Kirchenzettel
St. Korbinian
09.12. - 16.12.2001
TROST
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 2. ADVENT
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LESUNG I (Jes 11,1-10): |
"Die Völker suchen ihn auf, sein Wohn- sitz ist prächtig." |
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LESUNG II (Röm 15, 4-9): |
"Darum nehmt einander an." |
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EVANGELIUM (Mt 3,1-12): |
"Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 2.
Adventsonntag |
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Montag |
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Dienstag Hl.
Damasus +384 |
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Mittwoch Hl.
Johanna-Franziska v. Chantal +1641 |
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Donnerstag Hl.
Odilia +720; Hl. Luzia + |
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Freitag Hl.
Johannes v. Kreuz +1591 |
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Samstag 16.00 hl.
Messe (oder Andacht) im Wohnstift am Parksee |
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Sonntag 3.
Adventsonntag hl.
Sturmius + 779 |
Gedenktage
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GEDENKTAGE: 09.12. Eleonore Kolbeck +1976, Anna Kiermaier +1988, Agnes Haller +1992; 10.12. Hans Sehlmacher +1978, Adolf Tatzer +1990, Ludwig Roiß +1998, Rupert Essl +2000; 11.12. Josef Breit +1973, Otto Reiner +1995; 12.12. Marlene Schütz +1988, Else Wirth +2000, Sr. M.Gisela Schumi +2000, Franz Ferstl +2000; 13.12. Anna Schäfer +1976, Johann Kellner +1981, Maria Bittenbinder +1984, Centa Reichenberger +1996; 14.12. Franziska Soller +1986, Walter Paetzmann +1995, Georg Schafroth +2000; 15.12. Katharina Heinz +1982, Wilhelm Gaube +1986, Maria Geiger +1987, Emma Starnecker +1999. |
Predigt zum 2. Adventsonntag
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Den Sonntag des Trostes könnten wir diesen zweiten Adventsonntag nennen. Denn es ging dir zu Herzen sehr, daß wir gefangen waren schwer und sollten gar des Todes sein, drum nahmst du auf dich Schuld und Pein. In Gott schlägt ein menschliches Herz. Er weiß um unsere Not aus eigener Erfahrung. Er, der Allwissende und der Allmächtige, hat diese Erfahrung menschlich auf sich genommen, damit wir glauben und vertrauen können, damit wir getröstet sind. Der Trost schafft das Leid nicht aus der Welt. Wenn es so wäre, dann wäre der Trost bereits endgültige Erlösung. Rechter Trost öffnet vielmehr, tut das Tor auf für jene Wahrheit, die uns mit dem Schmerz versöhnt. Wahrer Trost nennt die Dinge beim Namen. Wahrer Trost nennt Sünde Sünde. Nennt Tod Tod. Nennt Unglück Unglück Nennt Verlust Verlust. Wahrer Trost täuscht nicht hinweg über die Realität. Aber er weiß auch, die schlimmste Realität auf die Ebene des Glaubens zu stellen. Die unlösbare Spannung von Schmerz sehen und Schmerz lindern. Wo der Schmerz bleibt, wie kann er erträglich werden Diese Spannung hat den Namen Trost. Wenn die Mutter über die Wunde des Kindes lind mit der Hand streicht und das Heile, heile, Segen spricht, dann beschwört sie keine Einbildung. Vielmehr entschärft sie die Einbildung, als wäre mein Schmerz der größte, als müßte meinetwegen gleich die Welt untergehen. Gestern hat die Kirche das Hochfest der unbefleckt empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria gefeiert. Die Kirche ehrt sie mit dieser Würde, weil sie nur dadurch die große Trösterin der Betrübten für uns sein. Kann. Der greise Simeon sagt zu Maria: Ein Schwert wird deine Seele durchdringen. In den Klageliedern lesen wir bei Jeremias: Ihr alle, die ihr des Weges zieht, schaut doch und seht, ob ein Schmerz ist wie mein Schmerz, den man mir angetan, mit dem der Herr mich geschlagen hat am Tag seines glühenden Zornes. (1,12) Der
Trost, für den Maria steht, ergibt sich aus den Worten Jesu am
Kreuz: Frau, sieh da dein Sohn, Sohn, sieh da, deine
Mutter! Jene Frau, die unter dem Kreuz stand hält,
sie ist ohne Sünde. Was hat sie Böses getan, warum muß
sie leiden Sie steht solidarisch auf der Seite der Menschen. Sie
verliert nicht im Leiden ihren Glauben. Sie weiß, daß
Gutsein niemals bestraft wird. Daß aber der Tost des Ja-Sagens,
des Gehorsams, am deutlichsten auf Jesus Christus weist, den Erlöser
aus allem Leiden. Darum lieben wir Maria, denn ihre Vollkommenheit
deckt unsere Unvollkommenheit zu. Sie läßt es nicht zu,
daß unser Schmerz die Sicht auf Gottes Barmherzigkeit ganz
verdeckt. |
TERMINE
Die Pfarrei ist
Ihrer Mitarbeit Wert!
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Die. 11. Dez. um 16.30 Uhr (bis 17 Uhr) Kinder-Singstunde in der Kirche (nicht nur für Kommunionkinder!) Fr.
14. Dez ab 19.00 Uhr Adventfeier der KAB-Gruppe im Pfarrheim.
Lesungen, Saitenmusik und gemeinschaftliches Singen stimmen uns auf
die heilige Weihnacht ein. Solche Gemeinschaft wird uns allen gut tun Mo. 17.12. um 18.30 Uhr Adventskonzert der Blaskapelle St. Korbinian im Kloster zur Freude der Barmherzigen Schwestern. Alle Liebhaber guter und besinnlicher Blasmusik sind herzlich eingeladen! Die Schwestern werden sich um so mehr freuen! Wir suchen jemand zum Schneeräumen! Vergütung nach Arbeitszeit, Führerschein Kl.III erwünscht (sonst muß er alles von Hand räumen). Arbeitsbeginn bei Bedarf werktags 6.30 Uhr, Sa/So. 8 Uhr. Bei Glatteis (auch ohne Schnee) Streudienst. Information im Pfarrbüro.
Wir
danken! Durchschnitt der Sonntagssammlungen im Oktober: DM 303,31 Christkindlmarkt Einnahmen: Warenmarkt DM 10.433,00 / Kuchen DM 855,00 / Lebensmittel DM 434,56 / Bücher DM 500.00. Verkauf im Wohnstift: DM 473,00. Zusammen DM 12.695,56, davon Wareneinkauf DM 2.070,35, verbleiben wohltätig DM 10.625,21. Davon gehen: Indienpartnerschaften DM 7.300 / MS-Gruppe Unterhaching DM 1.500,00 / Erwin-Lesch-Schule DM 1000,00 / "Sternstunden" DM 300,00. Unsere Freunde in Indien sind wachsendem Haß von Terroristen ausgesetzt. Die Kirche muß sich bewähren. (darüber wird noch berichtet). Ihnen tun die Zeichen unserer Solidarität gut. Unser Dank besonders an die Bastlerinnen, die das ganze Jahr arbeiten, ist verbunden mit der Genugtuung, helfen zu können! Papst regt Fasttag für den Frieden an am Freitag, 14. 12. 2001
"für
alle Menschen guten Willens" Die Liturgie-Kommission des Vatikans bemerkt dazu: Das Fasten hat in allen großen Religionen eine wichtige Bedeutung. Es hilft, die richtige Haltung gegenüber Gott einzunehmen: in Vertrauen, Demut und vollkommener Hingabe an Gott. Im Alten Testament wird aus vielen Gründen gefastet: Zur Vorbereitung auf die Begegnung mit Gott, bevor man eine wichtige Aufgabe angeht, um die Vergebung einer Sünde zu erbitten und aus Schmerz über ein großes Unglück. Das eigentliche Ziel des Fastens ist die Umkehr des Herzens. Man verzichtet auf Nahrung, um sich für eine andere Speise zu öffnen - für das Wort Gottes, das in Jesus Christus zu uns kommt. Ohne die Hilfe Gottes und die Umkehr der Herzen wird sich keine Lösung für die dramatische Weltlage finden. Wie das Fasten aussehen soll, hängt von den persönlichen Verfassung und der örtlichen Tradition ab: Eine einzige Mahlzeit am Tag, das Fasten "mit Wasser und Brot", oder Abstinenz bis zum Sonnenuntergang. Vor allem soll der Tag in der von Gott gewünschten Diskretion begangen werden und von einer ernsten Gewissenserforschung begleitet sein. "Denn weder in der Geschichte noch heute sind Christen immer jene Friedensstifter, die von Jesus selig gepriesen werden". (Aus einem Internet-Beitrag des Vatikansenders). Ihr Pfarrer |
Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.