Kirchenzettel
St. Korbinian
14. -
28.05.2000
4. und 5. Ostersonntag
BILD UND WAHRHEIT
4. Ostersonntag
| LESUNG I (Apg 4,8-12): | "Der aber zum Eckstein geworden ist" |
| LESUNG II (1 Joh 3,1-2): | "Wir heißen Kinder Gottes und sind es" |
| EVANGELIUM (Joh 10,11-18): | "Ich bin der gute Hirt" |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
| Sonntag 4. Ostersonntag
Weltgebetstag der geistl. Berufe 14.05.2000 08.30 Beichtgelegenheit 09.00 Singmesse 10.30 Familienmesse 19.00 Singmesse |
| Montag Hl. Sophie ("kalte") 15.05. 07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.) |
| Dienstag Hl. Johannes Nepomuk +1393 16.05. 10.00 Seelenmesse für + Fr. Therese Bien-Zegla 19.00 Maiandacht |
| Mittwoch 17.05. 18.30 Rosenkranz 19.00 Singmesse |
| Donnerstag Hl. Papst Johannes I +526 18.05. 07.00 hl. Messe im Kloster 19.00 Maiandacht |
Freitag |
| Samstag Bernhard v. Siena +1444 20.05. 14.00 Trauung Fruhmann-Ihlow 15.00 Feldmesse mit Fahnenweihe des Männergesangsvereins vor dem Pfarrheim (bei Regenwetter in der Kirche!) Abendmesse, Rosenkranz und Beichtgenheit fallen aus! Dazu hat Pfarrer Harald Schmied von der evangelischen Pfarrei seine Teilnahme zugesagt, er wird dabei ein Grußwort sprechen. Das hat im Einladungsschreiben des MGV leider zu der irrtümlichen Bemerkung geführt, als handle es sich um einen ökumenischen Gottesdienst. Ökumenische Messen gibt es nicht. "Ökumenisch" setzt (zu überwindende) Trennung voraus, Hl. Messe einigen Glauben. Natürlich habe ich in christlicher Gastfreundschaft den evangelischen Kollegen eingeladen und ich freue mit auf sein Kommen. Seine Teilnahme bedeutet zugleich Verzicht. Das verdient unseren Respekt. Ein gemeinsamer Schritt in Richtung Sehnsucht nach kirchlicher Einung, die erst in der einen Eucharistiefeier geschenkt ist! |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 14.05. Emil Zinsmeister +1977, Erwin Peteranderl +1985, Alois Schmid +1986, Maria Festner +1989, Anna Wiesenfahrt +1992, Paul Leibel +1995, Walburga Wickles +1998, Franz Liebhart +1999; 15.05. Anna Leibl +1961, Maria Neumann +1963, Josef Asang +1967, Michael Satzger +1968, Alfons Feldmeier +1978, Paula Vierlinger +1980, Linda Gerhardinger +1993, Josef Strobel +1995; 16.05. Benedikt Huber +1990, Anton Wahl +1991, Maria Heigl +1993, Konrad Lautner +1997; 17.05. Max Rappl +1954, Hans Durach +1982, Josef Wildenauer +1986, Angela Manet +1994; 18.05. Karl Diem +1975, Emma Hanel +1979, Friederika Kroier +1980, Johann Billeriß +1981, Maria Baumann +1989, Lothar Reichwein +1992, Josef Siflinger +1994, Maria Pfafflinger +1998; 19.05. Angela Heimbach +1988, Franz Wimmer +1994; 20.05. Theresia Hahn +1942, Maria Nunberger +1968, Josef Prechtl +1977, Georg Weller +1979, Maria Siegl +1980, Theresia Beller +1984, Theresia Mayr +1999. |
Das geistliche Wort
Predigt zum 4.Sonntag der Osterzeit 2000 Traditionell ist mit dem 4. Sonntag der Osterzeit, dem Sonntag vom Guten Hirten ein
brennend aktuelles Gebetsanliegen verbunden, nämlich die in unserem Land weitgehend
fehlenden Priester- und Ordensberufe. Jahrelang ist weltweit die Zahl der geistlichen
Berufe zurückgegangen. Seit einem Jahr sind sie im Weltdurchschnitt wieder stark im
Ansteigen. Nur in den Ländern der sogenannten alten Welt werden es immer noch jedes Jahr
weniger. Pfarrer Konrad Schmid |
5. Ostersonntag
| LESUNG I (Apg 9,26-31): | "Aber alle fürchteten sich vor ihm." |
| LESUNG II (1 Joh 3,18-24): | "Gott ist größer als unser Herz". |
| EVANGELIUM (15,1-8): | "Bleibt in mir dann bleib ich in euch" |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
| Sonntag 5. Ostersonntag
(Hl. Hermann Josef + 1221) 21.05.2000 08.30 Beichtgelegenheit 09.00 Singmesse 10.30 Familienmesse mit Erstkommunionfeier 15.30 italienische Messe 19.00 Singmesse |
| Montag Hl. Rita +1434 22.05. 07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.) |
| Dienstag 23.05. 07.15 hl. Messe 19.00 Maiandacht |
| Mittwoch 24.05. 18.30 Rosenkranz 19.00 Singmesse |
| Donnerstag Hl.Beda der Ehrwürdige +735 25.05. 07.00 hl. Messe im Kloster 19.00 Maiandacht |
Freitag Hl. Philipp Neri +1595 |
| Samstag Hl. Augustinus v. Canterbury +um 604 27.05. 18.30 Beichtgelegenheit und Rosenkranz 19.00 Singmesse für Sonntag |
| Sonntag 6. Ostersonntag Sammlg. für den Katholikentag in Hamburg 28.05. 08.30 Beichtgelegenheit 09.00 Singmesse 10.30 Familienmesse mit "Chor Katedralny Lutnia", Zywiec 19.00 Singmesse |
Predigt Pfarrer Konrad Schmid zur Fahnenweihe
20. Mai 2000
5. Sonntag der Osterzeit
2000 / MGV - Fahnenweihe. Paulus wollte also gleich nach seiner Bekehrung in Jerusalem anfangen, die Auferstehung Jesu Christi zu verkünden. Doch die Leute hatten Angst vor ihm. Wie sollte er sich ausweisen, daß er nicht mehr der frühere Christenverfolger war, daß er sich bekehrt hatte? Er mußte zuerst Abstand gewinnen von seinem bisherigen Leben und sich eingewöhnen in das Christliche. Worin besteht es? Wir erfahren es, wenn wir darüber nachdenken, was wir bei jeder hl. Messe als Antwort geben auf die Verkündigung der Herrenworte beim Letzten Abendmahl: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit. Wir wissen um das eherne Gesetz des Lebens vom Gehen und Kommen. Solches Gehen und Kommen muß zugleich eine Tradition sein, eine Weitergabe all der wertvollen materiellen und geistigen Schätze, von denen auch die Menschen der Zukunft leben sollen. Ich denke zuerst an die Harfe. Sie ist das älteste Musikinstrument. Als die Menschen anfingen, als Jäger ihre Nahrung zu suchen, da haben sie eine Feststellung gemacht, die zukunftsweisend ist. Die Sehne, die an den Bogen gespannt wird, gibt eine Äußerung des Lebens von sich. Man dehnt und streckt sie, rührt sie an und siehe da, sie fängt an zu singen! Man reiht die Sehnen aneinander und entdeckt eine Ordnung der Töne, die wir Harmonie nennen. Harmonie nicht bloß als Wohlklang. Sie läßt sittlichen Anspruch erkennen. Die Harfe rührt an das Bewußtsein menschlicher Gemeinschaft. Ein zweites Symbol auf der Fahne: die hl. Cäcilia. Sie, die frühchristliche Organistin, Sängerin und Martyrerin. Was hat sie mit uns zu tun? Sie weiht ihre Kunst der Ehre Gottes und das bis zur Hingabe ihres jungen Lebens. Damit legt sie einen Grundstein unserer Kultur, die ja weniger gepflegt wird (Pflegen heißt der Kultur zu dienen) - wie im und nur für den Zeitvertreib, zum Genuß seiner selbst. Vielmehr als Pflege des Schönen, des Wahren und des Guten und damit der Verherrlichung Gottes. Das dritte Symbol: in Vertretung der Kommune stehen Kirche und ihr Patron, der hl. Korbinian. Das sagt uns: wenn die Verwaltungsgemeinschaft nicht auch Wertegemeinschaft ist, hat sie keinen Bestand. Denn der Mensch lebt nicht allein vom Brot. Wovon lebt er, wenn das Brot nicht ausreicht zum Überleben? Materielle Zusammenhänge bedürfen der Kontrolle, sonst brechen sie zusammen. Doch wehe, wenn kulturelle Ziele zur Kontrolle der Gemeinschaft mißbraucht werden! Was dann geschieht, das lehrt ein Blick in die unappetitlichen Inhalte der Biotonnen. Ein löbliches Ziel, kontrolliert mit unwahrhaftigen Prinzipien, pervertiert zur Brutstätte chaotischer Verhältnisse. Wir brauchen jene Orientierung, die sich zeigt in jenem Brot, das nach Wahrheit ruft. Denn Brot verdient erst dann den Namen Brot, wenn es geteilt wird. Erst dann schenkt es den vollen Geschmack. Erst dann sind wir bereit zu teilen, wenn wir den Menschen in seiner Würde erkennen. Die Würde des Menschen zeigt sich dort, wo der Mensch in seiner Hoffnung ernst genommen wird. Wie das Weizenkorn, das in die Erde gesenkt wird, damit es reiche Frucht bringe. So soll der Mensch bereit sein, sich hinzugeben, füreinander zu leben. Gemäß dem Wort Jesu: Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch; ich gebe es hin für das Leben der Welt. Nicht der Genuß um seiner selbst willen gewährt uns das Überleben, sondern die Hingabe. Da kommen wir der heutigen Botschaft des Evangeliums näher. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ein wunderschönes Bild der Solidarität, der Zusammenarbeit, der Harmonie. Ein unerreichbares Ideal? Da kommen wir wohl zur wichtigsten Bedeutung der Fahne. Werte, die keine höchsten sind, verdienen kein Vertrauen. Vertrauen brauchen wir gerade in und wegen unserer menschlichen Schwächen. Wer die Werte deshalb abschafft, weil niemand sie vollkommen einzuhalten vermag, nimmt dem Menschen und der menschlichen Gesellschaft jegliche Hoffnung und damit jeden Ehrgeiz, überhaupt eigenverantwortlich tätig zu sein. Darum auch das vierte und letzte Symbol: das Bayerische Staatswappen. Auch dieses ist ein Gegenstand christlicher Verkündigung. Denn Gott hat in ihr seinen notwendigen Platz in unserer Verfassung. Das Volk hat sie in freier Wahl am 2. Dezember 1946 bestätigt. Das Kreuz ist ehrfurchtgebietendes Heilszeichen im Parlament und in den Gerichtsräumen und hoffentlich auch in Euren Wohnungen. Nur höchste Werte sind uns nahe! Was anderes sagt uns heute Jesus, wenn er uns verkündet: wer in mir bleibt, bringt Frucht. Wer sich von mir trennt, bringt keine Frucht. Bleiben, oder sich trennen: da muß doch jemand sich entscheiden. Persönliche Verantwortung für deinen Glauben! Schier unerschöpflich sind die Gedanken, wenn Ihr Eure Fahne betrachtet. Da müssen wir noch einen Gedanken weiter bedenken. Immer wieder erstaunt es, wenn wir quasi so von der Fahne reden, wie das eigentlich einer Person zusteht. Nicht umsonst sind der Fahne die Fahnenmutter, die Fahnenjungfrauen und der Fahnenträger zugeordnet. Die Mutter, weil die Fahne wie etwas Lebendiges zu erachten ist. Die Fahnenjungfrauen, weil sie kein Schmuck ist um ihrer selbst willen. Sie steht dafür, daß unsere Werte in die Zukunft weisen. Und schließlich der Fahnenträger. Er trägt eine Aufgabe voller Würde. Natürlich braucht er starke Arme und feste Wadln. Ich glaube, daß von ihm die Redeweise vom gstandenen Mannsbild kommt. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von ständiger Bereitschaft, Ehre,Hoffnung und und auch die Erfolge des Vereins zu vertreten. Und vergeßt nie mehr: die Kirche hat ihren Segen auf Eure Fahne gelegt. Ist es nicht schon ein Segen, wenn Gemeinschaft gelingt? Wenn es je Schwierigkeiten gibt, persönlich oder im Verein: schaut auf Eure Fahne und Ihr dürft wissen: Der Segen Gottes ist Euch nahe. Ein Segen, den Ihr nicht machen, aber jederzeit annehmen könnt, damit er lebendig wird. Amen. |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 21.05. Maria Geiger +1968, Maria Moser +1981, Wolfgang Klingseisen +1983, Anna Tausch +1986, Marianne Repp +1988, Barbara Pietsch +1990, Christl Schäfer +1993; 22.05. Max Ottmann + 1941, Johanna Businger +1981, Therese Weber +1984, Hermann Schulz +1986; 23.05. Gertrud Swoboda +1950, Hernandez Longinos +1990; 24.05. Katharina Furch +1977, Therese Buchberger +1987, Anton Greiner +1994, Rosa Hofmann +1996, Johann Ringlstetter +1996; 25.05. Anna Rupp +1975, Sofie Stief +1960, Anna Schmid +1992, Sylvester Resch +1998; 26.05. Margarete Ottmann +1970, Sophie Brücklmayer +1978, Ute Lotspeich +1982, Theresia Mayr +1999; 27.05. Paul Wiercimok +1993, Micky Schmidt +1997, Josef Krammer +1998, Elisabeth Neugebauer +1998. |
Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!
| So. 14. Mai, Muttertag: Rosenaktion ... aber es gibt keine Rosen,
weil niemand sie in Aschheim abgeholt hat ... ! Mi. 17. Mai um 15.45 Uhr Einführungs-Treffen im Pfarrheim für neue Ministranten. Do. 18. Mai nach der Maiandacht: Gruppenleitertreffen im Pfarrheim. Planung für Sommer. Do. 18. Mai um 17.00 Uhr Firmgruppe Capin im Pfarrheim. Sa. 20. Mai Besinnungstag der italienischen Gruppe im Pfarrsaal. Mi. 24. Mai ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim. In der Woche nach dem 28. Mai: Bittwoche. Bittgänge am Montag um 18.30 (Grünau), Dienstag um 6.30 (Glonnerweg), Mittwoch als Lichterprozession nach der Abendmesse die um 20 Uhr beginnt (daß es hernach einigermaßen finster ist!). Rückkehr ca. 21.15 Uhr Donnerstag, 01. Juni Christi Himmelfahrt. Einladung auch an Kinder und Jugendliche! Jugend-Pilgerfahrt nach Rom mit Weihbischof Engelbert Siebler zum Weltjugendtag mit dem Papst, 10.-21. August. Anmeldung bitte umgehend. Geistliche Begleitung: Kaplan Willi Huber, St. Birgitta. Bei Hinfahrt Übernachtungin Verona (Gastfamilien). 19. August Abendprogramm mit Papst (Übernachtg im Schlafsack. 20. August Papstmesse mit ca. 1 Mill. Jugendlichen. Rückfahrt mit Nachtzug. Näheres im Pfarrbüro "Auf den Spuren Jesu" -
Begegnungsfahrt für Junge Erwachsene nach Israel vom 30.9.-10.10. bzw. 14.10. 2000. Mit
Zusatzprogramm: Wüstenfahrt zum Berg Sinai, Katharinenkloster, Roten Meer. Prospekt im
Pfarrbüro! |
Die Pfarrei St.Korbinian http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching Unser Motto ist das Pauluswort:
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Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122. E-mail: St.Korbinian-Uhg@t-online.de Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching . Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.