Kirchenzettel
St. Korbinian
Ohne
Unterschied
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 25. JAHRESSONNTAG
|
LESUNG I (Jes 55,6-9): |
"Sucht den Herrn, solang er sich finden läßt." |
|
LESUNG II (Phil 1,20-24.27): |
"Für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn." |
|
EVANGELIUM (Mt 13,44-52): |
"Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin" |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
|
Sonntag
25.Jahressonntag hl. Erzengel
Michael, Gabriel, Raphael |
|
Montag
Hl. P. Pio v. Pietrelcina + 1968 |
|
Dienstag
Hl. Rupert +720; Hl. Virgil +784 |
|
Mittwoch
Hl. Niklaus von Flüe +1487 |
|
Donnerstag
Sel. Kaspar Stangassinger +1899, Hl. Kosmas und Damian |
|
Freitag
Hl. Vinzenz von Paul +1660 |
|
Samstag
Hl. Lioba + um 782 |
|
Sonntag
26. Jahressonntag Hl.Erzengel
Michael, Gabriel, Rafael |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 22.09. Maria Menzel +1980, Katharina Overfeld +1982, Helene Mojzis +1991, Otto Wichtl +1994, Babette Eiglsperger +1996, Elisabeth Neugebauer +2000; 23.09. Georg Niedl +1961, Theresia Kistler +1986, Walter Nowotny +1989; 24.09. Friedrich Schindler +1980, Johann Elsinger +1982, Theresia Böhm-Sturm +1999; 25.09. Peter Specht +1968, Paul Dick +1988, Theodor Schwitalla +1991, Kurt Bernhard +1994; 26.09. Josef Glockshuber +1977, Andreas Steger +1977; 27.09. Kreszentia Dick +1967, Josefa Lodermeyer +1996, Stefan Palik +2000; 28.09. Ida Wambach +1970, Hubert Moser +75, Wilhelm Ulrich +76, Charlotte Friedrich +79. |
Predigt zum 25. Jahressonntag
|
Es ist schon eigenartig. Da verlangen die Leute gerne, man solle keinen Unterschied machen zwischen den Menschen. Sie sieht ja so bestechend schön aus, die Lehre von der Gleichheit aller Menschen. Keine Privilegien. Gleiche Chancen für alle. Multikulti, ich willst bei dem Stichwort belassen, es entspringt wohl der Gleichheitsideologie. Liefert das Evangelium ein Beispiel für das alles? Da erhalten alle gleichen Lohn, egal, wie lange sie gearbeitet haben. Trotzdem will das Evangelium kein Beispiel sein für christliche Lohnpolitik. Wir kommen der Lösung näher, wenn wir in den alten Quellen nachlesen, daß man in einem Denar die Mindest-Tagesration sah, so etwa das Existenzminimum. Aber auch das bedarf der Korrektur, denn im Himmelreich gibt es kein Existenzminimum, sondern nur ein Maximum und das in jeder Hinsicht. Es kommt darauf an, überhaupt ins Himmelreich zu kommen und wer einmal dort ist, wird dort mehr zur Verfügung haben, als was er, im heutigen Sinn, verbrauchen kann. Da können wir erkennen, daß wir uns wohl auf der falschen Spur befinden, wenn wir die Gleichnisrede Jesu vom Himmelreich von vorn herein einseitig ins Jenseits verlegen. Das Himmelreich ist bereits zu euch gekommen ist eine immer wieder geäußerte Lehre Jesu. Das Himmelreich ist also längst mitten unter uns. So spricht Jesus hier von denen, die an das Himmelreich unter uns bereits glauben. Jesus spricht davon, was unter seinen Jüngern zu gelten hat. Und da gilt: niemand kann mit Ansprüchen sich über andere erheben. Es darf keine Vorrechte geben unter den Gläubigen. Niemand darf sagen: ich gehöre doch zu den Altgedienten, also habe ich mehr Rechte. Statt dessen gilt das Bewußtsein: ihr alle seid berufen in den Weinberg des Herrn. Er beruft ständig, den ganzen Tag, bis zur letzten Stunde. Die berufen sind, die haben eine Aufgabe übernommen. Die Arbeit, die zu leisten ist, ist zuerst die an sich selber. Zu ernten sind dann später die Früchte, welche durch Gottes Gnade heranwachsen. Die täglichen Gebete und der Gottesdienst. Die Überwindung der Sünde. Ein Leben der Tugenden, der Nächstenliebe, der Heiligkeit. Ja, der Heiligkeit. Hier auf Erden ist auch sie erst ein Vorgeschmack für das Kommende. Niemand ist dazu nicht berufen. Oft wird die Heiligkeit, zu der wir berufen sind, im Zusammenhang mit Langweile gesehen. Das hat der hl. Augustinus schon vor 1600 Jahren korrigiert: Vielleicht denkt einer: wie kann man denn ohne Langweile immer die gleiche 'Freude haben? Wenn ich dir in diesem Leben etwas zeige, was niemals Langweile erregt, wirst du mir dann glauben, daß es dort ebenso ist? Nun, du kennst Überdruß bei Speise und Trank, bei Vergnügen und sonst bei diesem und jenem aber das Gesundsein langweilt dich nie. So wirst du dort in der Ewigkeit der Liebe, Unsterblichkeit und Ewigkeit niemals überdrüssig werden. (Trakt, Über den hl. Ostermorgen) Darum kann es auch hier auf Erden nur den einen, gleichen Lohn geben. Das Minimum ist zugleich das Ganze. Da gibt es keine Krankheit, es sei denn, die Krankheit der Sünde. Da gibt es keine Pensionierung, keinen Ruhestand, es sei denn, einstens durch die seligen Gottesschau.
Vielleicht haben wir
etwas Wichtiges noch gar nicht erkannt. Meist war es die Entscheidung
unserer Eltern, die zu unserer Taufe geführt hat. Aber Gott hat
immer wieder seinen ganz persönlichen Ruf an uns gerichtet, der
eine personale Antwort fordert. Bei der Unterrichtung im Glauben, bei
der Vorbereitung auf den Empfang der hl. Sakramente der Eucharistie
und der Firmung. Das geschieht bei jeder Gesinnung der Buße und
bei jedem Empfang der hl. Beichte. Das geschieht an jedem Morgen, den
wir mit einem wenn auch noch so kurzem Gebet beginnen. Das geschieht
bei jeder hl. Messe, bei der wir Gottes Wort hören und unseren
Glauben bekennen. Das geschieht bei jeder Art von Mitarbeit in
Kirche, Pfarrei und auch Gemeinwesen. Darum möchte ich zum
Schluß alle ermutigen, in der Caritaswoche, die am 29.
September beginnt, großherzig je nach Möglichkeit
mitzutun, damit durch möglichst viele Sammlerinnen und Sammler
das Angebot zu christlicher Nächstenliebe in möglichst alle
Wohnungen gebracht wird. |
Termine
und Mitteilungen
Firmunterricht im Pfarrheim:
Mittwoch, 25 Sept. um 17.00 Uhr (Gruppe Diakon)
Donnerstag, 26 Sept um 17.00 Uhr (Gruppe Pfarrer)
Die Firmung findet statt am Samstag, 16. November um 9.30 Uhr.
Pfarrgemeinderat:
Mi.
25 Sept. nach der Abendmesse im Pfarrheim öffentliche Sitzung.
29.September: Pfarrwallfahrt nach Freising. Abfahrt mit S-Bahn S2 ab Uhg 7.55h; S1 Ostbhf. ab 8.19h, Freising an 9.07h. Domführung, anschl. hl. Messe in der Benediktuskapelle.
Bitte um Anmeldung auf formlosem Zettel in den Briefkasten!
Erst 14 (vierzehn) Leute haben sich angemeldet. St. Korbinian, unser Pfarr- und Bistumspatron, wird traurig sein.
29. Sept. - 5. Oktober: Woche der ausländischen Mitbürger.
"Gottesdienst der Nationen" am So. 29. Sept. um 18.00h in St. Georg, Milbertshofen mit Herrn Weihbischof Engelbert Siebler. Zur Teilnahme sind alle herzlich eingeladen+!
Die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirchen in Deutschland, die Griechisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland empfehlen uns, auf ausländische Mitbürger zuzugehen und die Katholiken unter ihnen zur Mitarbeit in den Pfarreien einzuladen. "Ein friedvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religion oder kultureller Prägung ist nur möglich, wenn man sich wechselseitig Respekt und Achtung entgegenbringt".
Caritas-Woche 29.9. - 5.10. 2002.
Kirchensammlung: 29.9.
Haussammlung 30.9.-6.10.2002
Straßensammlung 4.-6.10.2002
Bitte um freiwillige Meldung von Sammlerinnen und Sammlern! Die Sammellisten können im Pfarrbüro (ab Donnerstag) abgeholt werden. Danke.
Aus dem Wahlaufruf der deutschen Bischöfe: "Der Schutz des Lebens - in allen Phasen der Existenz - muß vorrangiges Ziel der Politik sein; Mit Sorge betrachten wir eine Entgrenzung des Familienbegriffes vor allem auch durch die Einführung der "Lebenspartnerschaft" und die Trennung von Ehe und Familie in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion ... Wir bitten Sie eindringlich, ... von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.
Kath.Pfarramt
St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
.
Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.