Kirchenzettel
St. Korbinian
Hoffnung
und Enttäuschung
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 27. JAHRESSONNTAG
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LESUNG I (Jes 5,1-7): |
"Dann hoffte er, daß der Weinberg süße Früchte brächte." |
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LESUNG II (Phil 4,6-9): |
"Bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott." |
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EVANGELIUM (Mt 21,33-44): |
"Die Winzer aber packten seine Knechte." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 27.
Jahressonntag Erntedank |
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Montag Unsere liebe
Frau vom Rosenkranz |
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Dienstag |
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Mittwoch Hl.
Dionysius u. Gefährten +3.Jh. |
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Donnerstag |
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Freitag |
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Samstag Hl.
Maximilian v. Pongau +245 |
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Sonntag 28.Jahressonntag |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 06.10. Franz Betz +1984, Maximilian Krause +1977, Paula Schick +1977, Elisabeth Kletta; 07.10. Franziska Herud +1953, Josef Kellner +1981, Therese Lorenz +1981, Anna Papenberg +2001; 08.10. Ludwig Dietlein +1978, Joseph Thalmeir +1993, Pfr. Gregor Roglic +1998; 09.10. Franz Stierstorfer +1989, Hedwig Schafhauser +1992, Anna Maria Eberl, Rosa Zimmer +2001; 10.10. Josef Drexler +1998; 11.10. Anna Ottmann +1937, Johann Ferstl +1966, Anna Reichart +1978, Maria Morosciewicz +1985, Emilie Czogalla +1985, Theresia Pfeffer +1988, Karl Beckenlehner +1992, Willi Bretzner +1999; 12.10. Therese Wunsch +1952, Franziska Geserer +1978, Maria Huber +1982, Mathilde Kluge +1990, Franz Pöll jr. +1996, Albert Eberl +1997. |
Predigt zum 27. Jahressonntag
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Der Pessimist sagt: Wer hofft, muß auf Enttäuschung gefaßt sein. Der Optimist weiß: Ich hoffe, weil ich mit dieser Hoffnung nicht enttäuscht werde. Den Trauernden im heutigen Saloniki ruft Paulus zu: Seid nicht traurig wie jene, die keine Hoffnung haben(1Thess 4,13). Und an anderer Stelle: Die Hoffnung aber läßt nicht zugrunde gehen, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist (Röm 5,5). Zu den hoffnungsvollsten Texten des Neuen Testamentes gehört bestimmt die heutige zweite Lesung aus dem Philipperbrief. Was immer wahrhaft ist, edel recht, darauf seid bedacht! Diese Worte atmen gleichsam eine unwiderlegbare Hoffnung, die genährt ist aus den letzen Worten Jesu am Kreuz: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist (Joh 19,46). Damit haben wir eine gute Grundlage zur Betrachtung der Worte Jesu im Evangelium. Die Spannung muß brisant gewesen sein, als Jesus anfing, vor der Elite des Volkes, vor den Hohenpriestern und Ältesten das Weinberggleichnis des Propheten Jesaja zu zitieren. Die Leute kannten diesen Text Wort für Wort. Sie waren aufmerksam gespannt, wie Jesus nun das Gleichnis zuende führen wird. Und da ist einiges anders. Als Freund wird der Weinberg angesprochen bei Jesaja. Um so größer die Enttäuschung, da die Trauben sauer sind. Es kommt, wie das üblich ist, wenn Freunde voneinander enttäuscht sind. Der Weinberg wird nicht nur zertrampelt. Dornen und Disteln werden an seiner Stelle wachsen. Bei Jesus werden dem Herrn des Weinberges die Knechte mißhandelt und ermordet. Bei einem zweiten Versuch das gleiche. Erst recht der Sohn wird dann vorsätzlich umgebracht. Und nun tappen die Hohenpriester und die Ältesten in die Falle. Auf die Frage, wie der Herr des Weinberges nun mit den Winzern umgehen werde, da sprechen sie ihr eigenes Urteil. Der Weinberg wird an andere Winzer verpachtet. Und wir müssen beachten. Nicht Enttäuschung dürfen wir das Verhalten des Herrn nennen. Es komm vielmehr Gottes Beharrlichkeit zum Zug, seine Langmut und seine Vorsehung, die ihr Ziel erreichen wird. Hier wird die Weinbergrede zur Gerichtsrede. Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden ... Und wer auf diesen Stein fällt, der wir zerschellen; auf wen der Stein fällt, den wird er zermalmen. Da wird es Zeit, wahrzunehmen, daß doch wir alle, jeder einzelne von uns, gemeint ist mit dem Weinberg. Welch wunderbaren Weinberg hat Gott mit uns und in uns angelegt. Er hat zu unserem menschlichen Erbe uns seine Gnade geschenkt, so daß wir uns als Gottesfreunde fühlen dürfen. Das geschah bereits bei unserer heiligen Taufe. Der Umstand, daß wir diese meist als Säuglinge gespendet bekamen, darf uns doch nicht zu dem Fehlurteil führen, als wären wir zu etwas gezwungen worden. Vielmehr kommt gerade dadurch Gottes unermeßlich schenkende Liebe zum Ausdruck. Wir haben einen kostbaren Schatz empfangen, der an Kostbarkeit sogar mehr wert ist als das Leben. Das ist ein geistliches Kapital, mit dem zu wuchern ist. Neulich hat jemand in einem Zeitungsinterview gesagt: Ich habe in meinem Leben nie eine Frustration aufkommen lassen. Ein wunderbares Zeugnis gesunden Selbstbewußtseins. Wir dürfen uns dazu bekennen, daß Die Liebe Gottes ausgegossen ist in unsere Herzen. Jene Liebe, welche die Überzeugung schenkt, daß es keine Enttäuschung geben wird. Diese Liebe hat zu allen Jahrhunderten bis zur Stunde die Bereitschaft zum Martyrium geweckt. Wenn es in unseren Tagen so viele Heilig- und Seligsprechungen gibt, dann doch bloß deshalb, weil es in so hohem Maße das heroische Glaubenszeugnis gibt, auch wenn die Leute eines natürlichen Todes sterben. Was ist uns der Glaube wert? Welche Früchte vielfältiger Tugend trägt den Weinberg, den Gott in uns angelegt hat? Wer Lehrer ist und Katechet, nutze seine Sozialkenntnisse, wuchere aber mit seinem Glauben. Wer Vater und Mutter ist, nutze seine pädagogischen Fähigkeiten, wuchere aber mit Treue und Frömmigkeit. Wer jugendlich ist, möge sich selber verwirklichen, aber nicht an sich selber und um sich selber herum, sondern im Lerneifer und im Suchen nach Antwort in Wahrheit. Wer Kind ist, spiele und singe in Fröhlichkeit, mache aber keinen Bogen um Frömmigkeit und Gehorsam. Wer alt ist, Oma oder Opa, strahle Optimismus aus und Dankbarkeit, sei ein wandelndes Bild der Hoffnung, die nicht zuschanden werden läßt. Das ist doch die Lebensaufgabe, um die wir uns tagtäglich bemühen. Wenn wir das dem Zufall und der Laune überlassen, Dann wird aus uns einmal jemand, dem man besser aus dem Weg geht. Das Schicksal zwingt jedenfalls dazu nicht. Gott hat uns die Gnade des Glaubens geschenkt. Die Entscheidung dafür liegt bei uns, jeden Tag.
Das alles schafft
den nötigen geistlichen Nährboden für Berufungen zum
Priester- und Ordensstand. Und wir dürfen in unserer Pfarrei
eine Atmosphäre pflegen, von der ein frohes Sendungsbewußtsein
ausgeht für den Alltag. |
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1. "Wir beten,
daß die Gläubigen die Arbeit der Katechetinnen und
Katecheten mittragen und Die Katechetinnen und Katecheten der Kirche riskieren, wie übrigens jeder im Dienst der Kirche, bei ihrer täglichen Arbeit ihren Glauben. Die Anfechtungen sind groß, der Widerstand enorm bei Schülern, die gerne auf Glaubensangebote mit Aggressionen reagieren und sehr treffsicher um jegliche Stimmungsmache in den Medien wissen. Die eigentliche Glaubensvermittlung versandet weitgehend in Interesselosigkeit. Wer da nicht mit außerordentlichen pädagogischen Fähigkeiten aufwarten kann, ist schnell "unten durch". Wo dann die Eltern, wenn es sie gibt, selber kaum Glauben vorleben, da scheint die Situation aussichtslos. Die paar Gutwilligen in der Klasse befinden sich auf verlorenem Posten. Leicht verständlich, daß inhaltliche Abstriche gemacht werden im Religionsunterricht. Später dann sind freilich Schüler da, die darüber klagen: wir haben ja kaum etwas von Gott gehört. Es kommt allerdings auch vor, daß bewußt wichtige Inhalte verdrängt werden, was dann schon die Frage nach Glaube und Praxis der Lehrperson aufwirft. Verdrängt der "Sachunterricht" den Glauben? Erschwerend wirkt sich aus, daß Katechetinnen und Katecheten irgendwo auswärts wohnen und so kaum Gelegenheit haben, die Situation der Pfarrei aus eigener Erfahrung zu kennen. Abgesehen davon, daß auch die Schüler nicht weitgehend von verschiedenen Orten her kommen.
2. "Wir beten,
daß Missionare, Priester, Ordenschristen und Laien die Liebe
Christi zu den Armen "Option für die Armen", diese Sorge hat sich aus Südamerika in die Gesamtkirche ausgebreitet. Seit dem Niedergang des sowjetischen Sozialismus hat auch die "Befreiungstheologie" ihre politische Einseitigkeit verloren. Seitdem reden wir lieber von der "Option für die Armen". Der Papst spricht von Christi Liebe zu den Armen und signalisiert damit, wie notwendig der Glaube an Jesus Christus und das Leben in ihm sind. Das Zeugnis Jesu ist eindeutig. Es ist uns nicht so leicht, in allem sich zu fragen: was haben die Armen davon? Weiß auch der Gesetzgeber immer zu unterscheiden, welche Rolle spielen Neid, Habsucht und Gerechtigkeit? Letztere gibt es nie zum Teil sondern immer für alle. Gründe genug, zu beten, in beiden Anliegen! Ihr Pfarrer |
Termine
und Mitteilungen
Die. 08.10. um 14.30 Frauenkreis im Pfarrsaal
Fr. 11.10. um 19.00 Monatsversammlung mit Dia-Vortrag von Elisabeth und Gustav Urban: Syrien, das Tor zur Vergangenheit.
Frau Engelmann dankt allen herzlich für die Mitfeier ihres Geburtstages und die großherzigen Spenden für Pfr. Sebastian (¯ 1780,00)! Pfr. Sebastian war hocherfreut und dankt seinerseits herzlich. Kann er doch wieder ein Stück seiner Schulden für das Diözesan-Bildungshaus der Diözese Palakkat abzahlen. Auch der Bischof ist natürlich informiert und dankbar erfreut. (Die Spenden gehen ja auf das Konto der Diözese, schon aus steuerlichen Gründen).
Das Haus ist fleißig besucht von Ehekursen, Jugendtreffen, Exerzitien für Priester und Laien. - Pfr. Sebastian hat übrigens mit Gottes Hilfe die Reise gesundheitlich gut überstanden.
Firmlinge: Gruppe Diakon: Mittwoch, 9.Okt. um 17.00 Uhr
Gruppe Pfarrer: Donnerstag, 10.Okt. um 17.00 Uhr Vollversammlung am Mittw. 16. Okt. 17.45 Uhr. Anschl. Abendmesse!
Liebe Kinder! Am Donnerstag, dem 10. Oktober beginnen wir wieder mit der wöchentlichen Kindermesse in der Schule. Ich lade Euch von der Jahnschule herzlich dazu ein! Beginn um 7.25 Uhr, dann seid ihr rechtzeitig in den Klassenzimmern.
Kinderbibelwoche in St. Alto 16.-18. Oktober jeweils von 15.30 - 18.00 Uhr. Zum Abschluß ökumenische Familienandacht a, 26. Okt. um 10.30 Uhr.
9. Unterhachinger Sänger- und Musikantentreffen am Samstag, 12. Oktober um 19.00 Uhr in der Hachinga-Halle.
Auch unser Kirchenchor und die Blasmusik St. Korbinian wirken mit. Es wird bestimmt wieder zu einem begeisternden kulturellen Glanzlicht! Herzliche Einladung!
Kirchenzettel: bitte an den Werktagen sich vergewissern, daß die hl. Messe nicht wegen einer Totenmesse zeitlich verschoben ist! Fast immer genügt ein Blick in die Tageszeitung bei den Beerdigungen. Manchmal ist eine solche allerdings nicht vermerkt. Dann hilft nur, auf das Glockenzeichen zu achten.
Im Grund fällt im Fall einer Beerdigung die hl. Messe nicht aus, sie wir nur verschoben zugunsten von Hochzeit oder Beerdigung. Immer ist die hl. Messe öffentlich, die Einladung geht immer an alle.
Kath.Pfarramt
St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd.des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.