsichtigen zu stellen! Er bleibt in der Einsamkeit der Selbstsucht, die er auf Erden als seinen Lebensinhalt endgültig gewählt hat. Er wird dadurch auf ewig unfähig für Gott, für die Liebe, für die Gemeinschaft. Wie vielen Menschen könnten wir ihre Einsamkeit aufhellen, und wenn es nur durch einen freundlichen Gruß geschieht, den wir zum Beispiel im Aufzug schenken, wenn da jemand sein Auge vor den andern verbirgt. Einsam. So lautet das Jahresthema der Caritas. Der Punkt hinter dem Einsam bezeichnet ein Faktum. Im Aufruf der Bischöfe zum Caritassonntag steht: In unserer Gesellschaft, in der Kommunikation und Öffentlichkeit einen so hohen Stellenwert einnehmen, leben ungezählte Menschen, die sich deutlich zurückgezogen haben, die vergessen, die einsam sind. Wenn wir heute wieder nach Caritas - Sammlern suchen und alle um ihre Bereitschaft bitten, dann sollen sie alle wissen: sie tun Wesentliches gegen die Einsamkeit vieler Menschen, gegen die in Wirklichkeit schmerzhafte Anonymität vor allem des Leidens. Wenn ich vor allem Jugendliche aufrufe, in unserer Pfarrei endlich wieder einmal mit der Sammelbüchse durch die Straßen und vielleicht auch in die Wirtshäuser zu gehen, dann sollen auch sie wissen: das Zeugnis von Gottes Güte, das sie geben, wird nicht wirkungslos bleiben. Dafür ist es sogar wert, sich da oder dort dumm anreden zu lassen. Ihr werdet aber auch viel an Respekt erfahren. Einsamkeit
und in ihrem Gefolge Terror sind Vorboten der Hölle. Sie
erinnern an den reichen Prasser, der isoliert ist in seiner Qual. Was
es dort an Kommunikation gibt, ist nichts als Haß, der aus
Egoismus geboren ist. Wo Egoismus herrscht, entsteht anstatt
Gemeinschaft der Terror. Wer voller Haß ist, läßt
sich um so leichter manipulieren zur Perversion der Religion. Das ist
deutlich geworden aus den schriftlichen Hinterlassenschaften der
Selbstmord-Attentäter. Setzen wir dagegen die Bereitschaft und
die Sprache der Liebe. |
TERMINE
Die Pfarrei ist
Ihrer Mitarbeit Wert!
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Do. 04. Okt. ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim. Gäste herzlich willkommen.
CARITASWOCHE: Haussammlung: 1 - .6. Oktober.
Straßensammlung
Fr.05. und Sa. 06. Okt.
"Frauentragen" im Advent: Seit Jahren beteiligen sich viele Familien im Advent an dem Brauch, eine Marienfigur von Wohnung zu Wohnung zu tragen, wo sie einen Abend im Kreis der Familie verbringt. Am nächsten Tag wird sie zur nächsten Adresse gebracht. Vor allem für Familien mit Kindern haben wir eine Figurengruppe erworben: Maria und Josef auf Herbergssuche. Die "alten" und künftigen Familien der Kommunion- und Firmvorbereitung sind angesprochen!
Gottesdienstordnung
ab 14. Oktober (Nach der Pfarrwallfahrt) St. Korbinian: Samstag. 17.30 Rosenkranz u. Beichtgelegenheit Sonntag. 09.00h; 10.30h; 19.00h (18h ?) hl. Messen.
Kloster: am Werktag. 07.00h; Sonntag 09.30h.
Altenwohnstift am Parksee: Samstag: 16.00h (St. Alto / St. Korbinian im Wechsel)
St. Alto: Sonntag: 09.00h. St. Birgitta 10.30h St. Alto/Birgitta (im Wechsel): Samstag: 18.00h.
St. Birgitta: Sonntag: 10.30h. Pfarrwallfahrt 2001
Abfahrt 7.30 Uhr Friedensplatz, Rückkehr ca. 18 Uhr
Bis
jetzt (29.Sept.) haben wir 44 Anmeldungen , der Bus hat 50 Plätze - Wer meldet sich noch?
Programm:
09.00
Ankunft bei St. Kosmas und Damian. Besichtigung der des Rokokojuwels.
Pilgersegen und Wallfahrt zur Kirche St. Blasius: von St.
Kosmas & Damian knapp 15 Min. Fußweg, an der westlichen
Stadtmauer auf dem Hang oberhalb des Franziskanerinnenklosters
gelegen. Dort findet gleichzeitig eine Festlichkeit statt anläßlich
der bevorstehenden Heiligsprechung von Schwester Kreszentia, so daß
wir zur Pilgermesse nach St. Blasius ausweichen müssen.
Anschließend,
bald nach 11 Uhr Mittagessen im Gasthof zur Rose (direkt unterhalb v.
St. Blasius). Ca. 13. Uhr Führung durchs Klostermuseum. Am
Nachmittag Stadtbummel nach freier Wahl, Kaffe.
Heimfahrt
um 16.30 Uhr St. Blasius wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Man hat die Westfassade einfach auf ein Stück der Stadtmauer gebaut; vom Wehrgang aus bieten drei Fenster Einblick ins Kircheninnere. Neben spätgotischen Figuren sind bemerkenswert große Bilderfolgen: Apostelmartyrien, Ulrich- und Blasiuslegende, Geschichte des hl. Antonius des Einsiedlers sowie ein Bildteppich, der St. Blasius als Patron der Tiere darstellt. Wir freuen uns, daß heuer "was zammgeht"! Es soll Leute geben in der Pfarrei, die der ab Mitte November heiligen Kreszenz zu Dank verpflichtet sind. Ihr
Pfarrer |
Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.