Kirchenzettel
St. Korbinian
27.01. - 03.02.2002
WEM G`HÖRST DENN?
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 3. Jahressonntag
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LESUNG I (Jes 8,23-9,1): |
"Du erregest lauten Jubel." |
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LESUNG II (1 Kor, 1,10-13.17): |
"Seid alle einmütig." |
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EVANGELIUM (Mt 4,12-23): |
"Kommt her, folgt mir." |
ZUM 2. FEBRUAR
DARSTELLUNG DES HERRN
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LESUNG I (Mal 3,14): |
"Seht, ich sende meinen Boten." |
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LESUNG II (Hebr 2,11-18): |
"Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden." |
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EVANGELIUM (Lk 2,222-40): |
"Das Kind wuchs heran und wurde kräftig und seine Gnade ruhte auf ihm." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 3. Jahressonntag
Hl. Angela Merici +1540 |
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Montag Hl. Thomas von
Aquin +1274 |
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Dienstag |
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Mittwoch 18.30 Rosenkranz |
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Donnerstag Hl. Johannes
Bosco +1888 |
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Freitag Herz-Jesu-Freitag |
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Samstag Darstellung des
Herrn (Mariä Lichtmeß) |
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Sonntag 4.Jahressonntag
hl. Blasius +316; hl. Ansgar
+865 |
Gedenktage
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GEDENKTAGE: 27.01. Ellen Barak +1972, Jakob Beham +1978, Katharina Hummel +1981, Friederika Kretschmer +1985, Richard Lösch +1997, Alfred Konrad +1998, Therese Lipp +1999; 28.01. Maria Kraft +1954, Hyginia Tovstiuk +1991; 29.01. Josef Mojzis +1982, Eduard Schmid +1983, Johann Forster +1986, Friedrich Weisser +1990, Wilhelm Hagenauer +2000; 31.01. Johann Butsch +1982, Johann Radmann +1989, Christine Krug +1996, Anna Stöckl +2001; 01.02. Mathilde Barbinger +1980, Maria Ruf +1984, Else Schicker +1995; 02.02. Franz Engelhard +1944, Maria Barstorfer +1986, Katharina Bayerl +1993, Katharina Langensiepen +1994. |
Predigt zum 3. Jahressonntag 2002
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Halten wir einmal inne und fragen uns: was war denn die vergangene Woche alles los? Sind wir fähig, die Dinge wahrzunehmen? Bringen wir vielleicht die Zeiten durcheinander? Einige Beispiele: Der politische Paukenschlag in der Berliner Regierung und in Karlsruhe beim Verfassungsgericht, die Aufregung danach auf sämtlichen Ebenen. Streiks und Regierungsstürze in Argentinien. Das war doch schon früher. In Israel Selbstmordattentate und die wie von selber darauf folgenden Vergeltungen. Die Fluchtbewegung nach dem Vulkanausbruch im Kongo Am Donnerstag das Friedensgebet der Religionen, zu dem der Papst eingeladen hatte. Unterscheiden wir, was uns persönlich angeht. Wenden wir uns dabei einem Geschehen zu, weil es uns persönlich anrührt, dann werden wir uns vielleicht sogar hüten wollen vor anderen Ereignissen, die uns in Wirklichkeit genau so angehen, nur haben wir sie längst weggesteckt. Wer kann schon um so viele Dinge gleichzeitig sich kümmern? Überall steckt eine Not dahinter. Aus all diesen Nöten erhebt sich eine Stimme, als würde jemand uns anrufen und sagen: komm, laß dein Sach, folge mir! Das Evangelium erhebt zur Stunde seine Stimme und ruft uns an. So könnte es gefährlich werden, zur hl. Messe zu kommen. Wer da regelmäßig kommt, setzt sich jedes Mal einem Vorgang aus, wie ihn das Evangelium heute schildert und wie die beiden ersten Lesungen das illustrieren. Dieser Vorgang heißt Katechese. Es ist ein griechisches Wort und das belegt uns, daß die Griechen schon längst so was wie Schulunterricht hatten, als das Neue Testament geschrieben wurde. So hatte es die Kirche leicht, wenn sie nach einem Begriff suchte für jene Aufgabe, der für ihre Zukunft so notwendig ist. Für die Unterrichtung der Taufbewerber und für die Festigung im Glauben bei allen, die bereits getauft sind. Es ist wichtig, bei dem Wort Katechese eine Silbe besonders wahrzunehmen, die etwas bedeutet. Da steckt nämlich das Wort Echo drin. Die Lehre des Glaubens muß einen Wiederhall erzeugen. Eine Reaktion der Annahme, der Aneignung, ja noch mehr: der Bekehrung. Und das zeigt uns, daß Katechese in der Kirche ein Dauerzustand ist. Denn sowohl Lehre als auch Antwort, das darf nicht mehr aufhören. Nie werden wir damit fertig. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Daraus wird dann das Wort Nachfolge Christi als Bezeichnung für das Leben des Christen überhaupt. Auf diese Weise wird verhindert, was allerdings durch Nichtbeachtung eben dieser Nachfolge in der täglichen Lebenspraxis uns einen schlimmen Vorwurf eingebracht hat. Daß nämlich sich da festgefahrene Gleise herausbilden, die uns spontane Bereitschaft nehmen und damit eine verhängnisvolle Langweile mit sich bringen. In Wirklichkeit gilt es täglich, sich neu herausfordern zu lassen. Jede Sachlage auf den Ruf Jesu auszurichten. Dem Abenteuer von Begegnungen sich auszusetzen und schließlich den täglichen Fragen sich zu stellen und Antworten zu versuchen. Das erfordert immer wieder, neuen Kontakt mit Gott zu suchen im Gebet und im Gottesdienst. Das bringt es mit sich, der Gemeinschaft der Glaubenden sich auszusetzen wie der nicht Glaubenden oder der nicht so Glaubenden. Niemand dabei zu bevormunden oder auch nicht wegzudrängen. Vor aller Welt beispielhaft ist das wunderbar geschehen in Assisi bei dem Treffen der Weltreligionen. Dabei wurde natürlich wieder allerhand bemängelt. Es wurde nämlich kein gemeinsames Gebet gesprochen. Der Papst läßt sich von dem Grundsatz leiten: Jeder muß so beten können, wie ein jeder glaubt. Das macht ja die Vielfalt der Religionen aus, daß alle geleitet sind von den verschiedenen Vorstellungen über Gott. Niemand darf in die Lage gebracht werden, beim Gebet seine Gottesvorstellung zu leugnen. Wir Christen beten durch Christus im Heiligen Geist zum Vater. Das geht so nur mit jemand zusammen, der Christ ist. Was möglich sein kann im kleinen, privaten Kreis, das geht nicht beispielhaft vor den Augen der ganzen Welt. Und doch ließen alle sich in eine Gefolgschaft nehmen. Sie haben Selbst-Verpflichtungen ausgesprochen und in einer gemeinsamen Erklärung niedergelegt, wie nämlich alle in ihrem Bereich dem Frieden dienen wollen Das ist ein großes Geschenk der göttlichen Vorsehung, das durch die Bemühungen des Papstes zustande gekommen ist. Es ist offensichtlich, daß der heilige Vater gerade durch seine Krankheit, sein Alter und seine Gebrechlichkeit jenes notwendige Charisma empfangen entwickeln konnte, das nirgendwo sonst zu solch ergreifendem Zeugnis geworden ist. Es gibt eine Stärke, die erst in der Schwachheit sich auswirkt. Täuschen
wir uns also nicht. Wer sich aufmacht, Jesus Christus nachzufolgen,
wird an allen Ecken und Enden seiner Schwäche begegnen. Solche
Stellen sucht Christus bei uns aus, um uns sein Kreuz anzubieten.
Bringen wir dieses Kreuz, wie der hl. Paulus heute uns gesagt hat,
nicht um seine Kraft! |
Gebetsmeinung des Papstes für Januar:
Daß die Getauften aller christlichen Konfessionen gemeinsam Jesus Christus verkünden, den einzigen Retter der Welt.
Daß die Teilkirchen durch erneuerten Einsatz das Evangelium in alle Arbeits- und Lebensbereiche tragen.
Das
geistliche Wort
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hat der Papst am Donnerstag in Assisi gesagt. Ein Kernsatz seiner Rede. Nicht mit Kränkung anderer auf Konflikte zu antworten, heißt das. Das wäre ein gutes Motiv für die Alltagspraxis und ein solches brauchen wir, wollen wir den "Friedensgipfel" von Assisi nicht in der Theorie verstauben lassen. "Nur Johannes Paul II. konnte es gelingen, ein solches Treffen zustande zu bringen". Der Repräsentant des Jüdischen Weltkongresses, Singer, hat dies festgestellt. Das sagt er über einen Mann, der trotz seines Alters und seiner Zeichnung durch Krankheit unbeirrt, mit erstaunlicher Klarheit und souveräner Sachkunde ("Kompetenz" sagt man heut) sein Amt ausübt. Der Kernsatz der Papstrede ist ein Bekenntnis zur Demut Christi. Wie viel musst du dich zurücknehmen können, bis du so was sagst Wie armselig nimmt sich doch gegenüber dieser Aussage alles Macht-Gerede aus! Wir dürfen dazu gehören! Ihr Pfarrer |
TERMINE
Die Pfarrei ist
Ihrer Mitarbeit Wert!
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Wie jedes Jahr bieten wir wieder Blumen an für ein Fuchzgerl, entspricht 1,-- DM. Wer kein Kleingeld dabei hat, kann es auch am nächsten Sonntag bezahlen! Wir wollten auf die Bestellung nicht verzichten, in Summe bedeutet das eine große Hilfe für die Lepra-Bekämpfung. Immer noch bedeutet diese eine Schande für die Betroffenen. Ein paar Blumen bedeuten eine Impfung, wenn sie rechtzeitig geschieht bringt sie Heilung. Vergeltsgott!
Beachten Sie dazu die
Sendung in BY III Fernsehen am So. 27. Jan. um 13.25 Uhr: Sie haben gehört von der Brandkatastrophe in der Habicht-Straße. Das zuständige evangelische Pfarramt hat ein Spendenkonto errichtet: Raiffeisenbank Unterhaching, BLZ 701 664 86, Kto. 306215, Stichwort: "Nothilfe Habichtstraße". Zwei Kleinkinder sind betroffen, die Mutter mit schwersten Brandverletzungen im Krankenhaus. Ein Quartier konnte gefunden werden. Bitte um Hilfe für neuen Anfang! Das evang. Pfarramt stellt Spendenquittung aus. Liebe Firmlinge, am Die. 29. Jan. um 17.00 lade ich aller Firmlinge ins Pfarrheim zum ersten Treffen in diesem Jahr ein. Leider hat sich statt "Januar" der Februar eingeschlichen. Aber Ihr werdet gemerkt haben, daß da was nicht stimmt: heuer gibt es keinen 29 Februar, da wir kein Schaltjahr haben. Vielleicht gibt uns das Zugang zu einer ersten Überlegung, wozu Euch die hl. Firmung helfen kann. Sie will Euch Hilfe sein und Wegweisung zur Bestimmung Eures Standortes in der Zeit. Stellt Euch den Fragen, die sich ergeben und die Euch beschäftigen: warum gibt es Dich? Suchen wir miteinander nach einer Lösung!
Das bayerische Pilgerbüro
bietet eine Flugreise für ehrenamtliche Mitarbeiter in der
Erzdiözese München und Freising an nach Fatima und Santiago
de Compostela: 12. - 16. Juli 2002. Geistliche Leitung: Weihbischof
Engelbert Siebler. Sonderpreis ab und bis München: 598
Euro. Wer in der Pfarrei ehrenamtlich tätig ist kann mit! Bitte
baldige Meldung (Pfarrbüro), bevor die Plätze belegt sind! |
Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.