korbmini.gif (1236 Byte)

Kirchenzettel

St. Korbinian

10.03. - 17.03.2002

 

FREUE DICH!

 

DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 4. Fastensonntag


LESUNG I (1 Sam 16,1-13): 

"Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz."

LESUNG II (Eph 5,8-14):

"Prüft, was dem Herrn gefällt."

EVANGELIUM (Joh 9,1-41): 

"Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit Geburt blind war."

 

 

G O T T E S D I E N S T O R D N U N G

Sonntag 4. Fastensonntag "Laetare!" ("Sei froh!")
10.03.2002
08.00
Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse Choralmesse GD 415
10.30 Familienmesse " "
19.00 Singmesse

Montag 07.00 hl.Messe im Kloster (tgl.)
11.03.
10.00 Seelengd. f. +Fr. Theres Auggenthaler, anschl. Beerdg.

Dienstag
12.03.
07.15 hl. Messe vom Tag

Mittwoch
13.03. 
18.30 Rosenkranz
19.00 Singmesse

Donnerstag Hl. Mathilde +968
14.03.
07.25 Kindermesse in der Schule

Freitag Hl. Klemens M. Hofbauer +1820
15.03.
07.15 hl. Messe
16.00 Kreuzweg

Samstag 16.00 hl. Messe (oder Andacht) im Wohnstift am Parksee
16.03
17.30 Rosenkranz um Priesterberufe und Beichtgelegenheit
18.00 St. Birgitta hl. Messe

Sonntag 5. Fastensonntag Hl. Gertrud, Hl. Patrik Sammlg. Misereor
17.03.2002

08.00 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse Kindermesse
15.30 italienische Messe
19.00 Singmesse

Gedenktage

GEDENKTAGE 10.03. Mary Norley +1957, Therese Reithmeier +1972, Katharina Weigerding +1985, Viktoria Hofstetter +1991, Bernhard Scherm +1994, Ludwig Haindl +1999, Bina Schulenburg +1999; 11.03. Wolfgang Leonhardt +1981; 12.03. Kreszentia Diel +1980, Maria Blieninger +1982, Christine Knebl +1989, Josef Huber +1991, Katharina Schodt +1991; 13.03. Mathilde Brücklmayr +1991, Adolf Richter +1993, Ingeborg Westphal +1995, Johann Kreuzpaintner +1998; 14.03. Leonard Norley +1965, Aloysia Pfisterer +1980, Hertha Maschinski +1989, Therese Wawretzko +1990, Alfred Kotschenreuter +2000; 15.03. Hermann Salberg +1985, Maria Ofenreiter +1995, Georg Soller +1996; 16.03. Otto Gamperl +1950, Hedwig Mächler +1973, Anna Pollak +1982, Franz Pöll sen. +1996.

 

Predigt zum 4. Fastensonntag


4.Fastensonntag 2002

Wie ein Krimi liest sich dieses Evangelium. Ein Krimi, bei dem es um kein anderes Verbrechen geht, als um die Selbstoffenbarung Jesu Christi als Messias und Gottes. Dabei handelt es sich um das Augenlicht und um die Art und Weise, wie wir es gebrauchen, wie wir davon Gebrauch machen dürfen.

Sehen, schauen, suchen, betrachten, fixieren, anpeilen. Was wir alles könne mit dem Augenlicht!, erfahren, erfassen können. Was wir sehen, das liegt vor unseren Augen. Die Dinge, wie sie wahrgenommen werden können von außen her. Es gibt noch das innere Sehen, Schauen, Betrachten. Hoffentlich haben wir alle längst gemerkt, daß uns die sichtbaren äußeren Dinge und Schönheiten dieser Welt gar nichts nützen, wenn wir nicht gelernt haben, sie auch vom inneren Auge aus zu erkennen, neu wahrzunehmen. Dann werden sie uns so manche der Geheimnisse der Welt und viele der Geheimnisse Gottes offenbaren. So wie es der indische Künstler des diesjährigen Fastentuches an seinem Werk gezeigt hat. Er zeigt uns Ereignisse des Kirchenjahres, vor allem der Fastenzeit, an die uns die jeweiligen Lesungen der Evangelien erinnern.

Versuchen wir, genauer hinzuschauen. Wir sehen alles beherrschend die Lichtgestalt Jesu, wie er uns sich gezeigt hat am zweiten Fastensonntag bei der Verklärung auf dem hohen Berg. Beherrschend, aber nicht herrschend. Gewalt ist ihm fremd. Statt dessen schenkt er. Er schenkt Licht und Wasser. Rechts neben ihm die Samariterin am Jakobsbrunnen, wie sie freigiebig von dem Wasser austeilt. Ihr Wasserstrahl ist Lichtstrahl. Die Erde, die davon getränkt wir, läßt die Lotosblume erblühen, die neben ihr im Topf wächst. Das Gewand des verklärten Jesus verströmt sich im Wasser. Jesus sagt ja: „Wer an mich glaubt, aus dessen Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen, die bis ins ewige Leben reichen“. Oberhalb davon schlägt Moses als Vorläufer Jesu mit dem Stab an den Felsen, aus dem die Wasser Gottes in reichem Maß hervorquellen. Dieser Felsen ist Christus, wie Paulus dieses Ereignis deutet. Links unten die vielen Mühseligen und Beladenen, die Rechtlosen, die Kastenlosen, die zum natürlichen Tod hinzu den sozialen Tod erliegen. Die Blinden, Lahmen, die Kranken, die sich hilfesuchend an Jesus wenden. Oben links das Grabmal Abrahams, wie es heute noch in Hebron steht, der so gebeutelten Stadt. Der Künstler läßt daraus den zum Leben erweckten Lazarus ans Licht kommen.

All diese Ereignisse erreichen durch unser inneres Auge unsere Gegenwart. Heute sind wir Zeugen der Heilung des Blindgeborenen. Jesus fordert die Gegner geradezu massiv heraus, indem er, am hellichten Sabbat, verbotenerweise aus Staub und Speichel einen Teig fertigt und damit die Augen des Blinden bestreicht. Dann schickt er noch dazu den Blinden zum Teich Siloah, das bedeutet mehr zu gehen, als den von den Pharisäern erlaubten Sabbatweg, und er soll sich dort waschen und so schon wieder das Gesetz der Sabbatruhe brechen.

Wir erkennen: Diese tödlichen Spitzfindigkeiten der pharisäischen Gesetzesauslegung haben mit Gottes Gebot nicht das geringste zu tun. Klar, daß sich nun eine ernste Auseinandersetzung über Glauben und Unglauben ergibt. Dabei sollte das innere Auge unsere eigenen Spitzfindigkeiten entlarven, die uns helfen, sich am Willen Gottes vorbei zu mogeln. Als Glaubende dürfen wir ihn, den göttlichen Heiland und Menschenfreund erkennen. Er steht vor uns und wartet auf die Sehnsucht unseres Glaubens, der er sich sich offenbaren will: „Du siehst ihn vor dir. Er ist es, der mit dir redet.“ Und du darfst voll Freude und Dankbarkeit sagen: Ich glaube, Herr!

Und die Antwort Jesu an die Pharisäer? „Sind etwa auch wir blind“ haben sie gefragt. Jesus darauf: „Wenn ihr blind wäret, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde.“ Ein ernstes Urteil. Aber auch das hilft uns weiter. Wer um die Gnade bittet, kann glauben. „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ sagt Jesus am Gründonnerstag bei den Abschiedsreden. Wir müssen uns durch Ihn und von der Kirche helfen lassen. Auch wir sind berufen, zur Lichtgestalt zu werden, die Wohltaten Gottes zu sehen und zu verteilen. Darum hat uns die Kirche im Sakrament der Taufe dieses Gnadenlicht geschenkt. „Ich bin getauft und Gott geweiht. Das Siegel der Dreieinigkeit, nie darf es von mir weichen“.
Amen.


TERMINE

Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!


Die. 12. März ab 14.30 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim.


Fr. 15. März um 17.00 Jugendkreuzweg von St.Alto nach St. Korbinian. Anschließend Teetrinken im Pfarrheim St. Korbinian! Vor allem die Firmlinge sind herzlich eingeladen!


Gemeinsamer Hoagartn der St. Korbiniansbläser und der Musikanten der Musikschule Unterhaching e.V. am Freitag, 15. März , 19.30 Uhr im Pfarrsaal, Leitung Adi Stark. Eintritt frei!


KAB St. Alto: Diskussionsabend mit Präses Konrad Schmid: "Sprache und Sitten - gibt es noch eine Sprachkultur"
Dienstag, 12. März um 19.45 Uhr Pfarrheim St. Alto.


So. 17. März Besinnungstag der KAB München - Südost.
10.30 hl. Messe, anschließend Einführung ins Thema. Mittagessen + Kaffee.
Ab 14 Uhr Vortrag und Rundgespräch mit Stadtkreispäses Konrad Schmid.
Thema: "Unser Umgang mit Sterben und Tod und das christliche Gottesbild".

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! (Mittagessen kann nur für angemeldete Gäste geboten werden)


So. 17. März Pfarrgemeinderats - Wahlen. Auf dem Stimmzettel stehen 13 Kandidaten. Jeder hat 8 Stimmen, also nur 8 Kandidaten ankreuzen! Das Wahllokal ist geöffnet: Sonntag, 8.30 - 12.00 und 18.00 - 20.00 Uhr. Wahlbriefe bitte bis 20.00 Uhr in den Pfarrhof-Briefkasten werfen!


Interessante Angebote der Kath. Akademie, Kardinal Wendel Haus, Mandlstr. 23, 90902 Mchn (Postfach 401008, 80710 Mchn):


Mi. 20. März, 19.00 Uhr: Der Streit um das Kreuz: Trendwende in der Rechtsprechung (6,50¯). -
Sa. 23. März, 9.30 - 16.30 Uhr: Verlockung Gnosis, Parallelen und Gegensätze zum Christentum. (11¯) Anmeldg: Tel. 381020, Fax 381021. E-mail: info@kath-akademie-bayern.de . Internet: http://www.kath-akademie-bayern.de


Besinnungstage für junge Frauen zur Vorbereitung auf Karwoche und Ostern im Kloster St.Josef Zangberg,

Besinnungstage für junge Männer im Kloser Ettal, jeweils vom 22. März, 18 Uhr bis 24. März, 13 Uhr, für junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren. Unterkunft und Verpflegung übernimmt die Erzdiezese. Veranstalter: Diözesanstelle "Berufe der Kirche", Schrammerstr. 3/II, Tel. 21371253.

77E-mail: sekretariat.bdk@gmx.de (Absenderangabe nicht vergessen!)


Blutspenden - Leben retten: Montag, 18. März 15.00-19.45 Uhr

im Kubiz, Jahnstr. 1

 

Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching .
Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.