Kirchenzettel
St. Korbinian
ANBETUNG
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 4. JAHRESSONNTAG
LESUNG I |
(Jer 1,4-5.17-19): "Erschrick nicht vor ihnen!" |
| LESUNG II(1 Kor,31-13,13): | "Dann schauen wir von Angesicht zu Angesicht." |
| EVANGELIUM (Lk 4,21-30): | Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg." |
DIE FROHE
BOTSCHAFT ZUM LICHTMESSTAG
LESUNG I (Mal 3,1-4): |
"Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen" |
| LESUNG II (Hebr 2,11-18): | "Seht, ich und die Kinder, die Gott mir geschenkt hat." |
| EVANGELIUM (Lk 2,22-40): | "Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
Sonntag 4. Jahressonntag hl. Thomas v.Aquin +1274 |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch hl. Johannes Don Bosco +1888 |
Donnerstag |
Freitag DARSTELLUNG DES HERRN |
Samstag hl. Blasius 316, hl. Ansgar +865; |
Sonntag 5. Jahressonntag hl. Rabanus Maurus +865 |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: : 28.01. Anna Kaiser +1970, Hyginia Tovstiuk +1991, Charlotte Bauer +1999; 29.01. Constantin Haidu +1959, Anton Kriwy +1963, Josef Reil +1964, Amy May Picken +1973, Josef Mojzis +1982, Eduard Schmid +1983, Johann Forster +1986, Friedrich Weisser +1990, Martin Strasser +1993, Wilhelm Hagenauer +2000; 30.01. Barbara Ruder +1991; 31.01. Margareta Brenner +1978, Johann Butsch +1982, Roland Meschederu +1982, Walter Helmprecht +1982, Johann Radmann +1989, Elisabeth Konz +1990, Christine Krug +1996, Gottfried Schmidl +2000; 01.02. Mathilde Barbinger +1980, Maria Ruf +1984, Else Schicker +1995; 02.02. Franz Engelhard +1944, Maria Barstorfer +1986, Katharina Bayerl +1993, Katharina Langensiepen +1994, Josef Laube +1998; 03.02. Anna Gebhard +1967, Karl Liebert +1972, Josef Glas +1975; |
Predigt zum 4. Jahressonntag 2001
Anbetung und Liebe. Diese beiden Begriffe haben das heutige Tagesgebet gekennzeichnet. Anbetung und Liebe. Das sind die Grundbegriffe unseres Glaubens. Sie geben wie kein anderes Kennzeichen Auskunft darüber, was die Kirche ist und was unserem Leben Sinn gibt und Erfüllung all unseren Fragen, Antwort gibt auf unser ganzes Sehnen, auf unsere ganze Hoffnung. Die heutige Sonntagsbotschaft führt uns da mitten hinein. Das heutige Evangelium erleichtert uns die Rückbesinnung auf das des letzten Sonntags. Es beginnt mit dem Schlußsatz daraus: Heute hat sich das Schriftwort das ihr eben gehört habt,erfüllt. Was hat sich erfüllt? Dieses Wort kommt im Alten und im Neuen Testament sehr oft vor. Die bekannteste Stelle ist wohl im Brief an die Hebräer, wo es heißt: Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat. Die Wendung in dieser Endzeit heißt in anderen Übersetzungen: als die Zeit erfüllt war. Mit dieser Unterscheidung der Ausdrucksweise ist zugleich die Erklärung gegeben, was da erfüllt ist. Man könnte dafür auch sagen: als alles so weit war, da hat Gott zu uns gesprochen durch seinen Sohn. Das wußten auch die Juden: die Geschichte, wie sie im Alten Testament niedergeschrieben ist, entwickelt sich auf ein Ziel hin. Dieses Ziel ist der Messias. Bis er kommen wird, muß alles auf ihn hin entwickelt sein. Dann ist es so weit. Dann ist die Zeit erfüllt. Der Prophet Jeremia erinnert uns daran: Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen ... habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt. Es ist deutlich, daß Jesus im Evangelium in seiner Rede an seine Mitbürger von Nazareth mit Absicht dieses Stichwort erfüllt benützt hat. Wollte er seine Zuhörer damit provozieren? Wenn sie geglaubt hätten, hätten sie keinen Grund gehabt, sich provozieren zu lassen. Wir werden aber gut daran tun, geringschätzig auf die Menschen der damaligen Zeit herunterzuschauen. Bestimmte Dinge wiederholen sich ja in der Geschichte immer wieder, so auch hier. Was damals in Nazareth Jesus widerfahren ist, das widerfährt dem kirchlichen Lehramt immer wieder. Wir sehen das, wenn das kirchliche Lehramt immer wieder in widerlicher Weise verleumdet wird, weil es den Schutz des Lebens verteidigt, weil es den betroffenen Frauen und Männern dringend nahelegt, ihre schwere Sünde dem göttlichen Sakrament der Versöhnung anzuvertrauen. Das geht auch nicht anders, seit dem Gott auch nur zu einem einzigen Menschen dieses Wort gesagt hat: Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen! Welcher Rückschritt hinter die Kultur der Steinzeit diese Auslassung eines neuen Ministers, der da gesagt hat: ein noch nicht vierzehntage alter Fötus habe keine Menschenwürde, weil er noch keine Selbstachtung habe! Hinter der Steinzeit: wenn die so gedacht hätten, dann gäbe es uns gar nicht mehr. Wir erkennen eine Parallele auch zu Dominus Jesus, der Verlautbarung des kirchlichen Lehramtes über den Glauben an Jesus Christus und die Kirche vom vergangenen Spätsommer. (Wir wollen übrigens am kommenden Mittwoch versuchen, den Text und die Vorgänge und Reaktionen darauf näher zu untersuchen, ich möchte dazu herzlich einladen!) Wir werden auch am kommenden Freitag abend, dem Tag Mariä Lichtmeß, der Darstellung des Herrn im Tempel, das Ereignis begehen, wie der greise Simeon mit dem göttlichen Kind auf den Armen zu Maria gesagt hat, bei Lukas heißt es so: Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, daß in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen. Sieht so ein Segenswort aus? Das ganze Segenswort Simeons ist gar nicht zitiert. Wäre auch unnötig, denn jedermann wußte, wie ein Segen zu heißen hat. Das bekannteste Muster dafür ist der sogenannte Segen Aarons und steht im buch Numeri (6,24-26): Der Herr segne und behüte euch, der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten und sei euch gnädig. Er wende euch sein Antlitz zu und schenke euch seinen Frieden. Jeder fromme Israelit kann ihn auswendig. Es ist in Israel auch geläufig, daran einen persönlichen Gedanken, einen besonderen Wunsch anzuknüpfen. Das hat Simeon getan. Er spricht aber keinen Wunsch aus, sondern ein prophetisches Wort, als wolle er sagen: auf den Segen folgt die Bewährung und die braucht ihre Vorbereitung, braucht ihre Einübung, ihren stummen Gehorsam. Denn Bei Gott gereicht denen, die Gott lieben, alles zum Besten. Wenn wir darauf hin nun die zweite Lesung unter die Lupe nehmen, das sog. Hohelied der Liebe des hl. Paulus, dann werden wir deutlich erkennen: Paulus wagt über die Liebe zu sprechen erst nach vielen, vielen leidvollen Erfahrungen. Hat jemand das Recht, über die Liebe zu faseln vor solchen Erfahrungen? Fast möchte man sagen, er habe den Lebensweg der Gottesmutter Maria bestens gekannt und daraus gelernt. Ihre Lebenserfahrung wäre ohne demütigen Glauben, ohne Gehorsam nicht möglich gewesen. Die Schlußfolgerung daraus heißt Anbetung. Sie ist eine innere Einstellung, die einen ganzen Lebensentwurf voraussetzt. Nicht ein Lebensentwurf, den ich mir autonom zurechtgebastelt habe. Vielleicht nicht einmal ein Entwurf, viel mehr ein Ja-Sagen, ein Gehorsam, ein Annehmen der Geschichte, die vor dir geschehen ist und ein dankbares Hoffen auf Gottes Segen und Gnade. Dann wird zum sicheren Boden das Wort aus dem Hohenlied: Die Liebe hört niemals auf. Und du wirst auch durch die Mitte der Spötter
gehen und der Lästerer, mitten durch die Menge hindurch. |
Termine
Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!
Erstkommunion-Vorbereitung: Mittw. 31. Jan:
Blumen-Verkauf nach den hl. Messen für den Welt-Lepra-Tag. Bitte 1,-- DM pro Blume, zur Bekämpfung der Lepra in aller Welt! Es sind insgesamt 450 Blumen, genau so viel Geld wollen wir überweisen. "Schöne Grüße" und Vergeltsgott! Die Früh-Erkennung ist bei Lepra besonders wichtig, damit Verstümmelungen vermieden werden und damit die Geheilten wieder als normale Mitbürger anerkannt werden. Pilgerreise für ehrenamtliche Mitarbeiter in den Pfarreien mit dem bayerischen Pilgerbüro nach Lourdes, 26.-30. April 2001. Geistl. Leitung: Weihbischof Franz Schwarzenböck. Wer fährt mit? Bitte um Meldung im Pfarrbüro. Sonderpreis DM 850,00 (Zuschlag f. Einzelzimmer DM 160,00) Besinnungstage für junge Frauen bei den Don-Bosco-Schwestern in Rottenbuch, 9.-11. Feb. 2001, Grundgedanken: Wovon leben Ordensfrauen, daß sie für andere eine Heimat sein können, daß sie selber eine Heimat sind? Anmeldung: "Berufe der Kirche", Schrammerstr. 3/II, Tel. 2137-1253, bis 1.Februar. Eheseminar im Dekanat: 30/31. März 2001 in St. Johannes, Taufkirchen (Pfarrheim, nördl. neben der Pfarrkirche), mit Dekan Helmut Fried und dem Ehepaar Brigitt und Gabriel Siegle, Lehrer. Prospekt im Schaukasten und am Schriftenbrett. Die Katholische Beratung für Schwangerschaftsfragen ist angelaufen. Der Sozialdienst kath. Frauen (SkF) und der Caritasverband vermitteln sein mehr als 25 Jahren Rat und Hilfe. Umfassende, ganzheitliche Beratung vor, während und nach einer Schwangerschaft. Menschlicher Beistand in Konfliktsituationen und materielle, finanzielle Hilfe. Frei und uneigennützig, ohne Ansehen der Person, Konfession. Ohne Anbindung an staatliches System und ohne "Schein". (München, Garmisch, Prien/Rosenheim, weitere Stellen folge Ihr Pfarrer |
Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.