korbmini.gif (1236 Byte)

Kirchenzettel

St. Korbinian

17.11.2002 - 24.11.2002

RECHENSCHAFT

DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 33. JAHRESSONNTAG



LESUNG I (Spr 31,10-31): 

"Nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob."

LESUNG II(1 Thess 5,1-6): 

"Wie die Wehen über eine schwangere Frau."

EVANGELIUM (Mt 25,14-30):

 "Und er vertraute ihnen sein Vermögen an."



G O T T E S D I E N S T O R D N U N G


Sonntag 33. Jahressonntag, "Diaspora"-Sammlung
17.11.2002

08.30 Beichtgelegenheit Hl. Gertrud von Helfta +1302
09.00 Singmesse mit den Ortsvereinen zum Volkstrauertag
10.30 Familienmesse
15.30 Italienische Messe
19.00 Singmesse

Montag Kirchweih von St. Peter und Paul in Rom
18.11.
07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.)

Dienstag Hl. Elisabeth +1231
19.11. 07.15 hl. Messe

Mittwoch HOCHFEST DES HL. KORBINIAN (+720/30)
20.11.

08.00 Laudes, Aussetzung des Allerheiligsten und
"Ewige Anbetung" bis 11.00 und 15.00 - 17.00 Uhr
17.00 sakramentaler Segen u. Einsetzung d. Allerheiligsten
19.00 Festmesse

Donnerstag Unsere liebe Frau von Jerusalem
21.11.
07.25 Kindermesse in der Schule

Freitag Hl. Cäcilia +5Jh.
22.11.
07.15 hl. Messe

Samstag Hl. Kolumban +615; Hl. Papst Klemens I. +3Jh.
23.11.
16.00 hl. Messe im Wohnstift am Parksee

17.30 Rosenkranz um Priesterberufe und Beichtgelegenheit

18.00 St. Birgitta: hl. Singmesse

Sonntag Christkönigsfest Hl. Andreas Dung Lac u. Gef. +19Jh.
24.11.
08.30 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse
19.00 Singmesse

 

Gedenktage

 

GEDENKTAGE:  17.11. Cäcilie Seifert +1997, Otmtmar Radlmeyer +19978, Korbinian Foisinger +2001; 18.11. Anna Ellinger +1987; 19.11. Thomas Huber +1992, Ilse Warmuth +1994, Gertraud Spandl +1994, Hermann Mayr +1995; 20.11. Frieda Bölke +1997, Franz Xaver Pfifferling +1998, Alfred Adamu +2000; 21.11. Bruno Kestel +1947, Katharina Traber +1968, Anna Ziemann +1980, Helmut Krombaß +1996 (19/21.Nov.); 22.11. Centa Geiger +1958, Paula Schönherr +1994, Emmi Vast +1994; 23.11. Kreszentia Essl +1989, Hedwig Masur +1991, Maria Bergmann + 1999, Elisabeth Mahlig +1999.

 

 

Predigt zum 33. Jahressonntag

 


Predigt zum 33. Jahressonntag 2002 

Volkstrauertag, Diasporasonntag.

Es sind schon massive Gegensätze vorhanden in dem Bericht des Jüngsten Gerichtes bei Matthäus. Verschwinde mir aus den Augen! „Hinaus in die äußerste Finsternis. Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen“. Der Wut wird er ausgesetzt sein als der Folge seines Anspruchsdenkens. Die beiden anderen Urteile sind mit schon wichtiger, die da lauten: „Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!“ Freude wird dazugeschenkt und eine große Aufgabe. Geht es im Himmel erst richtig an mit der Freude an der Schöpfung und ihrer fruchtbaren Pflege?

Das ganze ist eingerahmt von dem wunderbaren Text der Heiligsprechung der Frau im Buch der Sprichwörter. “Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit; nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob“. Liebe Frauen hier in der Kirche, an Euch sind diese Worte gerichtet. Worte, die Frieden tragen. Das Vergängliche kann die Söhne und Töchter des Lichts nicht ängstigen. Denn wir denken vor allem an das Zukünftige. Heute trägt die Zukunft einen besonderen Namen, den Namen der Versöhnung, der Völkergemeinschaft. Das bezeugen besonders unsere internationale Partnerschaften, die sich wieder zur Mitfeier des heutigen Tages eingefunden haben. Seid herzlich willkommen!

Für den Volkstrauertag liefert uns die heutige Botschaft beides. Die Erinnerung an die furchtbaren Kriegserlebnisse, die tagtäglich bis zur Stunde ihre verhängnisvolle Bestätigung erfährt. Unüberhörbar aber auch das Programm einer lichtvollen Politik der Versöhnung, wie sie in Europa seit fünfzig Jahres geschieht. Ein Erbe, das in hohem Maß von Frauen mitgetragen wird, die ihrer Kinder sich annehmen in ihrem frühestem Alter und ihnen ihr mütterliches Antlitz einprägen. Darum ist es geboten, daß wir Euch Frauen deutlich einbeziehen in die heutige Feier.

Das Leitwort zum heutigen Diasporasonntag darf gerade auch hier seine Anwendung finden. Es lautet: „Gebt dem Glauben ein Gesicht“! Friedfertiger Glaube entsteht nicht durch anonyme, gesichtslose Serviceleistung. Im Bereich von Religion und Werten wäre das tödlich. Das hält nicht der Wahrheit stand, entlarvt auch nicht die Machenschaften von Ideologie und Lüge. Darum ist es so wichtig, daß die Mutter ihre Kinder selber erzieht und diese nicht einem verlockenden Karrieredenken opfern. Wenn das irgendwo nötig ist, vielleicht unumgänglich nötig, so ist das doch ein Mangelzeichen in der Gesellschaft und darf niemals zur Norm erhoben werden, als ob der Staat die Aufgabe der ganzen Familie ersetzen könnte.

Umfassender Friedensdienst in Familie, Kunst und Kirche geschieht weder in den Chefetagen noch sonst in einer Weise fern von den Kindern. Praktisch geübte Geschwisterlichkeit wird auch Geschwister hervorbringen. Will man das etwa verhindern in einer Zeit umgestürzter Alterspyramide? Geschwisterlichkeit kann sich ohne Geschwister gar nicht entfalten. Es sei denn, man mißbraucht sie zur Ideologie. Geschwisterlichkeit muß dort gelehrt werden, wo sie ihren Ursprung hat und zugleich ihre Problematik erfährt. Dann kann sie sich auch entfalten und ausweiten auf alle Menschen, die in irgend einer Not sich befinden, die es gilt, gleichberechtigt anzunehmen.

Ich glaube, hier haben wir eine der wichtigsten Herausforderungen unseres Lebens. Hier liegt auch eine der ganz großen einigenden Kräfte unserer europäischen Kultur. Zu ihrer Verwirklichung brauchen wir allerdings jene lichtvollen Talente und Lebenskräfte, die der Glaube als besondere Gaben des Heiligen Geistes uns geschenkt hat. Niemand findet sie, der auf sie wartet, als müßten sie wie die bereits gebratenen Tauben daherfliegen. Es findet sie nur, wer vertrauensvoll mit ihnen wuchert. Und das, ohne vielleicht von ihrem Vorhandensein zu wissen. Wir dürfen nicht weiterhin vergraben, was unsere Friedenskräfte aktiviert.

Gott gibt die Talente. Wir selber müssen mit ihnen umgehen. Niemand hat die Ausrede, er wisse nicht, wie das geht. Denn jeder hat Gottes Gebot und dazu das Gewissen, das den Umgang mit dem Leben lehrt. So wünsche ich den Delegationen, die in Freundschaft den Volkstrauertag mit uns zu begehen gekommen sind, daß sie wieder heimkehren in dankbarer Erinnerung an liebe Begegnungen, die eine große Zukunft uns versprechen.
Amen

 

 

Christkindlmarkt am Samstag, 23. November von 14-18 Uhr; Sonntag, 24. November von10-17 Uhr.

Es erwartet Sie wider eine große Auswahl an Geschenken. „Auch für Sie ist etwas dabei“!

Hand-Getöpfertes & Gestricktes, auch Tracht- und Puppenbekleidung, Gestecke, Sträuße & Kränze aus verschiedenen Materialien.

Weihnachtliches & andere hübsche Kleinigkeiten.

Wie stets dabei: BUCHHANDLUNG GÖTZ mit vielseitigen Angeboten an Büchern und Adventkalendern.

Alle Jahre wieder: unsre Schmankerl-Ecke: Stärken Sie sich bei Punsch, Kaffee und Kuchen!

Der Erlös kommt wieder unseren Freunden in Indien und sozialen Einrichtungen in Unterhaching zugute.

Wir freuen uns auf Sie! Der Bastelkreis St. Korbinian.

 

Termine und Mitteilungen


Di.19.11. 19.30 KAB in St. Alto: Vortrag von Pfr. Harald Schmied über den ökumenischen Kirchentag in Berlin 28.Mai - 1.Juni 2003 in Berlin: "Wege und Ziele suchen gar viele". Gedanken zum ökumenischer Dialog.


Di. 19.11. 20.00 Elternabend für Firmung 2003


Do. 21.11. 17.00 Treffen der Firmlinge für 2003

Liebe Eltern und Firmlinge, herzliche Einladung zu dem wichtigen Termin!


Mi. 20.11. Korbiniansfest - Anbetungsstunden

Eine Liste liegt auf zum sich Eintragen zu einer bestimmten halben Stunde, damit das Allerheiligste nie allein gelassen ist. Bitte, wählen Sie aus!


Sa. 23.11. 9.30 - 11.00 Anmeldung zur Erstkommunion


Für den Christkindlmarkt erbitten wir Kuchenspenden! Erlös für unsere Indien-Partnerschaften.


Sa. 23.11. Altkleider-Sammlung von Missio ("Chance Eine Welt")

Die Sachen bitte an der Zufahrt zur Garage (rechts v. Pfarrsaal) unter dem Vordach abzulegen!


Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching .
Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.