Kirchenzettel
St. Korbinian
Jesus
und der Vater
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 5. OSTERSONNTAG
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LESUNG I (Apg 6,1-7): |
"Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit." |
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LESUNG II (1 Petr 2,4-9): |
"Ihr aber seid eine königliche Priesterschaft." |
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EVANGELIUM (Joh 14,1-12): |
"Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen." |
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM FEST PATRONA BAVARIAE
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LESUNG I (Offb 11,19.12,1-17): |
"Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt" |
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LESUNG II (Gal 4,4-7): |
"Bist du auch Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott." |
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EVANGELIUM (Joh 2,1-11): |
"Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 5.Ostersonntag Hl. Peter Chanel
1841 |
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Montag Hl. Katharina von
Siena +1380 |
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Dienstag Hl. Papst Pius V.
+1572 |
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Mittwoch Patrona
Bavariae |
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Donnerstag Hl.
Sigismund +524; Hl. Athanasius +373 |
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Freitag Apostel
Philippus und Jakobus Herz-Jesus-Freitag |
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Samstag HL. Florian
+304 |
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Sonntag 6.Ostersonntag Hl. Godehard +
1038 |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 28.04. Maria Helmbrecht +1979; 30.04. Paul Koller +1978, Theresia Krieg +1980, Mathilde Drexl +1982, Viktoria Huber +1986; 01.05. Thomas Krieg +1982; 02.05. Anton Haller +1953, Stefanie Sebald +1982, Florian Nickel +1988, Maria Birner +1993, Walburga Dexl +1994, Eduard Stegbauer +1996; 03.05. Maria Schlick +1983, Therese Bien-Zegla +2000, Katharina Rollmann +2001; 04.05. Georg Öhl +1982, Karl Heinz Holmok +1999. |
Predigt zum 5. Ostersonntag
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Es handelt sich nicht um den Weg, den wir bei einer Exkursion suchen, bei einem Ausflug. Nicht um den richtigen Weg zum Berggipfel, Der Weg, um den es geht, ist auch in keiner Landkarte und auf keinem Stadtplan zu finden. Denn dieser Weg führt durch keine Landschaft, sondern dieser Weg ist jemand. Er trägt den Namen einer Person und wir werden ihn finden, sobald wir uns für diese Person entschließen, im wörtlichen Sinn. Von da an wird sich erweisen, daß dieser Weg in uns bereits vorgezeichnet ist durch die hl. Taufe. Er trägt den Namen Jesus Christus. Er selber hat uns heute gesagt: Ich bin der Weg. Wie wir den Zugang zu dieser Zusage Jesu finden, dazu drei Beispiele: Das Kreuzzeichen, die Kniebeuge und das Schweigen. Wir bezeichnen uns mit dem Kreuz beim Betreten der Kirche. Wir beugen das Knie, wenn wir eingetreten sind, bzw. vor der Bank, in der wir Platz nehmen. Wir schweigen, bevor wir beten. Das sind keine nebensächlichen Zutaten zu unserem Christsein. Es sind geistliche Übungen, in denen Wesentliches an unserem Christsein zur Sprache kommt. In solcher Körpersprache zeigt sich, wie weit unser Glaube den Menschen, den ganzen Menschen mit Leib und Seele umgreift. Das Kreuz legt Jesus jedem auf die Schultern, der ihm nachfolgen will: Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selber und nehme sein Kreuz auf sich und so folge er mir nach (Mt 16,24). Jesus sagt nicht: wer mir nachfolgen will, verwirkliche sich selber. Auch nicht abschwächend: der nehme sich selber zurück. Jesus liebt provozierende Deutlichkeit. Da gibt es keinen Verdacht von Übertreibung oder überspitzter Ausdruckweise. Bei Johannes sagt Jesus: Wer sein Leben liebt, verliert es, und wer sein Leben in dieser Welt haßt, wird es für das ewige Leben bewahren. Kein Wunder bei diesen Aussagen, daß die Apostel sich vorhalten lassen müssen: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Schaudern wir nicht zurück vor solcher Selbstverleugnung, ohne die weder Nächsten- und schon gar nicht Feindesliebe möglich ist. Aber setzen wir doch einmal den Maßstab an an unseren Alltag. Wenn wir solche Art Selbstverleugnung nur etwas mehr liebten und für menschenwürdig hielten, wieviel an Streit ließe sich damit vermeiden, wieviel an Versöhnung gewinnen? wievielte Ehen wären in Wirklichkeit zu retten? Hat Gott nicht in das Sakrament der Ehe die Zusage eingeborgen, daß Ehe Zukunft hat, in jedem Fall? Wer Selbstverleugnung rechtzeitig übt, dem fällt sie nicht einmal halb so schwer. Freilich müssen in der Ehe beide Gatten bereit sein, dies zu üben. Darum macht sich bestimmt jener Teil mehr schuldig, der stolz auf der Demut des anderen herumtrampelt. Der Weg des Verzichtes, den uns das Kreuz weist, zeigt in Wirklichkeit den Weg zum Leben und das schon in dieser Welt. Das bestätigt auch die zweite geistliche Übung, die wir uns heute vorgenommen haben: die Kniebeuge. Wir tätigen die Kniebeuge als Zeichen ehrfürchtiger Anbetung vor dem Allerheiligsten im Tabernakel. Bei der schlimmstem der drei Versuchungen vom ersten Fastensonntag ist der Teufel vor Jesus hingetreten und zeigte ihm alle Schätze der Erde, lockte mit der Begehrlichkeit und forderte: Das alles will ich dir geben, wenn du vor mir niederfällst und mich anbetest. Das erste der zehn Gebote lautet: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine fremden Götter neben mir haben. Für die rotgrüne Mehrheit im deutschen Bundestag hat dies keine Bedeutung. Sie hat erneut bestätigt, daß es weiterhin erlaubt sei, unter dem Vorwand künstlerischer Aussage und Freiheit mit dem Namen Gottes öffentlich Spott zu treiben. Dazu gehört auch die Erlaubnis, ohne Rücksicht auf die Gottebenbildlichkeit mit Embryonen und menschlichem Erbgut gute Geschäfte zu machen. Damit verbleibt unsere Rechtsordnung ohne Maßstab. Sie verwendet dafür nur einen anderen Namen, nämlich den der parlamentarischen Mehrheit. In Wirklichkeit fällt sie zurück in die Zeiten des überwunden geglaubten Absolutismus. Das Knie beugen kann nur, wer um seine eigene Würde weiß. Sie ist nur dem geistbegabten Menschen zu eigen. Mit der Kniebeuge geben wir öffentlich kund, daß wir unserer Würde nicht aus uns selber haben, sondern als Geschenk Gottes in uns tragen. Menschenwürde ist ein anderes Wort für Zukunft des Menschen. Eine Zukunft, die ihm in Gott und nie ohne ihn gegeben ist. Eine Zukunft also personaler Entfaltung Wenn die Rechtsordnung sich nicht auf Gott beruft, dann nimmt sie dem Menschen seine Zukunft. So öffnet das Recht der Ideologie nicht bloß eine Hintertür. Die Mitte des Rechtsbewußtseins wird leer. Darum schwindet bei vielen Menschen immer mehr das Vertrauen in sie. Nun die dritte geistliche Übung, das Schweigen. Der Raum der Kirche birgt eine Fülle, die uns nur im Schweigen sich öffnet. Das Schweigen ist gefordert durch die Würde des Menschen, der ungestört neben mir sein Herz Gott öffnen will. Das Schweigen ist gefordert von der Bestimmung der Kirche als Haus Gottes. Vom Gottesdienst, der hier gefeiert wird und mit seinem Schluß nicht endet. Vielmehr leben die Gebete der Gemeinde wieder auf, sobald jemand kommt und in aller Stille sich für Gottes Wort öffnet, um im Gebet ihm zu antworten. Wie viele Menschen gehen jeden Tag zu jeder Stunde in unsere Kirche aus und ein! Das Schweigen ist gefordert vor allem durch die sakramentale Gegenwart des Herrn im Tabernakel und jegliche Geschwätzigkeit wirkt sich aus wie eine Barriere, die den personalen Kontakt zu Gott abprallen läßt und die Ehrfurcht zerstört. Kreuzzeichen,
Kniebeuge, Schweigen. Drei fromme Übungen, die zum Empfang des
Sakramentes bereiten. Wir sprechen von Sakramentalien, von
Ausfaltungen der Sakramente in Übungen des Alltags hinein. Eine
ganze Fülle gibt es davon, gesegnete Gegenstände, Bilder,
Medaillen und sogar Speisen. Sie künden von der vielfältigen
Gegenwart und Güte Gottes. Am meisten dann, wenn Christus in uns
Gestalt gewinnt und zum Weg wird, dem sich der Himmel öffnet. |
Termine und Mitteilungen
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KINDERMESSE IN DER SCHULE jeden Donnerstag um 07.25 Uhr in der Jahnschule, Untergeschoß (Mittagsbetreuungsraum). Termine für 1. hl. Kommunion: 28. April; 5. Mai; 9. Mai; 9. Juni. Am Montag, 10. Juni ist für die "Kommunionklassen" schulfrei, damit wir an diesem Vormittag gemeinsam hl. Messe feiern können. Auch die Eltern sind dazu eingeladen, soweit sie nicht berufstätig sind. Anschl. Frühstück im Pfarrsaal, dann Postenlauf durch die unmittelbare Umgebung von Kirche und Pfarrheim (nicht über die Straße!). 1.Mai: Festmesse um 10 Uhr, anschl. Frühschoppen. Alle sind herzlich eingeladen, mit der KAB das Fest Patrona Bavariae zu feiern! Wir begrüßen dazu P. Josef IMS, der ab Montag für einige Tage bei uns zu Gast sein wird. Wir werden noch zu einer eigenen Veranstaltung (nach dem 5. Mai) einladen, damit er uns alles von seiner Tätigkeit und über die IMS erzählen kann. Dazu will er auch kommen. - Auch P. Georg wird ca. im Juni uns besuchen Zu den Maiandachten ergeht herzliche Einladung! Jeden Die. und Donnerstag jeweils um 19.00h. Am Do. feierlich, mit Kirchenchor. Nächste Woche, die Woche von Christi Himmelfahrt: die Tage vorher kommen wieder die Bittgänge! Montag (6.Mai) abends um 18.30h (Grünau); Dienstag 6.30h (Flur westl. Hauptstr.); Mittwoch 20h Festmesse, anschl. Lichterprozession (Oberweg -Glonnerweg- Bgm. Prennstr.). Die konstituierende Sitzung (nicht öffentlich) des neuen Pfarrgemeinderates soll am Mi. 15. Mai stattfinden, nach der Abendmesse. Bitte an die Mitglieder, den Termin sich reservieren! Wenn bis Do. 2. Mai kein Einwand kommt, wird die schriftlich eingeladen. Wer möchte Sekretär/in sein im Pfarrbüro, ab 1.Sept. od. 1. Okt. 2002. Die Stelle ist noch nicht vergeben, Vorstellung noch möglich. Bitte anrufen!
Kleidersammlung am
Sa. 4. Mai: Textilien, Schule, Bettwäsche; Keine Ramschware, das
verteuert die Sortierung! Bitte bis 10.00 Uhr ablegen: unter
dem Vordach bei der Zufahrt zur Garage! |
Kath.Pfarramt
St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.