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Kirchenzettel

St. Korbinian

17.03. - 24.03.2002

 

Gräber

 

DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 5. Fastensonntag


LESUNG I (Ez 37,12-14): 

"Ich öffne eure Gräber."

LESUNG II(Röm 8,8-11): 

"Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm."

EVANGELIUM (Joh 11,1-45):

"Ja, Herr, ich glaube, daß du der Messias bist."

 

 

G O T T E S D I E N S T O R D N U N G

Sonntag 5. Fastensonntag Hl. Gertrud, Hl. Patrik Sammlg. Misereor
17.03.2002

08.00 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse Kindermesse
15.30 italienische Messe
19.00 Singmesse

Montag Hl. Cyrill v. Jerusalem +386
18.03.
07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.)

Dienstag Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter
19.03.
19.00 Singmesse

Mittwoch 18.30 Rosenkranz
20.03.
19.00 Singmesse

Donnerstag
21.03.
07.25 Kindermesse in der Schule

Freitag 07.15 hl. Messe
22.03.
08.45 Fasten-Andacht der Erw.- Leschschule
16.00 Kreuzweg

Samstag Hl. Turibio v, Mongrovejo +1606
23.03.
15.00 St. Alto: Alten und Krankenmesse (kein Wohnstift)
17.30 Rosenkranz um Priesterberufe und Beichtgelegenheit
18.00 St. Alto hl. Messe

Sonntag PALMSONNTAG
24.03.2002

09.00 Palmweihe b. gutem Wetter vor dem Pfarrheim
mit Prozession zur und um die Kirche.
10.30 Familienmesse
19.00 Singmesse

Gedenktage

GEDENKTAGE 18.03. Martha Kolodziej +1992, Josef Barth +1998; 19.03. Maria Liegl +1950, Maria u. Alois Mayer +1967, Harald Gutsmiedl +1986, Katharina Berger +1989, Maria Liebhart +1994, Anna Lorenz +1994; 20.03. Cornelia Knall +1987, Peter Leyrer +1995, Elisabeth Nieder +1999, Maria Stark +2001; 21.03. August Ruder +1075, Paula Hammer +1983, Toni Nobis +1990, Sr.M.Brithwalda Moldan +1997; 22.03. Eugen Liegl +1973, Ingeborg Neßlauer +1999; 23.03. Zenta Dirnecker +1980, Johannes Glowka +1983, Gertraud Knopf +1994.

 

Predigt zum 5. Fastensonntag


Predigt zum 5.Fastensonntag 2002

Wieder eine spannende Geschichte, heute. So könnten wir sagen und würden genau daneben liegen. Nicht Geschichte, sondern Begegnung. Begegnung im Evangelium, das ist Begegnung in der Kirche: lebendige Erfahrung von Kirche. Der Herr begegnet uns als der Lebendigmacher, als Der, der Herr ist über den Tod. Er braucht nur zu rufen und der Tote lebt. Wie das Ezechiel geschaut hat in der großen Vision von den Gebeinen, der unübersehbaren Menge, die alle zum Leben erweckt werden.

Beachten wir, wie Jesus zuerst die Apostel dazu bringt, daß sie aus dem Staunen und sich Wundern nicht mehr herauskommen. Wie er zuerst zweideutig spricht vom Schlaf und später erst unzweideutig davon, daß er mit Absicht die Zeit abgewartet hat, bis Lazarus gestorben seil.

Aus Martha, nicht aus den Aposteln lockt er dann das Bekenntnis heraus: “Ja, Herr, ich glaube, daß du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll“. Eine Vorwegnahme des österlichen Taufbekenntnisses, das am Ostersonntag abzulegen wir heute bereits uns bereiten.

Darum sind auch die Kreuze in den Kirchen verhüllt. Wir versetzten uns wieder in die Tage des Urchristentums zurück, als man sich noch scheute, den gemarterten Körper des Heilandes an den Kreuzen darzustellen. Das Geheimnis entzieht ihn unseren Blicken, bis das Kreuz feierlich enthüllt wird am Karfreitag: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem gehangen das Heil der Welt; kommt, lasset uns anbeten!“

Nicht feiner Kunstsinn, nein, der Sinn nach Anbetung darf in unseren Wohnungen den Platz fürs Kreuz reservieren. In den Gerichtssälen ist es die Ehrfurcht vor der Wahrheit: falsche Zeugen haben Jesus ans Kreuz gebracht; in den Schulen verehren wir die göttliche Weisheit, in den Gefängnissen die Torheit des Kreuzes, in den Krankenzimmern der Trost im Leiden, auf Fluren der Segen der göttlichen Demut, an den Wegen die Hoffnung, daß jeder noch so beschwerliche Weg in die Arme Gottes führt und schließlich wieder in den Wohnungen das Zeugnis für das tägliche Tragen des Kreuzes.

Kein Wunder, daß Widerstand gegen das das Kreuz sich formiert, wenn es nicht mehr an all diese Zeugnisse erinnert, weil es in unserer Kultur bloß „gesellschaftsfähig“ geworden ist. Dann ist es kaum hilfreich, wenn gesagt wird: „immer schon haben wir das Kreuz gehabt, also hat es zu bleiben!“ Nicht weil wir es immer schon gehabt haben, treten wir dafür ein, daß es bleibt, sondern weil das Kreuz unsere Zukunft ist. Nicht als Beispiel des Versagens, vielmehr als Erinnerung an die Auferstehung, die uns durch das Kreuz geschenkt wird. Die Auferstehung können wir noch nicht sehen. Aber das Kreuz können wir sehen, sooft wir wollen. Es spricht uns von der Auferstehung mit einer Sprache, wie sie deutlicher nicht sein kann. Am Holz des Kreuzes hat der Herr den Tod besiegt, für immer. Das mußten die Jünger erst mühsam lernen, daß mußten Martha und Maria bitter erfahren. Hat uns die Erkenntnis des Kreuzes schon die geringste Mühe gekostet? Wenn solche Mühe nur zum MISEREOR - Opfer führt! Weil es so viele Menschen gibt, die weitaus mehr Kreuze zu tragen haben, als wir im Wohlstand. Kreuze des Hungers und der Krankheiten, der Diktatur und der Bürgerkriege. Kreuze des Analphabetismus und der Ausbeutung. Kreuze der Landminen und der Verfolgung. Verfolgung um des Kreuzes willen.
Amen.

 

Jährliche Sammlung für das Heilige Land am Palmsonntag.

Der Bürgerkrieg bringt täglich neue Schreckensmeldungen aus dem Land, in dem einst die Frohe Botschaft verkündet wurde. Viele Christen, meist Palästinenser, wenden sich in ihrer auswegslosen Not an die Klöster und christlichen Institutionen, suchen Arbeit und erbitten Hilfe für ihre Familien, für den Lebensunterhalt, nicht selten für Grundnahrungsmittel und Medizin. Kinder und alte Menschen, die nicht auf Hilfe durch die Großfamilie hoffen können, sind besonders betroffen. Die Einrichtungen: Kinderheime, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser u.a. sind mit ihren Hilfsaktionen fast an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gekommen. Diese Not läßt die Christen der verschiedenen Konfessionen näher zusammenrücken. Die Patriarchen haben einen gemeinsamen Aufruf an die Christen in aller Welt erlassen, in dem sie um unser Gebet und unsere geschwisterliche Hilfe für die Christen der Urgemeinde in Jerusalem und im Heiligen Land bitten.

Die Palmsonntagskollekte ist eine Hilfe der Weltkirche für die Kirche im Heiligen Land. Diese Sammlung, die über den Deutschen Verein vom Heiligen Land und die Kustodie der Franziskaner dorthin gelangt, dient nicht nur der Erhaltung der Heiligen Stätten und Pilgerhäuser, sondern derzeit mehr denn je der Unterstützung der Ortsgemeinden und der sozialen und caritativen Einrichtungen der Kirche im Heiligen Land. Sie kommt so den Menschen unmittelbar zugute.


TERMINE

Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!


Mi. 20. März ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim mit Dias zur Passionszeit. Gäste wie immer herzlich willkommen!


Firmlingsstunde der Gruppe Pfarrer: Donnerstag, 21. März um 17.00 Uhr im Pfarrheim!


Fr. 22. März ab 15.00 Uhr Palmbuschbinden der Kinder und Kommunion- und Firmgruppen. Mitzubringen: Bindfaden od. Blumendraht (Zwickzange). Etliche Palmkatzl sind da, jede Menge Buchszweige.


In der Karwoche: die Oster-Pfarrbriefe liegen zum Austragen vor. Bitte alle verfügbaren Helfer, Firmlinge, Ministranten ... !


Sa. 23. März "Ramadama - Saubere Landschaft": Treffpunkt um 09.00 Uhr am Rodlberg/Finsingerweg. - Festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe. Ansschließend stiftet die Gemeinde im Rathaus eine Brotzeit. Was rücksichtslose Mitbürger wegwerfen, müssen fleißigere Leute wieder entsorgen! So ungerecht ist die Welt.


Blutspenden - Leben retten: Montag, 18. März 15.00-19.45 Uhr

im Kubiz, Jahnstr. 1

 

Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching .
Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.