Kirchenzettel
St. Korbinian
18.11. - 25.11.2001
FRAGE UND ANTWORT
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 33. JAHRESSONNTAG
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LESUNG I (Mal 3,19-20): |
"Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen bleiben." |
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LESUNG II (2 Thess 3,7-12): |
"Wir haben uns gemüht und geplagt." |
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EVANGELIUM (Lk 21.5-19): |
"Ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben." |
Die
frohe Botschaft zum Korbiniansfest
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LESUNG I (Ez 34,11-16): |
"Auf gute Weide will ich sie führen." |
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LESUNG II (2 Thess 2,2-8): |
"Denn ihr wart uns sehr lieb geworden." |
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EVANGELIUM (Mt 9,35-38): |
"Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 33. Jahressonntag
(Kirchweih von St.Peter u.
Paul in Rom) |
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Montag Hl. Elisabeth +1231 |
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Dienstag HOCHFEST DES
HL. KORBINIAN (+720/30) |
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Mittwoch Unsere Liebe Frau
von Jerusalem |
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Donnerstag Hl. Cäcilia
+5Jh. |
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Freitag Hl. Kolumban +615;
Hl. Papst Klemens +3Jh. |
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Samstag Hl. Andreas Dung
Lac u. Gefährten +19Jh. |
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Sonntag CHRISTKÖNIGSFEST hl. Katharina v.
Alexandrien +um 310) |
Gedenktage
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GEDENKTAGE: 18.11. Anna Ellinger +1987; 19.11. Thomas Huber +1992, Ilse Warmuth +1994, Gertraud Spandl +1994, Herman Mayr +1995; 20.11. Gerhard Gerhardinger +1958, Gabriele Adamowski +1976, Frieda Bölke +1997; 21.11. Bruno Kestel +1947, Katharina Traber +1968, Anna Ziemann +1980, Rudolf Tausch +1982, Anna Wiesenfahrt +1992, Helmut Krombaß +1996; 22.11. Karl Specht +1942, Centa Geiger +1958, Josef Quaderer +1966, Georg Moser +88, Paula Schönherr +94; 23.11. Peter Beckenlehner +76, Centa Essl +89, Hedwig Masur +91, Gabi Beisl +97, Maria Bergmann +99, Elisabeth Mahlig +99; 24.11. Zbigniew Stefanowski +78, Sr. Maria Erlenbalda +87, Stephan Block +90, Auguste Gehrmann +95, Bernhard Schütte +99. |
Predigt zum 33. Jahressonntag
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Nicht Weltuntergang, nicht Terror sei das Thema, sondern was Normales. Dazu möchte ich etwas heraussuchen, das nicht immer gar so laut sich gibt, weil es ganz gern sich versteckt. Wie hat uns doch der hl. Paulus heute im 2. Thessalonicherbrief geschrieben: Wir ermahnen sie im Namen Jesu Christi, des Herrn, in Ruhe ihrer Arbeit nachzugehen und ihr selbstverdientes Brot zu essen. Einige sind gemeint, die ein unordentliches Leben führen. Sie werden zur Ordnung gerufen, zum Normalen, zum Alltäglichen. In Ruhe der Arbeit nachgehen dazu muß man zufrieden sein, zuerst mit sich selbst. Selbstverdientes Brot essen. Dazu muß man den rechten Geschmack haben und der ist doch eine Form der Freude. Ist Freude nichts Normales? Im Alltag findet das Leben statt und im Alltag findet die Nagelprobe der Freude und damit des Friedens statt. So ernst zu nehmen ist der Alltag. Aber mit dieser Zumutung, den Alltag ernst zu nehmen, ihn für wichtig genug zu halten, kann ich noch nicht viel anfangen. Wir sind ja gern auf das Außerordentliche aus, auf das Spektakuläre. So behaupten es wenigstens die Medienvertreter. Darum operieren sie gern mit Ängsten, mit schauderhaften Ereignissen und wir müssen schon alle gute Motivation aufwenden, um all dem nicht auf den Leim zu gehen. Was also macht das Normale, das Alltägliche schön? Da gibt es eine alte Erfahrung und die lehrt uns: das Beste ist der Tod des Guten. Das stimmt aus zweierlei Gründen: 1. Das Beste ist der Tod des Guten, weil niemand jeden Tag der Beste sein kann. Drum mag ich zum Beispiel gewisse Gepflogenheiten und Entwicklungen beim Sport nicht. 2. Das Beste ist der Tod des Guten. Weil niemand jeden Tag der Beste sein kann, werden sie auch immer ein Haar in der Suppe finden. Unter dem Vorwand, dem Besten zu dienen, wird das Gute verleumdet, wird krampfhaft nach Mängeln und Fehlern gesucht. Der Neid bringt bösen Verdacht hervor. Wie soll es anders sein! Der Neid muß sich rechtfertigen! Vor dem bösen Verdacht bekomme ich bereits ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht einstimme in das Gekläffe jener, die schon vorher verurteilen, bevor überhaupt was bewiesen ist. Jesus sagt uns heute: Gebt acht, daß man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen Auftreten und sagen: Ich bin es! Und: Die Zeit ist da. Lauft ihnen nicht nach! Solch pseudo-messianisches Gerede geht überall dort an, wo halt der Gute noch lange nicht der Beste ist. Dann kommen sie daher, die Bessermacher, die Besserwisser, die sogar die Besseren sein wollen als Jesus Christus. Sekten sind so entstanden und darum ist auch die Glaubensspaltung nicht so leicht zu überwinden. Wo anders also findet die Nagelprobe des Friedens statt, als im Alltag? Als dort, wo ich zufrieden sein könnte mit der kleinsten Freude. 3. Das Beste ist der Tod des Guten, weil wir mit den kleinen Freuden nicht zufrieden sein möchten, die uns täglich am Wegrand geschenkt werden. Gott hat die Freude nicht zu einem Leistungserfolg gemacht, sondern zu einem Geschenk von Begegnung. Natürlich dürfen wir uns freuen über ein gelungenes Werk, über die Erfüllung eines Wunsches. Wehe aber, wenn wir dabei das darin verborgene friedliche Angebot übersehen. Ich meine die alte Erfahrung, daß geteilte Freude doppelte Freude ist. Wer das ignoriert, den macht die Freude süchtig, sie isoliert und in der Isolation wächst keine Begegnung. Die zweite Aussage dieser Erfahrung stellt sich sofort ein. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Wer seine Freude teilt, findet auch jemand, der sein Leid mitträgt. Im Kirchenzettel hab ich heute das öffentliche Testament von zwei vietnamesischen Priestern abgedruckt, in dem es um deren drohende Verhaftung durch die kommunistischen Organe geht. Die geben uns ein Beispiel für das, was Jesus uns heute rät: Laßt euch nicht erschrecken! Aus zwei Gründen habe ich das abgedruckt. Damit wir nicht vergessen, daß es immer noch Orte gibt, in denen das abscheuliche kommunistische Sozialverhalten die Menschen entwürdigt und daß wir stauen vor dem Mut, dem Gottvertrauen, das viele Menschen aufrecht erhält. Die wissen, Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen. Die Freude im Alltag und damit der Friede in der Welt braucht starken Mut. Der seine Kraft behält von seiner Zuversicht in die Gerechtigkeit, die nur Gott schafft. In das Leben, das jenseits dieser Welt weiter geht Ein Jenseits, in dem das Gute aus diesen Lebenstagen seine Gültigkeit behält, in dem alle Sinnfrage gelöst sein wird. In dem die Begegnung mit Gott und die unmittelbare Anschauung seiner ewigen Schönheit in ungeahnter Weise glücklich macht. Eine Freude, ein Glück, die eine ganze Ewigkeit erfüllen. Wer standhaft bleibt. Standhaftigkeit, eine Tugend der Treue. Und Treue hat eine Verheißung, die Zusage Gottes, daß ihr Inhalt nicht vergeblich bleibt. Solche
Treue will wirksam sein in ganz unscheinbaren Gelegenheiten als deren
selbstverständliche Beigabe. Wie auch die Freude. Beide kommen
nicht extra zu besonderen Anlässen. Nicht am Geburtstag, außer
sie sind wirksam auch in traurigen Dingen. Nicht bei Tiefpunkten des
Lebens. Es sei denn sie sind lebendig im ganz normale Alltag und
bestehen dort jederzeit ihre Nagelprobe. Dann aber offenbaren sie
ihre innere Wahrheit Sie sind Zeichen Gottes im Menschen und damit in
der Welt. Vorauszeugnis seiner Liebe, deren Verwirklichung er in
seiner großen Barmherzigkeit unserem Alltag anvertraut hat. |
TERMINE
Die Pfarrei ist
Ihrer Mitarbeit Wert!
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Nächste Angebote zur Kommunionvorbereitung: Jeden Donnerstag um 7.25 Uhr Kindermesse in der Schule.- Freitag, 30. Nov. Adventkanzbasteln um 15.30 Uhr im Pfarrh. - Dienstag, 4. Dez. um 16.00 Uhr Einführung in Advent- und Weihnachtszeit im Pfarrheim. Nächste Altkleidersammlung für die Mission am Samstag, 24. Nov. Bitte bringen Sie Ihre Spende bis 10 Uhr (nicht schon an den Vortagen!) zum Parkplatz vor dem Parrheim (Nur bei Nässe unters Vordach!) Mittwoch, 5. Dez. um 17.45 Uhr Zusammenkunft aller Firmlinge im Pfarrheim, anschließend (19 Uhr) Abendmesse. Pressemitteilung der internationalen Gesellschaft für Menschenrechte IGVM vom 15. Nov. 2001: Die vietnamesische Regierung bereitet die Verhaftung von zwei weiteren kath. Priestern in der Erzdiözese Hue vor. Beide sind Wegbegleiter der im Okt. zu 20 Jahren Haft verurteilen Pfarrers Nguyen Van Ly. Sie sorgen dafür, daß die staatliche Unterdrückung der Religionsgemeinschaften im Ausland nicht in Vergessenheit gerät. Sie veröffentlichen am 10. Nov. folgendes "Testament": "1. Wenn wir verhaftet werden sollten, bitten wir alle Menschen, gewaltlos darauf zu reagieren. Inbesonders soll man für uns beten. 2. In der Gefangenschaft werden wir absolut Stillschweigen bewahren. Wir werden nichts sagen und nichts schreiben in Verhören wie vor den kommunistischen Gerichten. - 3. Alle sog. "Geständnisse" sowie "Angaben" von uns nach der Verhaftung können daher nur von der kommunistischen Regierung manipuliert worden sein. 4.Falls die Kommunisten uns zu Tode verhungern lassen, werden wir diesen Tod akzeptieren, um den Weg eines Märtyrers bis zu Ende zu gehen. - 5. Falls wir nicht zwangsweise aus dem Lande verwiesen werden und die Wahl zwischen Gefängnis und Ausreise haben, werden wir das Gefängnis wählen, gleich ob wir lebenslänglich dort verbleiben müssen." Christkindlmarkt in St. Korbinian am Samstag, 24. Nov. von 14-18 Uhr am Sonntag, 25. Nov. von 10-17 Uhr Sonntags: Würstl, Bier + Gulaschsuppe, Punsch und Plätzchen.
Auch heuer erwartet Sie eine große Auswahl an
Geschenken: Für Sie ist sicher auch was dabei! Wie stets dabei: Buchhandlung Götz mit vielseitigen Angeboten an Büchern & Adventkalendern. Alle ´Jahre wieder: unsere Schmankerlecke. Der Erlös kommt wie bisher unseren Freunden in Indien und sozialen Einrichtungen in Unterhaching zugute. Wir freuen uns auf Sie! Wenn Sie gerne Kuchen backen, sind wir dankbar für eine Kostprobe für die Kaffee- und Punschecke! |
Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.