Kirchenzettel
St. Korbinian
13.01. - 20.01.2002
GOTTES SOHN
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM FEST DER TAUFE DES HERRN
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LESUNG I (Jes 42,1-7): |
"Er wird nicht müde." |
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LESUNG II (Apg 10,34-38): |
"Gott war mit ihm." |
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EVANGELIUM (Mt 3,13-17): |
"Ich müßte von dir getauft werden." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag TAUFE DES HERRN Hl.
Hilarius +367 |
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Montag |
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Dienstag |
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Mittwoch |
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Donnerstag Hl. Antonius
+357 |
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Freitag Beginn der
Weltgebetsoktav18.01. |
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Samstag 16.00 hl. Messe
im Wohnstift am Parksee |
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Sonntag Fammiliensonntag
Sammlg. f. Max-Kolbe-Werk |
Gedenktage
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GEDENKTAGE: 13.01. Theresa Gillhuber +1992, Cornel Tovstiuk +1997, Gerda Trautmann +2001; 14.01. Johann Steiner +1931, Martin Süssmeier +1961, Johann Engl +1979, Rosa Fischer +2000; 15.01. Maria Scholten +1986; 16.01. Justine Dollmann +1981, Rosa Nutzinger +1986, Susanne Liegl +1990, Karln Sitter +1990, Anna Maier +1992, Max Strobl +1998, Therese Scholz +; 17.01. Maria Pusl +1939, Therese Hörmann +1995, Josef Schmaus +1997, Eduard Imhof +2001; 18.01. Oliver Besson +1993, Cäcilia Wimmer +1998; 19.01. Georg Frimmer +1976, Josef Datz +1979, Maria Falke +1982, Josef Nutzinger +1983, Antonie Prenn +1995. |
Predigt zum Fest Taufe des Herrn
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Aus dem Ereignis der Taufe Jesu hat die Kirche eine klare Schlußfolgerung gezogen, die sie heute in Form einer Bitte an Gott zum Ausdruck bringt. "Wie er uns gleichgeworden ist in der menschlichen Gestalt, so werde unser Inneres neu geschaffen nach seinem Bild." Da geht es um die Wiederherstellung des Urzustandes, wie er uns berichtet wird auf der ersten Seite des Alten Testamentes bei der Erschaffung des Menschen. Dort steht eine Aussage, welche die Bibel von jedem naturwissenschaftlichen, philosophischen oder historischem Sachbuch wesentlich unterscheidet: "Da sprach Gott: Laßt uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels, über das Vieh und über alles Wild des Feldes und über alles Gewürm, das auf dem Erdboden kriecht." Ich möchte heute dazu einladen, vielleicht für manche zum Wiederholtenmal, diesem Kapitel sich zu widmen. Es gibt da so viele Fehldeutungen, die sich hartnäckig halten. Die wichtig genug sind, daß sie bei vielen Menschen sowas wie Pate stehen und die nötigen Ausreden dafür liefern, daß sie sich von der Sonntagsmesse distanziert haben. Das Gebet zur Taufe des Herrn lädt uns zu einer Rückbesinnung auf den Bericht des Alten Testamentes ein. Dabei geht es 1. um das Wort Herrschen. Von diesem Wort ist jenes grundlegende Mißverständnis ausgegangen, das jahrelang das Verhältnis vieler Christen zu ökologischen Einsichten belastet hat. Es ist ja altbekannt, daß von hier aus mit anklagendem Finger die ganze hl. Schrift und damit die christliche Tradition diffamiert worden ist, als sei in ihr die Ursache für die verhängnisvolle Ausbeutung der Schöpfung durch den Menschen zu finden. Da ist richtig zu stellen: die Bibel spricht in einer Sprache und in Bildern, wie sie wie sollte es anders sein können! - zu ihrer Entstehungszeit gebräuchlich waren. Das ist oder war nun einmal eine patriarchalische Weltordnung. Was heute viele nicht mehr wissen oder ignorieren, das ist der Umstand, daß die Bibel sehr genau um die grundlegende Störung der gottgewollten Schöpfungsordnung durch die Sünde weiß. Wenn also im Schöpfungsbericht, vor dem Sündenfall, von "Herrschen" die Rede ist, dann bedeutet dieses Herrschen etwas ganz anderes, als jenes, wie es hernach, nach dem Sündenfall, belastet durch Sünde, Willkür, durch Bosheit, durch Ignoranz, durch Dummheit und Borniertheit ausgeübt wurde und wird. Herrschen bedeutet im Urzustand ein Teilnehmen an der göttlichen Weisheit, seiner Umsicht, seiner Fürsorge, seiner Liebe und Gerechtigkeit. 2. Herrschen über die Fische des Meeres, die Vögel des Himmels, über Vieh und Wild und Gewürm. Die Fische schwimmen davon, die Vögel tun das in der Luft Die Würmer durchwühlen den Untergrund. Davor ekelt uns! Das entspricht dem jetzigen Stand. Wie ist das im Paradies? Die Menschheit hat dafür nur märchenhafte, legendäre Bilder und Vorstellungen. Das wichtigste aber ist zeitlos. Die Bibel setzt voraus, daß den Tieren der Mensch als Bild und Gleichnis Gottes nichts Fremdes, nichts Bedrohliches, Böses bedeutet. 3. Ein paar Zeilen später übergibt Gott den Menschen "alles Kraut, das Samen hervorbringt auf der ganzen Erde, und alle Bäume, die samentragende Früchte hervorbringen: das sei euch zur Nahrung". Ebenso allem Wild, das sich auf Erden regt. Tiere sind ausgeschlossen als Nahrung für Mensch und Vieh. Warum? Nicht aufgrund von gesundheitlichen Ernährungsempfehlungen. Sondern weil es den Tod nicht gibt im Paradies. Darum gibt es dort kein gegenseitiges gegessen und gefressen werden. Jesus unterstreicht das beim Letzten Abendmahl. Er streicht die blutigen Opfer des Judentums und der Religionsgeschichte überhaupt aus dem Gottesdienst heraus und ersetzt sie durch ein einziges und letztes Opfer. Dafür bringt er seinen eigenen Leibes und sein eigenes Blut dar und trägt uns auf, dies unblutig, im Geiste auch so zu machen. "Tut dies zu meinem Gedächtnis." Die Gottebenbildlichkeit des Menschen ist kein malerisches Element. Sie ist vielmehr Lebens- und Ordnungsprinzip, das dem Menschen von Natur aus beigegeben ist. Er wird es durch den Sündenfall zwar nicht verlieren, aber er wird es nur in der Gnade Gottes wieder erkennen. Eine unstillbare Sehnsucht danach wird ihm bleiben. Diese Sehnsucht erfüllt Jesus Christus und in ihm wird sie zur Sehnsucht nach Heiligung. Das lehrt uns das Fest der Taufe Jesu. Die Kirchenväter sagen: Nicht er, der Sohn Gottes wurde durch die Taufe im Jordan geheiligt. Vielmehr hat Er das Wasser geheiligt und nun ist es nicht mehr der Rückzugsort der Ungeheuer, es trägt nicht mehr den Fluch der Vernichtung, sondern es wäscht den Menschen von Sünde und Erbschuld rein, so daß er im Bad der Taufe die ursprüngliche Gnade wieder empfangen kann. Er wird fähig, die Gottebenbildlichkeit glaubhaft darzustellen und zu bezeugen. Dabei ist das Grundgesetz des Christseins zu beachten, das zwar in der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre vor bald zwei Jahren bestätigt wurde, aber in der Konsequenz leider noch nicht voll realisiert wird. Demgemäß ist das einigende Moment der Konfessionen nicht in und durch unsere Menschenwerke zu suchen, Wenn nicht dort, dann doch nur in dem, was Jesus Christus erlösend getan hat und das ist sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung. Beides begehen, feiern wir in der hl. Messe. Vor seinem Tod sprach Jesus: "Vater, es ist vollbracht. In deine Hände übergebe ich meinen Geist." Jesus erkennt in sich selber das Gleichbild des ewigen Vaters und darum kann er sich ihm getrost übergeben. Jesus trägt uns auf, Gleiches zu tun und dabei aktualisiert und erneuert sich das, was uns in der hl Taufe geschenkt worden ist. Wie alles im Leben ständiger Aktualisierung bedarf, damit es nicht, sagen wir ruhig: altbacken wird, so braucht das doch erst recht die hl. Taufe, wenn sie täglich wirksam bleiben soll. Und das wird uns nicht im Wald und auf dem Feld angeboten, sondern in der Feier des Todes und der Auferstehung Jesu bei der hl. Messe. Die Kirche erinnert uns heute an dieses Grundgesetz unseres Lebens: "Wie er uns gleich geworden ist in der menschlichen Gestalt, so werde unser Inneres neu geschaffen nach seinem Bild". Die Kirche scheut sich nicht, das so auszudrücken, als wären wir nie getauft worden. Sie will vermeiden, daß wir so tun, als hätten wir die göttliche Gnade nicht nötig. Als wären wir fähig, uns selber zu erlösen, weil wir doch so brav sind. Unser Erlöser ist heute noch Jesus Christus und niemand anders. Die Sünde will das täglich vereiteln. Was andres will die hl. Messe uns schenken, als in der Kindschaft Gottes uns zu bewahren? Wenn doch die Christen das erkennen wollten! Wollten, weil wir die Gnade ergreifen müssen. Weil wir mit Füßen zu ihr hingehen wollen. Amen. |
Gebetsmeinung des Papstes für Januar:
Daß die Getauften aller christlichen Konfessionen gemeinsam Jesus Christus verkünden, den einzigen Retter der Welt.
Daß die Teilkirchen durch erneuerten Einsatz das Evangelium in alle Arbeits- und Lebensbereiche tragen.
Das
geistliche Wort
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Kaum! Die Feinde des Kreuzes haben die Methode entdeckt und vor allem die Formaljuristen, die für alles einen Paragraphen finden. Nicht außer acht zu lassen: die Blasphemie -Urteile der letzten Jahre! Gottes Ehre genießt keinen Schutz im Staat, "künstlerische" Belange stehen höher. Worum geht es? Um eine ideologische Multikultur. Ideologisch, weil nicht sachgerecht, ohne Gleichberechtigung. Diese würde ja bedeuten, daß auch der andere sein Lebensrecht hat. Diesem Lebensrecht gegenüber muß jeder sich selber zurücknehmen können, vor allem ein Lehrer! Es sei denn, die Gegnerschaft gegen die meisten wird höher als gleichberechtigt bewertet. Intoleranz fordert kategorisch Geltung. In Wirklichkeit: militanter Anspruch auf Unterdrückung der andern. Ob das Voraussetzung für verfassungsgemäßen Unterricht ist? Laßt euch nicht täuschen: Das sind nicht Machenschaften Einzelner. Finanzkräftige Gruppen stehen dahinter. Gegnerschaft zur Kirche macht mobil. Und das Wort "Multikultur" gilt auch nur, solange die erstrebte Monokultur noch nicht erreicht ist. Und vergessen wir nicht: die Entheiligung des Sonntags bewirkt ihr gottloses Umfeld. Es kann also doch nicht so einfach "Privatsache" sein, ob jemand seine Sonntagspflicht erfüllt. Sehr wohl erinnere ich mich an eine Zeit vor einem halben Jahrhundert, da hat der nationalistische Staatssozialismus mit selbem Argument die Kirche in die Sakristei verbannt. Und entgegen verharmlosender Einbildung war es lebensgefährlich, dagegen auch nur zu denken. Hinter das Denken der Leute zu kommen, dazu hatten sie ihre grausamen Methoden. Und ist die unselige DDR-Zeit vergessen? Was ist zu tun? Konkret, weil das aktuell ist: geht mit Euern Kindern am Sonntag getreulich zur Kirche! Nicht, weil's der Pfarrer so will, sondern weil Gottes Ehre das gebietet. Um Dank zu sagen für die Erlösung, für Leben und Familie, für Essen und Trinken, Gesundheit und dafür, daß Ihr denken und reden dürft, was gut ist. Ihr Pfarrer |
TERMINE
Die Pfarrei ist
Ihrer Mitarbeit Wert!
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Kommunionvorbereitung:
Dank an die fleißigen
Dreikönigssänger!
Altenklub: Jahresversammlung des Fördervereins für die Indische Missionsgesellschaft am Mittwoch, 23. Januar nach der Abendmesse (19.45 Uhr) im Pfarrheim. Vatikansender:
MW 1530, KW 5880; Eutelsat
Hot Bird 2, (13 Grad Ost). Polarisation horizontal, Frequenz 11.804 Mhz, digital, transponder 54, Bouquet RAI. 16.00h
"Treffpunkt Weltkirche" Gottesdienste: hl. Messe (lateinisch) 07.30h, 17.00h Vesper, 20.20h Rosenkranz (lateinisch). Sonntags: 12.00h Angelusgebet des Papstes, Mittwochs 10.00h Generalaudienz. INTERNET: http://www.radiovaticana.de oder "Link" in der Homepage St. Korbinian. - Über Radio Horeb tgl. 16 u. 18 Uhr (UKW 90,95). Der Freundeskreis Radio Vatican unterstützt die Arbeit, Mindestbeitrag jährl. DM 20,00. Kto.477570026 BLZ 36060295 Bank im Bistum Essen. Vors. A.Isermann, Velbert, Langenhorster Str.25b. Fax 0205187502. |
Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.