Kirchenzettel
St. Korbinian
24. 09. - 01. 10. 2000
WO SIND DIE FREVLER
DIE FROHE
BOTSCHAFT ZUM 25. JAHRESSONNTAG
| LESUNG I (Weish 2,1.12.17-20): | "Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus." |
| LESUNG II (Jak 3,16-4,3): | "Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet." |
| EVANGELIUM (Mk 9,30-37): | "Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
| Sonntag 25. Jahressonntag hl. Rupert +720 u. Virgil+784 24.09.2000 Woche der ausländischen Mitbürger 08.30 Beichtgelegenheit 09.00 Singmesse 10.30 Familienmesse 19.00 Singmesse |
Montag hl. Nikolaus v.d. Flüe
+1487 |
Dienstag Sel. Kaspar Stangassinger
+1899 |
Mittwoch hl. Vinzenz v.Paul +1660 |
Donnerstag hl. Lioba +782 |
Freitag hl. Erzengel Michael,
Gabriel, Raphael |
Samstag hl. Hieronymus +419 |
| Sonntag 26.Jahressonntag hl. Theresia v.Kinde
Jesu +1897 01.10.2000 Erntedank 08.30 Beichtgelegenheit 09.00 Singmesse 10.30 Familienmesse Kindermesse 19.00 Singmesse |
Predigt zum 25. Jahressonntag
Wo sind die Frevler? Zuerst: was ist der
Frevler? Darin steckt das Wort Eifer, unverfroren. Einer also, der bewußt und
zielstrebig, ohne Bedenken, ohne Moral handelt. Mit erstaunlicher Realität denkt der
Verfasser des alttestamentlichen Weisheitsbuch prophetisch nach darüber, wie es einst dem
Messias ergehen wird und er mußte dazu wahrlich nicht in ferne Zukunft schauen, da sich
frevelhaftes Treiben allenthalben vor der Haustür abspielt. Gibt es einen Weg, daß die
Menschheit gescheiter wird und abläßt von Haß und Krieg, von Rache und Vergeltung? |
Das geistliche Wort
Jedes Jahr ist sie angesetzt in der letzten Septemberwoche. Sie bleibt ziemlich
unbeachtet. Das ist wohl kaum zu werten, lassen sich daraus doch wenig Schlüsse ziehen,
wie der einzelne Bürger über den Nachbarn anderer Herkunft denkt und ihm mehr oder
weniger normal begegnet. Für uns Christen darf es da keine anderen Probleme geben als wie
gegenüber allen Menschen, denen wir daheim oder auf der Straße begegnen. In einer
Demokratie ist es jedoch nötig, daß bestimmte Dinge ins öffentliche Bewußtsein treten
oder gerückt werden. Es gibt nämlich Frevler, die sich nicht an Recht und Gesetz
richten, nichteinmal die Menschenwürde achten. Solche Frevler können unerkannt in der
Nachbarschaft sein. Die Sitze in den Parlamenten sind vor ihnen auch nicht sicher. |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 24.09. Hubert Huber +1945, Maria Neubert +1952, Maria Anzinger +1953, Maria Windstoßer +1968, Friedrich Schindler +1980, Johann Elsinger +1982, Theresia Böhm-Sturm +1999; 25.09. Maria Erb +1938, Peter Specht +1968, Margarethe Willems +1971, Paul Dick +1988, Theodor Schwitalla +1991, Kurt Bernhard +1994; 26.09. Johann Schwangler +1958, Maria Satzger +1968, Andreas Steger +1977, Josef Glockshuber +1977, Adolf Weber +1983, Ernst Oelschlegel +1994, Michael Müller +1995, Lili Reichle +1996; 27.09. Kreszentia Dick +1967, Hans Konz +1975, Maria Linsmayer +1975, Walburga Schoierer +1987, Thilde Karl +1994, Hanna Neef +1995, Josefa Lodermeyer +1996, Maria Kolroß +1997; 28.09. Ida Wambach +1970, Hubert Moser +1975, Wilhelm Ulrich +1976, Rudolf Rößler +1991, Johann Riedl +1993, Wilhelm Bretzner +1999; 29.09. Anna Walkner +1966, Karl Mathes +1978, Peter Ruschitschka +1989, Martha Wenzel +1997,; 30.09. Georg Müller +1954, Eduard de Crignis +1969, Ludwig Büttner +1971, Rosa Krois +1995. |
Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!
"...und die Armen?", so lautet das Leitthema des
diesjährigen Jahresthemas der Caritas. Die Erfahrung von Armut ist eine belastende Spur,
die sich ins neue Jahrhundert hineinzieht - weltweit, aber auch in unserem wohlhabenden
Land. Können wir es hinnehmen, daß mitten unter uns Arme leben - offen oder verdeckt?
Kinder mit erschwerten Zukunftsaussichten, Familien, deren Alltag durch wirtschaftliche
Sorgen und die daraus folgenden Probleme belastet wir, ältere Langzeitarbeitslose, die im
Rentenalter auf Sozialhilfe angewiesen sind - all dies ist keine Randerscheinung, sondern
betrifft gut 1/3 der Menschen in unserm Land. Caritas-Sammler/innen bitte Sammellisten im Pfarrbüro abholen, Danke.
Neue Caritassammler gesucht! |
Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122. Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching; E-mail: St.Korbinian-Uhg@t-online.de; Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.