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Kirchenzettel

St. Korbinian

14. - 28.05.2000
 

4. und 5. Ostersonntag


BILD UND WAHRHEIT
 

4. Ostersonntag

 

LESUNG I (Apg 4,8-12): 

"Der aber zum Eckstein geworden ist"

LESUNG II (1 Joh 3,1-2):

"Wir heißen Kinder Gottes und sind es"

EVANGELIUM (Joh 10,11-18): "Ich bin der gute Hirt"

 

G O T T E S D I E N S T O R D N U N G

Sonntag  4. Ostersonntag      Weltgebetstag der geistl. Berufe
14.05.2000
08.30 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse
19.00 Singmesse
Montag  Hl. Sophie ("kalte")
15.05.
07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.)
Dienstag  Hl. Johannes Nepomuk +1393
16.05.
10.00 Seelenmesse für + Fr. Therese Bien-Zegla
19.00 Maiandacht 
Mittwoch 
17.05.
18.30 Rosenkranz
19.00 Singmesse
Donnerstag  Hl. Papst Johannes I +526
18.05.
07.00 hl. Messe im Kloster
19.00 Maiandacht

Freitag
19.05.
07.15 hl. Messe vom Tag

Samstag  Bernhard v. Siena +1444
20.05.
14.00 Trauung Fruhmann-Ihlow
15.00 Feldmesse mit Fahnenweihe des Männergesangsvereins   vor dem Pfarrheim
(bei Regenwetter in der Kirche!)
Abendmesse, Rosenkranz und Beichtgenheit fallen aus!

Dazu hat Pfarrer Harald Schmied von der evangelischen Pfarrei seine Teilnahme zugesagt, er wird dabei ein Grußwort sprechen. Das hat im Einladungsschreiben des MGV leider zu der irrtümlichen Bemerkung geführt, als handle es sich um einen ökumenischen Gottesdienst.
Ökumenische Messen gibt es nicht. "Ökumenisch" setzt (zu überwindende) Trennung voraus, Hl. Messe einigen Glauben.
Natürlich habe ich in christlicher Gastfreundschaft den evangelischen Kollegen eingeladen und ich freue mit auf sein Kommen. Seine Teilnahme bedeutet zugleich Verzicht. Das verdient unseren Respekt. Ein gemeinsamer Schritt in Richtung Sehnsucht nach kirchlicher Einung, die erst in der einen Eucharistiefeier geschenkt ist!

 

Gedenktage

GEDENKTAGE:  14.05. Emil Zinsmeister +1977, Erwin Peteranderl +1985, Alois Schmid +1986, Maria Festner +1989, Anna Wiesenfahrt +1992, Paul Leibel +1995, Walburga Wickles +1998, Franz Liebhart +1999; 15.05. Anna Leibl +1961, Maria Neumann +1963, Josef Asang +1967, Michael Satzger +1968, Alfons Feldmeier +1978, Paula Vierlinger +1980, Linda Gerhardinger +1993, Josef Strobel +1995;  16.05. Benedikt Huber +1990, Anton Wahl +1991, Maria Heigl +1993, Konrad Lautner +1997;   17.05. Max Rappl +1954, Hans Durach +1982, Josef Wildenauer +1986, Angela Manet +1994; 18.05. Karl Diem +1975, Emma Hanel +1979, Friederika Kroier +1980, Johann Billeriß +1981, Maria Baumann +1989, Lothar Reichwein +1992, Josef Siflinger +1994, Maria Pfafflinger +1998; 19.05. Angela Heimbach +1988, Franz Wimmer +1994;  20.05. Theresia Hahn +1942, Maria Nunberger +1968, Josef Prechtl +1977, Georg Weller +1979, Maria Siegl +1980, Theresia Beller +1984, Theresia Mayr +1999.

 

Das geistliche Wort

Predigt zum 4.Sonntag der Osterzeit 2000
Thema: Der gute Hirt / Geistliche Berufe

Traditionell ist mit dem 4. Sonntag der Osterzeit, dem Sonntag vom Guten Hirten ein brennend aktuelles Gebetsanliegen verbunden, nämlich die in unserem Land weitgehend fehlenden Priester- und Ordensberufe. Jahrelang ist weltweit die Zahl der geistlichen Berufe zurückgegangen. Seit einem Jahr sind sie im Weltdurchschnitt wieder stark im Ansteigen. Nur in den Ländern der sogenannten alten Welt werden es immer noch jedes Jahr weniger.
Jesus Christus hat das Problem des Priesternachwuchses persönlich zur Chefsache erklärt. Das ist ersichtlich aus der Stelle im 9. Kapitel des Matthäusevangeliums, wo er uns aufträgt: „Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter in seine Ernte zu senden“. Im griechischen Text lautet die Stelle so: „ ... das der Herr Arbeiter in seine Ernte berufe“. Das spricht die Gepflogenheit an, am frühen Morgen auf den Marktplatz zu gehen und dort die herumstehenden Tagelöhner in den Dienst zu rufen.
Heute hören wir davon das der Gute Hirte seine Schafe weidet. Daß dieser Gedanke auch für die Zukunft gilt, ergibt sich aus seiner Sorge, auch die Schafe, die noch in anderen Ställen sind, zu führen und der einen Herde unter dem einen Hirten zuzuführen.
Man wird Priester oder Ordensangehöriger durch Berufung. Die fachliche Ausbildung geschieht bei uns professionell, die läßt kaum zu wünschen übrig. Das große Problem sind die fehlenden Priester und Ordensleute. Ich stelle immer wieder fest, daß vielen Katholiken die Brisanz dieses Umstandes gar nicht bewußt ist.
Ich bin davon überzeugt, daß es heute genügend geistliche Berufungen gäbe. Aber wer nimmt eine Berufung wahr?
Zur Wahrnehmung geistlicher Berufung sind zwei ganz entscheidende Dinge notwendig. Als Erstes, es ist zu glauben, daß es Berufung gibt, auch heute. Und als Zweites: Berufung will geweckt werden.
An Berufung zu glauben ist die erste Voraussetzung dafür, daß Berufung wahrgenommen wird. Berufung geschieht ja nicht lautstark und penetrant wie die Werbung. Berufung wird dort nicht wahrgenommen, wo das Leben ausgerichtet wird nur nach Erfolg und nach dem Prinzip: was hab ich davon. Berufung wird auch nicht wahrgenommen, wo sie durch ständige Lärmberieselung ignoriert wird. Berufung wächst am liebsten, wo in der Familie gemeinschaftlich gebetet wird, wo die Heiligung des Sonntags zur gemeinsamen Familiensorge gehört und natürlich die regelmäßige Teilnahme an der heiligen Messe, ab besten nicht nur am Sonntag.
Berufung wahrzunehmen setzt hohe Wertschätzung vor dem geistlichen Beruf voraus. Ich bin froh darüber, daß der Umgang mit dem Priester heutzutage natürlich und unkompliziert geworden ist. Aber da ist was eigenartiges los. Man preist den Priester, der dort ist, wo die Menschen sind. Gleichzeitig schirmt man sich in vielen Fällen ab von dem, was der Priester von berufswegen zum Beispiel bei der Vorbereitung der Kinder auf die erste hl. Kommunion macht. Ohne dabei von sich erklärtermaßen zu distanzieren. Durch diese Hintertür taucht dann bei den Kindern wieder jene Nervosität auf, die ich für überwunden geglaubt habe.
Die Mütter, die heute ihren Ehrentag feiern, kann ich nur bitten, in den Horizont der Mutterschaft die geistlichen Berufe überhaupt aufzunehmen als eine heilige Aufgabe. Das geht damit an, daß als Teil der Frömmigkeit Begriffe und Erfahrungen wie Verzicht und Opfer ihren legitimen Platz wieder erhalten. Das war auch das große Anliegen des Papstes am Samstag bei der Seligsprechung der beiden Hirtenkinder in Fatima. Umkehr und Verzicht waren ja die großen Anliegen der Gottesmutter, die sie „als Ausdruck ihrer mütterlichen Sorgeum das Los der Menschenfamilie, die der Umkehr und der Verzeihung bedarf", durch die Seherkinder an die Menschheit gerichet  hat.
Geistliche Berufung muß geweckt werden. Dazu dient eine besondere Erziehungsmethode: Berufung kommt nämlich gar nicht von außen. Berufung kommt immer aus deiner Mitte heraus und führt in deine Mitte hinein: Die Erziehung muß sich also einer Personmitte bewußt sein. Die Frage ist nur: wie finde die Mitte der Person? Dafür gibt es das Gewissen. Das Gewissen ist das Organ der personalen Mitte. Um diese personale Mitte zu aktivieren, dazu braucht es Normen, die unmittelbar zu Gott führen. Die haben wir in den Geboten Gottes, im Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe.
Wer mittels des Gewissens aus der Mitte heraus lebt, wird sich darum bemühen, den Dingen auf den Grund zu gehen, also von keiner unverbindlichen Oberflächlichkeit sich täuschen zu lassen. Die Gabe der Unterscheidung der Geister wird immer mit ihm sein. Sie hilft ihm, seine Orientierung nicht auf der Straße zu suchen, nicht als Richtschnur zu nehmen, was die andern tun. Das Gebet wird ihm dort beginnen, wo Worte aufhören, wie ein Geplapper zur Verfügung zu sein.
Geistliche Berufung darf nicht direkt geweckt werden. Da würde sie zu Menschenwerk werden. Nicht der Mensch beruft, nicht mütterliche oder väterliche Eitelkeit. Gott ist es, der in seinen Dienst nimmt, sonst niemand. Es gibt aber wichtige Voraussetzungen zur geistlichen Berufung. Sie liegen im allgemein Menschlichen. Da nenne ich zuerst die Dankbarkeit für das Leben. Zu solcher Dankbarkeit zu erziehen, das hängt sehr mit christlicher Sonntagskultur zusammen. Es ist vor allem auch das vierte Gebot Gottes, das lautet: „Du sollst Vater und Mutter ehren, auf daß es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden.“  Dieses lange zu leben auf Erden, das ist zunächst eine soziale Komponente. Ursprünglich nämlich die humane Altersfürsorge, die wesentlich den Bestand des Friedens sichert im Volk. Es ist die vorrangige Option für das Leben, ohne die es keine Elternschaft gibt.
Damit verbunden ist aber auch eine religiöse Komponente. Denn die Option für das Leben ergibt sich ja aus dem Schöpfungsauftrag Gottes bereits an die Stammeltern. Wo dieser Option für das Leben der Gehorsam verweigert wird, da ist der Priester- und Ordensstand biologisch zum Aussterben verurteilt. Damit will ich jetzt nicht über irgendwelche politische oder soziale Schwierigkeiten der Kinderfreundlichkeit zu Gericht sitzen. Allerdings möchte ich betonen, daß derlei Probleme nicht zur generellen Ausrede werden dürfen. Auf diese Weise wurden aus der Werteordnung schon wichtige Punkte gestrichen. Wenn ich will, kann ich für alles beste Ausreden finden.
Da komm ich nochmal auf die große Seligsprechungsfeier in Fatima zu sprechen. Es wurde betont, daß es in der Kirche nicht üblich sei, Kinder selig zu sprechen. Die kommen sowieso in den Himmel, wenn sie als Kinder sterben. Aber sollten wir nicht wieder lernen, aus den Augen der Kinder zu  lesen, damit es uns zum großen Anliegen wird, wieder eine kinderfreundliche Gesellschaft zu werden? Die Gottesmutter hat sich nicht umsonst über Kinder an die Menschheit gerichtet. Amen.

Pfarrer Konrad Schmid

 

5. Ostersonntag

 

LESUNG I (Apg 9,26-31): 

"Aber alle fürchteten sich vor ihm."

LESUNG II (1 Joh 3,18-24):

"Gott ist größer als unser Herz".

EVANGELIUM (15,1-8): "Bleibt in mir dann bleib ich in euch"

 

G O T T E S D I E N S T O R D N U N G

Sonntag  5. Ostersonntag       (Hl. Hermann Josef + 1221)
21.05.2000
08.30 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse mit Erstkommunionfeier
15.30 italienische Messe
19.00 Singmesse
Montag  Hl. Rita +1434
22.05.
07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.)
Dienstag
23.05.
07.15 hl. Messe
19.00 Maiandacht
Mittwoch 
24.05.
18.30 Rosenkranz
19.00 Singmesse
Donnerstag  Hl.Beda der Ehrwürdige +735
25.05.
07.00 hl. Messe im Kloster
19.00 Maiandacht

Freitag  Hl. Philipp Neri +1595
26.05.
07.15 hl. Messe

Samstag  Hl. Augustinus v. Canterbury +um 604
27.05.
18.30 Beichtgelegenheit und Rosenkranz
19.00 Singmesse für Sonntag
Sonntag  6. Ostersonntag
Sammlg. für den Katholikentag in Hamburg

28.05.
08.30 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse mit  "Chor Katedralny Lutnia", Zywiec
19.00 Singmesse

 

Predigt Pfarrer Konrad Schmid zur Fahnenweihe
20. Mai 2000

5. Sonntag der Osterzeit 2000 / MGV - Fahnenweihe.

Paulus wollte also gleich nach seiner Bekehrung in Jerusalem anfangen, die Auferstehung Jesu Christi zu verkünden. Doch die Leute hatten Angst vor ihm. Wie sollte er sich ausweisen, daß er nicht mehr der frühere Christenverfolger war, daß er sich bekehrt hatte? Er mußte zuerst Abstand gewinnen von seinem bisherigen Leben und sich eingewöhnen in das Christliche. Worin besteht es? Wir erfahren es, wenn wir darüber nachdenken, was wir bei jeder hl. Messe als Antwort geben auf die Verkündigung der Herrenworte beim Letzten Abendmahl: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“

Wir wissen um das eherne Gesetz des Lebens vom Gehen und Kommen. Solches Gehen und Kommen muß zugleich eine Tradition sein, eine Weitergabe all der wertvollen materiellen und geistigen Schätze, von denen auch die Menschen der Zukunft leben sollen.

Ich denke zuerst an die Harfe. Sie ist das älteste Musikinstrument. Als die Menschen anfingen, als Jäger ihre Nahrung zu suchen, da haben sie eine Feststellung gemacht, die zukunftsweisend ist. Die Sehne, die an den Bogen gespannt wird, gibt eine Äußerung des Lebens von sich. Man dehnt und streckt sie, rührt sie an und siehe da, sie fängt an zu singen! Man reiht die Sehnen aneinander und entdeckt eine Ordnung der Töne, die wir Harmonie nennen. Harmonie nicht bloß als Wohlklang. Sie läßt sittlichen Anspruch erkennen. Die Harfe rührt an das Bewußtsein menschlicher Gemeinschaft.

Ein zweites Symbol auf der Fahne: die hl. Cäcilia. Sie, die frühchristliche Organistin, Sängerin und Martyrerin. Was hat sie mit uns zu tun? Sie weiht ihre Kunst der Ehre Gottes und das bis zur Hingabe ihres jungen Lebens. Damit legt sie einen Grundstein unserer Kultur, die ja weniger gepflegt wird (Pflegen heißt der Kultur zu dienen) - wie im und nur für den Zeitvertreib, zum Genuß seiner selbst. Vielmehr als Pflege des Schönen, des Wahren und des Guten und damit der Verherrlichung Gottes.

Das dritte Symbol: in Vertretung der Kommune stehen Kirche und ihr Patron, der hl. Korbinian. Das sagt uns: wenn die Verwaltungsgemeinschaft nicht auch Wertegemeinschaft ist, hat sie keinen Bestand. Denn der Mensch lebt nicht allein vom Brot. Wovon lebt er, wenn das Brot nicht ausreicht zum Überleben?

Materielle Zusammenhänge bedürfen der Kontrolle, sonst brechen sie zusammen. Doch wehe, wenn kulturelle Ziele zur Kontrolle der Gemeinschaft mißbraucht werden! Was dann geschieht, das lehrt ein Blick in die unappetitlichen Inhalte der Biotonnen. Ein löbliches Ziel, kontrolliert mit unwahrhaftigen Prinzipien, pervertiert zur Brutstätte chaotischer Verhältnisse.

Wir brauchen jene Orientierung, die sich zeigt in jenem Brot, das nach Wahrheit ruft. Denn Brot verdient erst dann den Namen Brot, wenn es geteilt wird. Erst dann schenkt es den vollen Geschmack. Erst dann sind wir bereit zu teilen, wenn wir den Menschen in seiner Würde erkennen. Die Würde des Menschen zeigt sich dort, wo der Mensch in seiner Hoffnung ernst genommen wird. Wie das Weizenkorn, das in die Erde gesenkt wird, damit es reiche Frucht bringe. So soll der Mensch bereit sein, sich hinzugeben, füreinander zu leben. Gemäß dem Wort Jesu: „ Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch; ich gebe es hin für das Leben der Welt.“

Nicht der Genuß um seiner selbst willen gewährt uns das Überleben, sondern die Hingabe. Da kommen wir der heutigen Botschaft des Evangeliums näher. „Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.“ Ein wunderschönes Bild der Solidarität, der Zusammenarbeit, der Harmonie. Ein unerreichbares Ideal? Da kommen wir wohl zur wichtigsten Bedeutung der Fahne. Werte, die keine höchsten sind, verdienen kein Vertrauen. Vertrauen brauchen wir gerade in und wegen unserer menschlichen Schwächen. Wer die Werte deshalb abschafft, weil niemand sie vollkommen einzuhalten vermag, nimmt dem Menschen und der menschlichen Gesellschaft jegliche Hoffnung und damit jeden Ehrgeiz, überhaupt eigenverantwortlich tätig zu sein.

Darum auch das vierte und letzte Symbol: das Bayerische Staatswappen. Auch dieses ist ein Gegenstand christlicher Verkündigung. Denn Gott hat in ihr seinen notwendigen Platz in unserer Verfassung. Das Volk hat sie in freier Wahl am 2. Dezember 1946 bestätigt. Das Kreuz ist ehrfurchtgebietendes Heilszeichen im Parlament und in den Gerichtsräumen und hoffentlich auch in Euren Wohnungen.

Nur höchste Werte sind uns nahe! Was anderes sagt uns heute Jesus, wenn er uns verkündet: wer in mir bleibt, bringt Frucht. Wer sich von mir trennt, bringt keine Frucht. Bleiben, oder sich trennen: da muß doch jemand sich entscheiden. Persönliche Verantwortung für deinen Glauben!

Schier unerschöpflich sind die Gedanken, wenn Ihr Eure Fahne betrachtet. Da müssen wir noch einen Gedanken weiter bedenken. Immer wieder erstaunt es, wenn wir quasi so von der Fahne reden, wie das eigentlich einer Person zusteht. Nicht umsonst sind der Fahne die Fahnenmutter, die Fahnenjungfrauen und der Fahnenträger zugeordnet. Die Mutter, weil die Fahne wie etwas Lebendiges zu erachten ist. Die Fahnenjungfrauen, weil sie kein Schmuck ist um ihrer selbst willen. Sie steht dafür, daß unsere Werte in die Zukunft weisen. Und schließlich der Fahnenträger. Er trägt eine Aufgabe voller Würde. Natürlich braucht er starke Arme und feste Wadln. Ich glaube, daß von ihm die Redeweise vom „gstandenen Mannsbild“ kommt. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von ständiger Bereitschaft, Ehre,Hoffnung und und auch die Erfolge des Vereins zu vertreten. Und vergeßt nie mehr: die Kirche hat ihren Segen auf Eure Fahne gelegt. Ist es nicht schon ein Segen, wenn Gemeinschaft gelingt? Wenn es je Schwierigkeiten gibt, persönlich oder im Verein: schaut auf Eure Fahne und Ihr dürft wissen: Der Segen Gottes ist Euch nahe. Ein Segen, den Ihr nicht machen, aber jederzeit annehmen könnt, damit er lebendig wird. Amen.


Gedenktage

GEDENKTAGE:  21.05. Maria Geiger +1968, Maria Moser +1981, Wolfgang Klingseisen +1983, Anna Tausch +1986, Marianne Repp +1988, Barbara Pietsch +1990, Christl Schäfer +1993;  22.05. Max Ottmann + 1941, Johanna Businger +1981, Therese Weber +1984, Hermann Schulz +1986;  23.05. Gertrud Swoboda +1950, Hernandez Longinos +1990; 24.05. Katharina Furch +1977, Therese Buchberger +1987, Anton Greiner +1994, Rosa Hofmann +1996, Johann Ringlstetter +1996;  25.05. Anna Rupp +1975, Sofie Stief +1960, Anna Schmid +1992, Sylvester Resch +1998;  26.05. Margarete Ottmann +1970, Sophie Brücklmayer +1978, Ute Lotspeich +1982, Theresia Mayr +1999;   27.05.  Paul Wiercimok +1993, Micky Schmidt +1997, Josef Krammer +1998, Elisabeth Neugebauer +1998.


Termine dieser beiden Wochen

Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!

So. 14. Mai, Muttertag: Rosenaktion ... aber es gibt keine Rosen, weil niemand sie in Aschheim abgeholt hat ... !

Mi. 17. Mai um 15.45 Uhr Einführungs-Treffen im Pfarrheim für neue Ministranten.

Do. 18. Mai nach der Maiandacht: Gruppenleitertreffen  im Pfarrheim. Planung für Sommer.

Do. 18. Mai um 17.00 Uhr Firmgruppe Capin im Pfarrheim.
 
Sa. 20. Mai Besinnungstag der italienischen Gruppe im Pfarrsaal.

Mi. 24. Mai ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim.

In der Woche nach dem 28. Mai:
Bittwoche. Bittgänge am Montag um 18.30 (Grünau), Dienstag um 6.30 (Glonnerweg), Mittwoch als Lichterprozession nach der Abendmesse die um 20 Uhr beginnt (daß es hernach einigermaßen finster ist!). Rückkehr ca. 21.15 Uhr

Donnerstag, 01. Juni Christi Himmelfahrt. Einladung auch an Kinder und Jugendliche!
 
Jugend-Pilgerfahrt nach Rom  mit Weihbischof  Engelbert Siebler zum Weltjugendtag mit dem Papst, 10.-21. August. Anmeldung bitte umgehend. Geistliche Begleitung: Kaplan Willi Huber, St. Birgitta. Bei Hinfahrt Übernachtungin Verona (Gastfamilien). 19. August Abendprogramm mit Papst (Übernachtg im Schlafsack. 20. August Papstmesse mit ca. 1 Mill. Jugendlichen. Rückfahrt mit Nachtzug. Näheres im Pfarrbüro

"Auf den Spuren Jesu" - Begegnungsfahrt für Junge Erwachsene nach Israel vom 30.9.-10.10. bzw. 14.10. 2000. Mit Zusatzprogramm: Wüstenfahrt zum Berg Sinai, Katharinenkloster, Roten Meer. Prospekt im Pfarrbüro!
 
Für kluge Vorausplaner, die auf der Suche sind nach geistlichen Berufen: Besinnungstage im Franziskanerkloster Maria Eck, 7.-9. Juli für Jugendliche und junge Erwachsene. Thema: "Immer wieder deckt er uns den Tisch. Die hl. Messe - einMa(h)lig! Entdeckungsreise in die Liturgie der Kirche. Leitung: Pfarrer Gerhard Beham, Diözesanstelle "Berufe der Kirche" und Sr. Claudia Maria Seitz, Kloster Zangberg. Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernimmt die Erzdiözese. Anmeldung bis 29.- Juni. Prospekt im Pfarrbüro.  


Die Pfarrei St.Korbinian
ist ab sofort im Internet präsent!
Wir sind erreichbar unter
.

http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching

Unser Motto ist das Pauluswort:
"Prüfet alles und behaltet das Gute"


Leider ist das vom Ordinariat zugewiesene Verzeichnis ein Monsternamen. Wir werden versuchen, eine griffigere Kürzung zu erreichen!
Eine kleine und kurze Einführung findet man hier:

Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122. E-mail: St.Korbinian-Uhg@t-online.de Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching . Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.