Kirchenzettel
St. Korbinian
Verherrlicht
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 7. OSTERSONNTAG
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LESUNG I (Apg 1,12-14): |
"Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet." |
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LESUNG II (1 Petr 4.13-16): |
"Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, soll er sich nicht schämen." |
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EVANGELIUM (Joh 17,1-11): |
"Ich habe dich auf der Erde verherrlicht." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 7. Ostersonntag |
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Montag "Eisheiliger"
Servaz +4Jh. |
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Dienstag "Eisheiliger"
Bonifaz + 306 |
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Mittwoch ("kalte")
Hl. Sophie +304 |
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Donnerstag Hl. Johannes
Nepomuk +1393 |
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Freitag |
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Samstag Papst Johannes I
+526 |
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Sonntag PFINGSTSONNTAG Sammlg: "Renovabis" |
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Montag PFINGSTMONTAG Hl.
Bernhard v. Siena +1444 |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 12.05. Franziska Goretzki +1943, Gustav Pollak +1967, Johann Plodeck +1978; 13.05. Anton Nobis +1986, Angela Tatzer +1996; 14.05. Erwin Peteranderl +1985, Alois Schmid +1986, Maria Festner +1989, Barbara Wickles +88, Franz Liebhart +1999, Ernestine Blaha +2001; 15.05. Theresa Wawretzko +23, Alfons Feldmeier +78, Paula Vierlinger 980, Josef Strobel +95; 16.05. Maria Heigl +93, Konrad Lautner +97; 17.05. Hans Durach +82, Angela Manet +94; 18.05. Richard Gruschka +41, Karl Diem +75, Emma Hanel +79, Friederika Kroier +1980, Johann Billeriß +1981, Maria Baumann +89, Josef Siflinger +94, Maria Pfafflinger +98. |
Predigt zum 7. Ostersonntag
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Die Apostelgeschichte greift heute die Weisung des Herrn vom Fest Christi Himmelfahrt auf. Wir erinnern uns: Er hatte sie angewiesen, bevor er sie verließ: geht nicht weg von Jerusalem, sondern erwartet die Verheißung des Vaters. Die Ankunft des Heiligen Geistes steht bevor. So bleiben sie in der Stadt an ihrem Versammlungsort und heute wird uns ergänzt: Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu und mit seinen Brüdern. Die Brüder sind seine engsten Verwandten. Die Frauen sind also erwähnt, vor allem seine Mutter Maria. Nicht wegen des Muttertages kommt diese Stelle der Apostelgeschichte heute zum Vortrag. Aber dieser Tag soll uns Anlaß sein, eine Überlegung zu versuchen darüber, wie denn die Rolle der Frau in der Kirche ausschaut. Das Wort Die Rolle. Paßt dieser Ausdruck überhaupt in diesen Zusammenhang? Rolle, da wird was abgespult, da hat was zu funktionieren, das gehört fei in meinen Bereich, das geht dich nichts an! Dann wird das angewandt auf die Rolle des Mannes, die Rolle des Priesters, des Kindes, der Buben und der Mädchen und so weiter. Und wir sind mitten drin in einer subtilen Spaltung der Gesellschaft. Das geht doch am Evangelium vorbei! Wir frage lieber: was ist denn deine Berufung? Damit befinden wir uns mitten im Evangelium und wir finden sofort eine Reihe von Ereignissen, die uns sehr schön sagen, wie Gott der Rufende ist und damit den Menschen veranlaßt, auf sein Innerstes hinzuhören. Das ist das Spezielle in dem, was sich abspielt zwischen Gott und dem Menschen. Gott ist der Rufende, der Herausfordernde, weil er der große Liebende ist. Liebe ist auch Antwort auf eine Herausforderung. Das sehen wir in den speziellen Berufungsgeschichten des Evangeliums: beim reichen Jüngling; beim reichen Fischfang. Der Mann an der Zollstelle stellt sich der Herausforderung, die Jesus an ihn richtet, Zachäus antwortet spontan auf die Berufung, die an ihn ergeht.. Dann gibt es Berufungsereignisse, die sich gegenüber Frauen abspielen. Allen voran natürlich die Berufungsgeschichte der Gottesmutter Maria durch den Erzengel Gabriel. Dann die Gespräche Jesu mit Martha und Maria. Die Begebenheit mit der Sünderin beim Gastmahl des Pharisäers; die befreiende Art und Weise, wie Jesus mit der Ehebrecherin umgeht, die von den Pharisäern scheinheilig angeklagt wird. Die Rede in Kapharnaum, bei der dem Herrn die Nachricht überbracht wird: deine Mutter und deine Brüder warten draußen auf dich und Jesus sagt: Wer sind mir Vater und Mutter und Bruder und Schwester? Das sind jene, die das Wort Gottes hören und es vollbringen. Eine Berufungsgeschichte mit besonderem Tiefgang ist das Gespräch Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen. Jesus bezeugt hier mit einem meisterhaften, allzeit verständlichen Kürzel den Inbegriff der Religionsgeschichte, wenn er fordert, daß die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit zu geschehen habe. Und er läßt dabei deutlich diese Berufung an die Samariterin durchschimmern. Bei all diesen Berufungsgeschichten, bei denen es sich um Frauen handelt, fällt etwas Besonderes auf. Es handelt sich um Dinge, die so nie zu Männern gesagt werden. Und vor allem: trotz ihrer entscheidenden Wichtigkeit sind sie mit keinerlei Amtsvorstellung verbunden. Man kann sagen: Frau, du hast eine Berufung, die keineswegs in irgend ein amtliches Schema paßt. Dorthin, wohin deine Berufung dich führt, gehört keine amtliche Ordnung. Beispiele: Das Ja zur Mutterschaft, diese Berufung paßt in keine Amtsvorstellung. Ein Weiteres: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Ist dieses Wort an Martha eine amtliche Anweisung? Genauso wenig wieder an die selbe Adresse: Martha, Martha, du machst dir viele Sorgen. Eines nur ist notwendig. Maria hat das Bessere erwählt, es wird ihr nicht genommen werden? Nichteinmal diese geistliche Priorität im Leben wird an irgend einen Amtsträger so gesagt. Und doch sind es Dinge, die als christliche Lehre Allgemeingut werden mußten. Wir brauchen nicht zweimal zu fragen, warum Jesus jene Inhalte, die zutiefst zum christlichen geistlichen Allgemeingut gehören, und übrigens über alle Konfessionsgrenzen hinweg, warum dies nicht den künftigen Amtsträgern, sondern Frauen gesagt hat. Es sind Dinge, die nicht erst den Erwachsenen gepredigt werden dürfen. Sie gehören ganz spontan in die jeweiligen Situation hinein. Sie müssen den Kindern bereits geläufig sein, bevor sie zur Schule gehen. Sie werden gleichsam mit der Muttermilch den Kindern geistig und emotional vermittelt. Sie sollten in der Seele des Kindes bereits lebendig wirksam sein, bereits im dritten oder spätestens vierten Lebensjahr, längst bevor die charakterlichen Grundzüge und mit ihnen auch die späteren Wertvorstellungen logisch ihnen bewußt sind. Wehe, wenn das an eine amtlich formulierbare Methode oder Ordnung gebunden wäre! Wer hat in die Kirche die verhängnisvolle Vorstellung gebracht, als werde sie durch einen irdischen und beanspruchbaren Machtbegriff geleitet? Wenn also schon Macht, dann hat jede Mutter mehr Macht als ein Priester und sogar als der Papst. Denn deren Botschaft dringt noch lange nicht an die Ohren und schon gar nicht in die Herzen der Kinder, von denen Jesus an das Psalmwort erinnert: Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob. (Mt 21,16/Ps 8,3) Dazu wäre allerdings notwendig, daß die Mutter beim Kind ist und das Kind nicht einer Institution zur Betreuung anvertraut wird. Alle anderslautenden bildungspolitischen Vorstellungen können nut Notfälle abdecken. Mutterschaft geht vor Karriere! Ich kann nicht verstehen, wie es im Willen Jesu liegen soll, daß die Frau ein Amt aufgebürdet bekommt, das ihr ihre eigene, legitime Berufung zur Mütterlichkeit verbietet. Da kann man nur sagen: Ihr könnt nicht zugleich Gott dienen und dem Mammon. Mir ist egal, ob dieser Grundsatz als antiquiert verrufen wird bis in die Parlamente hinein. Es spricht kaum was dagegen, daß die Mutter halbtags einen Beruf ausübt, wenn die Kinder zur Schule gehen. Aber zwei Dinge sind dabei noch zu beachten. Bei der kirchlichen Trauung verpflichtet sich das Brautpaar zur Weitergabe des Lebens. Ohne dies käme kein gültiges Ehesakrament zustande. Kind haben heißt Geschwister haben. Gott will als Durchschnittserfahrung die Geschwisterlichkeit und nicht das Einzeldasein. Die Einsiedler und Wüstenväter der frühen Kirche haben das sehr bald als Konflikt erkannt und nicht umsonst bekamen sie später den Titel Vater, weil sie ihre Bedeutung für die Gesamtgesellschaft erkannt und ausgeübt haben. Und ein Zweites: die persönliche Aufgabe der Mutter reicht bis in die übernächste Generation. So ist ein notwendiger Wandel in der Gesellschaft in der Kontinuität der Tradition gehalten. Dieser Bedeutung kann kein Amtsträger gerecht werden. Die Null-Kinder-Ehe und die Ein-Kind-Ehe haben allerdings einen Wandel in die Gesellschaft gebracht, Ob zum Vorteil oder zum Nachteil, das läßt sich an der sogenannten Wegschau-Mentalität ermessen, die bestimmt nicht bloß in der Bequemlichkeit ihre Ursachen hat. Wo wird das Hinschauen bessere geübt und erfahren, als wenn die Mutter ihr Kind immer im Blick hat und das Kind keinen weiten Weg, um schnell in die Arme der Mutter zu laufen?
Vergessen wir den Anfang des heutigen Evangeliums nicht: Jesus
hob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da.
Da ist ständige Bereitschaft. Die Mütter lehren sie, wer
sonst im Leben? |
Termine und Mitteilungen
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P. Josef IMS ist der erste, der als Priesterstandes aus Indien bei uns Mitte der 70er Jahre bei uns gewohnt und in der Seelsorge ausgeholfen hat. Nach dem Doktorexamen und seiner Rückkehr in die Heimat begann er eine bahnbrechende Arbeit mit den "Rechtlosen". Dabei hatte er Angriffe auf Leib und Leben seitens hinduistischer "Landlords" (Großgrundbesitzer) durchzumachen, die sich in ihren Rechten bedroht sahen. Dadurch eine heftige Pressekampagne zu seinen Gunsten wurde die Zentralregierung in Delhi auf ihn aufmerksam, was zu einer offiziellen Anerkennung seiner Tätigkeit geführt hat. Zur Zeit leitet er einen als gemeinnützig anerkannten Verein zur Erwachsenenbildung. Im April hatte er auf Einladung der UNESCO in Paris einen Vortrag über die Auswirkungen der "Globalisierung" einen Vortrag zu halten. Das hat ihm Gelegenheit gegeben, uns wieder einmal zu besuchen. Die. 14. Mai um 20.00 Uhr konstituierende Sitzung des Dekanatsrat im Pfarrheim (nicht öffentlich) Mi. 15. Mai ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag. Diesmal zusammen mit dem Altenklub, weil der Dienstag diesmal ausfallen muß Mi. 15. Mai um 19.45 Uhr konstituierende Sitzung zum Pfarrgemeinderat im Pfarrheim (nicht öffentlich) Do. 16. Mai um 16. Uhr: Schnuppertreffen für neue Ministranten! Liebe Buben und Mädchen, Ihr seid herzliche eingeladen, einmal das Ministrieren kennen zu lernen. Bevor Ihr Euch entscheidet, müßt Ihr wissen, auf was Ihr Euch einlaßt: was von Euch erwartet wird und wofür Ihr einstehen könnt. Zuerst kennen lernen, dann sich entschließen! Die Eltern sind gebeten, die Kinder zu unterstützen. Wer ministriert, hat mehr vom Glauben und damit vom Leben!
Am 25. Nov. 2001 wurde die charismatische Schwester Crescentia von Kaufbeuren in Rom heilig
gesprochen. |
Kath.Pfarramt
St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.