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Kirchenzettel

St. Korbinian

20.01. - 27.01.2002

 

GOTTESLAMM

 

DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 2. Jahressonntag


LESUNG I (Jes 40,3-6): 

"Ich mache dich zum Licht für die Völker."

LESUNG II (1 Kor 1,1-3):

"Gnade sei euch und Friede."

EVANGELIUM (Joh 1,29 -34):

"Seht, das Lamm Gottes", das die Sünde der Welt hinwegnimmt."


G O T T E S D I E N S T O R D N U N G

Sonntag  Familiensonntag - hl. Fabian & Sebastian +250
                                             Sammlg. f. Max-Kolbe-Werk
20.01.2002

08.30 Beichtgelegenheit 
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse Kindermesse Gebetswoche
15.30 italienische Messe für die Einheit
19.00 Singmesse der Christenheit

Montag hl. Agnes +2.Jh.
21.01.
07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.)

Dienstag hl. Vinzenz +304
22.01.
07.15 hl. Messe

Mittwoch hl. Heinrich Seuse +1366
23.01.
18.30 Rosenkranz
19.00 Singmesse

Donnerstag hl. Franz von Sales +1622
24.01.
07.25 KINDERMESSE in der Schule

Freitag Bekehrung des Hl. Apostels Paulus
25.01.
07.15 hl. Messe
19.00 St.Birgitta: Ökumenische Abendandacht
          mit Unterhachinger Kirchenchören

Samstag hl. Timotheus und Titus +1Jh.
26.01.
16.00 hl. Messe (oder Andacht) im Wohnstift am Parksee
17.30 Beichtgelegenheit und Rosenkranz

18.00 in St.Alto hl. Messe

Sonntag 3. Jahressonntag Hl. Angela Merici +1540
27.01.2001

08.30 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse
19.00 Singmesse

Gedenktage

GEDENKTAGE 20.01. Georg Ottmann +1948, Magdalena Durach +1980; 21.01. Maria Scmidt +1970, Harry Krause +1976, Eduard Widmann +1989; 22.01. Josef Zahn +1980, Lisbeth Kerscher +1987, Rudolf Loistl +1993; 23.01. Zirillius Weiß +; 24.01. Frieda Ritzinger +1986, Michael Brandl +1986, Hans Sagerer +1999; 25.01.Maria Krämer +1991; 26.01. Johann Frost +1990.

 

Predigt zum 2. Jahressonntag 2002


2. Jahressonntag 2002: (Familiensonntag)

Zweimal haben wir jetzt vom hl. Johannes dem Täufer gehört. Am letzten Sonntag aus dem Evangelium des hl. Matthäus. Dort hat Gott seinen Sohn bestätigt: „Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Gefallen gefunden“. Das erinnert uns an den Engelsgesang zu Weihnachten: „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede den Menschen seiner Gnade, seines Wohlgefallens“. Wie sollte Jesus, Gottes Sohn, anderes als das Wohlgefallen des Vaters im Himmel verdienen

Heute hören wir wieder vom selben Ereignis, diesmal aus dem Evangelium des hl. Johannes. Johannes der Täufer ist es heute, der den Messias bezeugt. „Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.“ Das ist jenes prophetische Wort, über das Jesus selber später vom Täufer sagen wird, er sei der größte aller Propheten. Er hat den Messias herausgeholt aus seiner Verborgenheit, er hat ihn unmittelbar erkannt und sich zu ihm bekannt als dem Sohn Gottes.

Dabei verwendet Johannes einen Ausdruck, den Jesaja bereits auf den Messias angewandt hatte. Hören wir die bekannten Worte: „Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut ... Er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt ... Wir hatten uns verirrt wie Schafe, jeder ging seinen Weg, doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen ... Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf.“

Wir denken auch an das Lamm, das Moses in jeder Familie der Israeliten schlachten ließ in jener denkwürdigen Nacht, da Israel aus der Hand des Pharao und mit dem Zug durch das Rote Meer gerettet wurde. Damit ist das Lamm zu einem bedeutungsvollen Opfertier geworden in Israel. Aus dem Mund des Täufers Johannes hören wir Neues:

„Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt“. Das ist das Stichwort, um das wir nicht herum kommen, wenn wir an Jesus Christus glauben. Jesus ist nicht nur das Lamm der Menschen. Er ist das Lamm Gottes. Und wir verkündigen keinen anderen Christus, als den Gekreuzigten.

Dieses Bekenntnis ist wieder aktuell geworden durch das jüngste Kreuzurteil. Nach einem Wort unseres Kardinals hat das Gericht in unverständlicher Weise die Religionsfreiheit und die Geschichte der Kirche verkannt. Es braucht hier nicht erläutert zu werden, daß wir im Kreuz das Bild des treuen Gottes verehren, der aus Liebe zu uns den Tod auf sich genommen hat. „Ich bin der gute Hirt, ich gebe mein Leben für die Schafe“.

Es scheint soweit zu sein, daß wir vor Gericht nicht mehr mit der Anwendung der Paradigmen, jener Beispiel-Begriffe rechnen können, die das Grundgesetz festgeschrieben hat. Da heißt es sehr wachsam sein. Das geht nämlich still und leise, ohne parlamentarische Änderung. Die Leute schauen ja nicht so genau hin! So kann man mit gezieltem Mißverständnis der Glaubensfreiheit diese nach Belieben manipulieren und gegen die Gemeinschaft der Glaubenden auslegen. Denn das Kreuz, spielt es wirklich noch die große Wertschätzung in uneren Familien, die es verdient

So denke ich mit Verwunderung an viele junge Familien, in deren Wohnung kein Kreuz zu sehen ist, kein Bild, das an Gottes Liebe erinnert. Wenn Eltern ihre erwachsenen Kinder in eine eigene Wohnung entlassen, was nehmen diese an christlichem Bekenntnis mit Das Bekenntnis Johannes des Täufers an den gekreuzigten Christus, den wir bei jeder hl. Messe als das Gotteslamm verkünden, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.

Das gibt uns eine sehr ernst zu nehmende Anregung mit für den Familiensonntag, den zu begehen unsere Bischöfe für heute uns aufrufen. „Familie in den Medien, Medien in der Familie“ ist uns zum Nachdenken aufgegeben. Wir können das jetzt nur ansatzweise tun.

Es scheint, daß viele Jugendliche sich an den Durchschnittswerten ausrichten, die von den Medien als gängig hingestellt und damit gestattet werden. Sie beruhen nur auf Mehrheiten, sie weisen nicht mehr auf Gott und rufen damit nicht zum Bekenntnis. Ohne Gott bleiben sie unverbindlich. Von Jahr zu Jahr dünnen diese Werte aus, viele sind bereits verschwunden. „Wir sollen uns die Meinung nicht aufoktroyieren lassen“, hat einmal ein Jugendlicher von einem Kurs mit heim gebracht. Haben sie wirklich zu einer eigenen Meinung oder gar Überzeugung gefunden, wenn sie sich vom Glauben der Eltern und der Kirche distanzieren

Es wäre einmal redlich darüber nachzudenken, wieviel an Eitelkeit da eine Rolle spielt, wenn junge Menschen ihre eigenen Wege suchen. Mit den 10 Geboten läßt sich nun einmal kein Eindruck schinden. Da stünde ja an erster Stelle die Tugend der Demut. Das Lamm Gottes erinnert uns daran. An dieser grundlegenden Stelle hat die hl. Messe ihre Wertschätzung verloren.

Und die Familie Die höchste und schönste Aufgabe der Familie ist in die Rumpelkammer der Langweiligkeiten abgestellt worden. Es ist die höchste und schönste Aufgabe der Eltern, ihre Kinder in Beziehung zu Gott zu bringen. Dazu muß aber die Frau den Beruf der Mutterschaft als den kreativsten Beruf erkennen, den es gibt. Wirtschaft und Staat opponieren dagegen, die finanzielle Situation tut ein übriges. Die Abstellung des Nachwuchses in Kinderkrippe und Kindergaren ist zum Nonplusultra der Emanzipation geworden. Die Kinder lernen keine Muttersprache mehr, sondern seelenloses Fernsehdeutsch. Mit all den Eitelkeiten, welche ohne weiteres die Sprache des Herzens verdrängen und damit christlicher Gläubigkeit den Ansatz verwehren.

Die Belastungen sind groß. Noch größer aber sind die Werte, für die wir leben und sterben. Denn sie nur schenken Geborgenheit und Zuversicht, Dinge die man nicht mit Geld kaufen kann, wie die Gnade jenes Friedens, den unser Herr Jesus Christus als Geschenk mitgebracht hat.
Amen.

 


Gebetsmeinung des Papstes für Januar:

Daß die Getauften aller christlichen Konfessionen gemeinsam Jesus Christus verkünden, den einzigen Retter der Welt.

Daß die Teilkirchen durch erneuerten Einsatz das Evangelium in alle Arbeits- und Lebensbereiche tragen.


Das geistliche Wort


Familiensonntag am 20. Januar: "Familie in den Medien - Medien in der Familie"

 Terminkollision mit dem Ökumene-Sonntag Keineswegs, im Gegenteil. Die Thematik betrifft alle Christen und wird allseits unzulänglich beachtet. Sonst könnten die Medien nicht derartige Macht ausüben, in der sie tatsächlich Leben und Wertebewußtsein weitgehend bestimmen. Alle Reden und Ausreden von Seiten Rundfunk&Film&Fernsehen sind doch durchsichtig: als müßten sie sich nach dem "Angebot" richten, will sagen: Meinungen, Geschmäckern, Erwartungen. Beispiel: mit purer Sicherheit kommt bestimmt die fällige Sexszene, ob von den Zuschauern gewünscht oder nicht, auch wenn von der Handlung her alles andere als erforderlich.

Die Methode ist klar: zuerst wird der Bedarf geweckt, dem dann mit guter Ausrede entsprochen wird. Und wie ist das mit anderen Angelegenheiten Daß blöd ist, wer seine Ehe nicht bald scheiden läßt; daß für Gebet oder gar Sonntagsheiligung kein Bedarf ersichtlich ist und so weiter. Was in den Medien gezeigt und behauptet wird, das ist halt so. Wie steht es wörtlich in dem gesellschaftsverändernden Sexualkundebuch, aus dem die Auerbacher Schwestern die Seiten herausgeschnitten haben: "Die Ehe hat somit eine eigenständige Bedeutung und stellt nicht mehr wie früher eine selbstverständliche Voraussetzung für Fortpflanzung und Familie dar".... ! Und wie schrein sie auf, wenn eine katholische Schule solchen Unsinn zu lehren sich weigert. Man muß schon dreimal lesen, bis du glaubst, daß so was wirklich da steht!

In der DDR-Zeit hat es ähnlich wie in der Nazizeit geheißen: halt den Mund, dann hast du Ruhe. Paß dich an! Heute kläffen sie an gegen die Generation der Großeltern und sind blind für die Gegenwart. Es sei denn, du schaust heute mit Johannes dem Täufer: "Das habe ich gesehen und bezeuge: Er ist der Sohn Gottes!" Wer sonst bietet Orientierung

Ihr Pfarrer


TERMINE

Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!


Altenklub: Mi. 23. Jan. ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim.


Mi. 23. Jan. um 19.45 Uhr Jahresversammlung des Freundeskreises "Indische Missionsgesellschaft": 
Jahresbericht, Entlastung d. Vorstandschaft; Neuigkeiten aus der IMS und aus Indien.


KINDERMESSE in der Jahn-Schule: Jeden Donnerstag um 7.25 Uhr, Untergeschoß im Raum der Mittagsbetreuung.


Fr. 25. Jan. um 16.00 Uhr Kommuniongruppen Pfarrer und Diakon im Pfarrheim.


Schnuppertage im Priesterseminar: 31.Jan. - 3.Februar, Georgenstr. 14. Anm. an: "Berufe der Kirche", Schrammerstr. 3/II, 80333 München. Übernachtung und Verpflegung kostenlos. Leitung und Ansprechpartner: Dr. Franz Joseph Baur, Regens, Martin Guggenbichler, Subregens und Studenten des Priesterseminars.


Treffen der Firmlinge: Dienstag, 29. Feb. um 17.00 Uhr im Pfarrheim!


"Mediziner, Missionare, Manager - Leprahilfe zwischen Kilimanjaro und Tanganjikasee": By III, So. 27. Jan. 13.25-14.1h
Tansania, eines der ärmsten Länder der Welt: Lepra! Vier Wochen hat ein Team des Bayerischen Fernsehens einen Mitarbeiter des tansanischen Lepraprogrammes bei seiner Arbeit begleitet. Unterstützt vom DHW (deutsches Aussätzigen-Hilfswerk) gibt es medizinische Hilfe u. Projekte zur Armutsbekämpfung.


Am 17. März 2002 findet in den Pfarreien des Erzbistums München und Freising die Wahl der Pfarrgemeinderäte statt. Dem hierfür gebildeten Wahlausschuß gehören neben dem Pfarrer folgende Mitglieder an:

Margit Eiglsperger
Konrad Kainz (Vorsitz)
Richard Raiser
Hildegard Huber (Stellkv.)
Franziska Kindsmüller
Jürgen Wambach (Schriftf.)

Der Wahlausschuß fordert die Wahlberechtigten (alle im Pfarrgebiet ansässigen Katholiken, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben) auf, Wahlvorschläge im Pfarrbüro oder beim Vorsitzenden des Wahlausschusses bis 23. Februar 2002 einzureichen. Die Kandidaten müssen bis zum Stichtag das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Der PGR-Wahlausschuß


Gebetswoche für die Einheit der Christen 18.-25.Januar:

"Bei dir ist die Quelle des Lebens".

Das Symbol der Wasserquelle erinnert an die elementaren Kräfte des Lebens und der Erneuerung. Es verweist auf die Wurzeln des Glaubens und die Notwendigkeit, immer wieder zu ihnen zurückzukehren. Um gemeinsam auf dem Weg zu sein und dazubleiben, müssen Christen zum Anfang zurückkehren, d.h. zu Gott und seinem Wort, zu der Gemeinschaft seiner Liebe und zur fülle seines Heils. Daraus wachsen Kräfte der Belebung und Hoffnung. Nur eine Spiritualität, die im Evangelium verwurzelt ist, kann auch Widerstände und Hemmnisse auf dem Weg der Ökumene überwinden. (Ökumenische Zentrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen)

Wir nehmen teil! Am Freitag, den 25.01.02, St. Birgitta, 19 Uhr 00

19.00 St.Birgitta: Ökumenische Abendandacht
          mit Unterhachinger Kirchenchören

 

 

Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching .
Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.