Kirchenzettel
St. Korbinian
11.11. - 18.11.2001
HOFFNUNG UND AUFERSTEHUNG
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 32. JAHRESSONNTAG
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LESUNG I (2 Makk 7,1-2.7-14): |
"Nach ihm folterten sie den dritten." |
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LESUNG II (2 Thess 2.16-3,5): |
"Denn nicht alle nehmen den Glauben an." |
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EVANGELIUM (Lk 20,27-38): |
"Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 32. Jahressonntag
Heiliger Martin
+397 |
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Montag Hl. Josaphat +1623 |
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Dienstag |
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Mittwoch 18.30 Rosenkranz |
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Donnerstag Hl. Marinus und
Anianaus +7/8.Jh. (hl.Albert d.gr.+1280 |
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Freitag Hl. Margareta
+1093 |
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Samstag Hl. Gertrud v.
Helfta +1302 |
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Sonntag 33. Jahressonntag Sammlg. f. den Korbiniansverein |
Gedenktage
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GEDENKTAGE: 11.11. Johann Sperl +1973, Thaddäus Scheck +1976, Michael Halb +1996; 12.11. Maria Höfler +1978, Otto Steiger +1984, Gertrud Reimann +1984, Babette Beckenlehner +1988, Franz Beer +1996, Georg Ulrich +1997; 13.11. Hubert Bruder +1936, Katharina Kopp +1976, Wilhelmine Sido +1984, Gerhard Seizinger +1989, Josef Seidl +1993, Maria Konte +1996; 14.11. Anton Maier +1955, Maria Fanderl +1965, Georg Maier +1978, Johannes Fanderl +1990, Dietmar Czichos +1995, Angela Reischl (Horak) +2000; 15.11. Josef Bäuml +1975, Nguyen van Thant +1983; 16.11. Luise Knauer +1966, Siegfried Greitmann +1984, Georg Ramstöck +1986, Anna Rupp +1997, Josef Huber +1997; 17.11. Imelde Pedoni +1995. |
Predigt zum 32. Jahressonntag
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Der Sadduzäer treibt also, ganz nach Fundamentalistenart, das Problem auf die Spitze und so hofft er, mit dieser übertrieben konstruierten Fragestellung Jesus hereinzulegen. Aber er brennt sich gewaltig. Er wird bloßgestellt, weil er so danebenliegt angesichts der Realität des Gottesreiches. Übrigens, gar nicht als Nebenprodukt, vernehmen wir ein deutliches Plädoyer für die Ehe. Auch sie ist nur eine der Vorläufigkeiten dieser Weltzeit. Sie ist notwendig, damit diese Weltzeit ihre Ordnung haben kann. Und noch mehr. Als Sakrament prägt sie diese Weltzeit in besonderer Weise. Denn sie ist dazu berufen, ihren Ort für das Reich Gottes zu öffnen. Also richtet euch dergestalt darin ein, daß ihr bestehen könnt. So daß die Ehe ihre hohe, von Gott gegebene Berufung verdeutlichen kann: daß sie ein Zeichen Gottes in dieser Welt ist, ein Zeichen seines Daseins, ein Zeichen seiner Treue. Denn gerade unter den Bedingungen der Vergänglichkeit will das Sakrament der Ehe ein Ort der Begegnung mit Gott sein. So überwindet sie alles Vorläufige in ihr, indem sie auf die Vollendung bereits sich hinbewegt und sie vorwegnimmt, was Jesus ihr verheißen hat. Der Himmel beginnt nicht erst mit dem Jenseits. Er strahlt jetzt bereits überall auf, wo jemand das Ebenbild Gottes im Menschen in Treue bewahrt und pflegt. Denn die Zeit ist böse. Macht sie also nicht noch böser, als sie bereits ist. Denn nicht alle Menschen nehmen den Glauben an, hat der hl. Paulus in der zweiten Lesung festgestellt, was immer noch zutrifft. Macht der Unglaube den Menschen böse? Nehmen wir den Unglauben nicht leicht! Wenn ich mich trotz besseres Wissen gegen den Glauben stelle, und das geschieht allenthalben!, dann ist der Unglaube ein Unrecht gegenüber Gott Er verdirbt den Menschen, weil er die menschlichen Beziehungen zerstört. Wer mit Gott nicht ins Reine kommt, gerät in Unordnung mit und in sich selber und vermag auch mit den Mitmenschen sich nicht zu vertragen. Das erste Gebot behält seine zeitlose Gültigkeit: Du sollst keine fremden Götter neben dir haben. Das ist so seit den Tagen von Kain und Abel und diese Geschichte lehrt uns mehr, als alle psychologischen Handbücher der ganzen Welt zusammen. Du sollst keine fremden Götter neben dir haben. Das ist auch das erste Gebot jeder Friedensarbeit. Darum hängt das Plakat vom Weltmissions-Sonntag noch draußen im Schaukasten mit dem Auftrag: Den Frieden lernen! Wir lernen ihn durch die Überwindung jeglicher Gottlosigkeit. Gottlosigkeit kann die Gottebenbildlichkeit des Menschen nicht ertragen. Darum versucht sie, die Würde des Menschen zu ruinieren, wo das nur geht. KZ und Gulag und Arbeitslager und jeglicher Terror und Folter sind die Folgen. Das 2.Buch der Makkabäer hat uns Einzelheiten voller Grausamkeit gezeigt. Es bedeutet, noch tief im Alten Testament, einen Vorgeschmack für den Gekreuzigten Heiland. Das Buch der Weisheit beschreibt das im 2.Kapitel: Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennenzulernen, seine Geduld zu erproben. Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt. So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind. Die hl. Schrift beschreibt so, daß der Mensch fähig ist bis zum Gottesmord. Aber sie beschreibt auch das andere. Der Psalm 17, der heute als Zwischengesang im Meßbuch vorgeschlagen ist, läßt in prophetischer Weise Christus zu Wort kommen, der sagt: Mein Mund verging sich nicht trotz allem, was die Menschen auch treiben. ... Auf dem Weg deiner Gebote gehen meine Schritte ... ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich ... Behüte mich, wie den Augapfel, den Stern des Auges, birg mich im Schatten deiner Flügel. Die Geschichte der Folterungen ist auch die Geschichte der Märtyrer, die Geschichte des Sieges Christi über Tod und Teufel. Diese grausame Geschichte zeigt uns, wie es tatsächlich noch zugeht in dieser Welt, obwohl der Erlöser längst gekommen ist. Die Treue der Glaubenden signalisiert das andere, daß nämlich schon das Reich Gottes angebrochen ist in dieser Welt, daß es nicht erst kommt, wenn wie wir sagen, daß die Welt untergegangen ist. Was untergehen wird, ist das Böse, ist der Tod. Was leben wird, ist das Gute, die Treue, die Liebe, ist alles, was zu Gott gehört. Damit wird uns gesagt, was Glauben ist. Glauben heißt, das Reich Gottes zu bezeugen und jeder, der sich darum bemüht, ist ein Zeuge, ein Martyrer. Die Kirchengeschichte unterscheidet die Martyrer und die Bekenner. Martyrer im strengen Sinn ist der Blutzeuge. Bekenner, im wörtlichen Sinn auch Martyrer, ist der, der in der normalen Bedrängnis des Lebens zu seinem Glauben in Treue steht. Den die Sticheleien des Alltags nicht mürbe machen. Der die Schläge des Schicksals und seine Konstellationen und das Schwinden der Lebensfreude erträgt und trotz allem das Vertrauen in die Göttliche Vorsehung sich nicht nehmen läßt. Zu dieser Weltzeit gehören Versuchung zum Bösen und Anfechtung durch das Böse. So lange diese Welt besteht, muß der Glaube diese Prüfung sich gefallen lassen und durch sie hindurchgehen. Der Martyrer und der Bekenner sind sich einig im Gottvertrauen und in dieser Geduld. Der
Martyrer braucht nicht mehr Gottvertrauen als der Bekenner. Der
Bekenner braucht nicht mehr Frömmigkeit als der Martyrer. Jeder
wird durch Berufung zum einen oder anderen Typen des Christen.
Dazwischen gibt es die anonyme Masse, die wie alle auf Gottes
Barmherzigkeit angewiesen ist. |
TERMINE
Die Pfarrei ist
Ihrer Mitarbeit Wert!
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Di. 13. Nov. Kapiteljahrtag
um 19.00 Uhr in St. Michael, Arget. Di. 13. Nov. ab 14.30 Uhr gemütlicher Kaffeenachmittag im Pfarrheim. Gäste herzlich willkommen. Mi. 14. Nov. ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim. Gäste herzlich willkommen. Sa. 17. Nov. von 09.30 - 11.30 Uhr (letzte) Anmeldung zur Vorbereitung zur die 1.hl. Kommunion im Pfarrbüro (Kinder dürfen daheim bleiben). Nächste Termine:
Dienstag, 20. November Korbiniansfest!
Freitag, 30. Nov. 15.30
Adventkranzbasteln im Pfarrheim. So. 2. Dez. 1.Adventsonntag. Bei der hl. Messe um 10.30 Uhr Segnung der Adventskränze. Mi. 12.Dez: 16.00 Uhr Einführung in Advent- und Weihnachtszeit im Pfarrsaal. Jeden Donnerstag um 7.25 Uhr Kindermesse im Raum für Mittagsbetreuung, Untergeschoß Jahnschule)! So. 11.Nov. um 17 Uhr Herbstkonzert der Blaskapelle St. Korbinian in der Hachinga-Halle. Eintritt frei, um Unkostenbeitrag wird gebeten. Ende ca. 19 Uhr. Nächste Altkleidersammlung für die Mission am Samstag, 24. Nov. Bitte bringen Sie Ihre Spende bis 10 Uhr nich schon an den Vortagen!) zum Parkplatz vor dem Parrrheim Nur bei Nässe unters Vordach!)
Der CHRISTKINDLMARKT
rückt immer näher. Wer Interesse an einem Adventskranz hat,
bitte bei Frau Maimer bis 12.Nov. melden (Tel. 61 76 39, Farbe
angeben!). - Nachdem in den vergangenen Jahren die
Weihnachtsplätzchen großen Anklang fanden, bitten wir,
auch heuer wieder um Weihnachtsbäckereien. Abzugeben bei Frau
Eder, Von-Stauffenbg.-Str.92 am 20.+21. Nov. Vielen Dank!
bzw. am Sonntag vorher ist in allen Kirchen der Erzdiözese die Sonntagssammlung für den Korbiniansverein reserviert, also für die wirtschaftlichen Belange des Priesterseminars und der Unterstützung der Priesterstudenten. Dem so notwendigen Gebetsanliegen dient jeweils die "Heilige Stunde", die wir am Abend des "Priesterdonnerstages" um 19 Uhr begehen (außer in den Ferien oder wenn ein anderer Termin trifft, wie heuer Allerheiligen). Der Priesterdonnerstag ist der Do. vor dem Herz-Jesu-Freitag, dem ersten Monatsfreitag. Dieser Donnerstag dient besonders dem Gedächtnis der Ölbergstunde unseres Herrn und ist somit gut geeignet für das Gebet um gute Priester. Nächstesmal am Donnerstag, 6. Dezember. Ein weiterer Termin sei der Beachtung gewidmet: der Namenstag der hl. Gertrud v. Helfta (b. Eisleben) am 17. November, + 1302. Von 1258 - 1345 lebte im Kloster Helfta zisterziensische Ordenstradition. Gut 500 Jahre war dann das Kloster verwaist und wurde verschiedentlich genutzt. Vor allem in der DDR-Zeit verkam der größte Teil der Bausubstanz. Es verrottete nicht nur dies, durch die atheistische Ideologie auch der Glaube und damit eine wesentliche Quelle kultureller Kraft.
In den letzten Jahren hat
sich ein Freundeskreis gebildet zur Wiedererrichtung des
klösterlichen Lebens. Inzwischen sind etliche Zisterzienserinnen
dort eingezogen und leisten segensreiche Arbeit. Aus den Ruinen
entstanden Kloster und Kirche, Kindergarten und geistliches Zentrum.
Frauentragen.Inzwischen wird die fromme Übung bekannt sein. Ganz einfach, Seit Jahren "spielen" wir Herbergsuche. Eine Marienfigur wird von Wohnung zu Wohnung gebracht. Die betreffende Familie, auch Alleinstehende, "beherbergt" die heilige Maria, laden vielleicht Freunde, Nachbarn ein zu adventlicher Hausandacht und Gespräch. - Eine zweite Figur steht zur Verfügung, eine Figurengruppe, Josef und Maria, vor allem für Familien mit Kindern. Erstkommunion und Firmung! - Nutzen Sie zur Anmeldung untenstehenden Abschnitt! -------------------------------------------------------------------------- Ich möchte mich am "Frauentragen" beteiligen am ............... oder an einem andren Tag zw. 2. - 24.12.2001 (keinesfalls an folgenden Tagen: ...........................................) Name, Anschr. Tel...........................................................
(Am nächsten Abend
bringe ich die Figur lt.Liste zur nächsten Adresse)
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Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.