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Kirchenzettel

St. Korbinian

06.01. - 13.01.2002

 

KIND UND KÖNIG

 

DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM FEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN


LESUNG I (Jes 60,1-6): 

"Auf, werde licht, Jerusalem, denn es kommt dein Licht."

LESUNG II (Eph 3,2-6):

"Die Heiden sind Miterben."

EVANGELIUM (Mt 2,1-12):

 "Er erkundigte sich bei ihnen, wo denn der Messias geboren werden solle."


G O T T E S D I E N S T O R D N U N G

Sonntag HOCHFEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN
06.01.2002

09.00 Beichtgelegenheit
09.30 Singmesse
15.30 italienische Messe
19.00 Singmesse

Montag Hl. Valentin +575
07.01.
07.00 hl. Messe im Kloster (tgl.)

Dienstag Hl. Severin +482
08.01.
07.15 hl. Messe

Mittwoch 18.30 Rosenkranz
09.01.
19.00 Singmesse

Donnerstag
10.01.
07.25 keine Kindermesse in der Schule

Freitag 07.15 hl. Messe vom Tag Bitte auf Geläute achten!
11.01.

Samstag 16.00 hl. Messe (Andacht) im Wohnstift am Parksee
12.01.
17.30 Beichtgelegenheit und Rosenkranz um Priesterberufe
18.00 Jahresmesse der Blasmusik
18.00 in St. Alto hl. Messe

Sonntag TAUFE DES HERRN Hl. Hilarius +367
13.01.2001

08.30 Beichtgelegenheit
09.00 Singmesse
10.30 Familienmesse
19.00 Singmesse

Gedenktage

GEDENKTAGE: 06.01. Max Beibl +1998; 07.01. Peter Schäfer +1945, Friedrich Maier +1980, Eva Schäfer +1985, Giesela Strobel +1992, Josef Ilmberger +1993; 08.01. Georg Maimer +1970, Johann Hahn +1983, Albert Riedmair +1988, Sr.Maria Pontika Thurner +1994, Alfred Wallner +1994, Franziska Dasch +1994, Josef Ruland +1995, Wilhelm Grosse-Plankermann +1997, Michael Gerl +1998, Helmut Suttner +2000, Karl Wagner +2001; 09.01. Josef Reindl +1977, Erna Haiek +1987, Stanislaus Malotta +1988; 10.01. Anna Hoffmann +1979, Josefa Kastner +1996, Anna Karl +2000, Emmeran Perl +2001; 11.01. Stefan Piehlmaier +1978, Alfred Scholbeck +1983, Hans Giglberger +1994, Josefine Hahn +1996, Ludwig Finger +1998; 12.01. P.Perikles Joannou +1972, Rudolf Wagner +1976, Gottfried Pöllmann +1990, Katharina Strobel +1998, Alfons Grubmüller +2001;

 

Predigt zum Hl. Dreikönigsfest


Dreikönig 2002

„Du hast am heutigen Tag den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.“ Der Tag Erscheinung des Herrn hat hochzeitlichen Charakter. Das kommt schön zum Ausdruck in der alten Bendictus-Antiphon der Laudes und ähnlich bei der Vesper, die lautet: „Heute wird dem himmlischen Bräutigam die Kirche vermählt, denn im Jordan wusch er ab ihre Sünden. Zur Königshochzeit eilen die Weisen; und am Wein, der aus Wasser ward, erfreun sich die Gäste, Alleluja.“

Es ist nicht dichterische Freiheit, welche die Kirche im Umgang mit den Aussagen der hl. Schrift walten läßt. Es ist vielmehr mystische Erfahrung, in der sie die drei Ereignisse des Epiphanietages im Licht des hl. Geistes einordnet und deutet. Heute wird Christus seiner Braut, der Kirche, präsentiert.

Versuchen wir diesen Impulsen nachzugehen. Das Dreikönigsfest wird landauf landab durch die fleißigen Dreikönigssänger buchstäblich in viele Wohnungen gebracht. Die finanziellen Hilfe für Belange der Kindermission in der weiten Welt, die dabei herausspringt, ist enorm. Im vorigen Jahr kamen bundesweit gut 60 Millionen Mark zusammen. Dabei sind aber nur jene Beträge erfaßt, die an das Kindermissionswerk in Aachen weitergeleitet wurde. Dazu kommt noch viel an Spenden, die direkt in Partnerschaften der Pfarreien fließen. Unsern Ministranten möchte ich an dieser Stelle herzliches Vergeltsgott für ihren Einsatz sagen.

Damit wird bereits der erste Aspekt des heutigen Tages verwirklicht. „Du hast am heutigen Tag den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.“ Durch die Aktivität so vieler Ministrantengruppen können viele, viele soziale Hilfsprogramme verwirklicht werden: Kinderkrankenhäuser, Werkstätten für Behinderte, Schulen und dazugehörige Brunnen und so weiter. Das ist die Art und Weise, mit der die Kirche in der weiten Welt Hochzeit feiert. Sie wendet sich den Armen und Behinderten zu und verwirklicht so ihre mütterliche Sorge für sie. Die hochzeitliche Freude der Kirche verwirklicht sich darin, daß Aktivität der Nächstenliebe ihrer Glieder die soziale Tat ermöglicht. Die Liebe Christi setzt sich in viele menschliche Zweige fort.

Damit können in den Missionsländern viele Menschen Zugang finden zum bräutlichen Bad der hl. Taufe. Die Braut bereitet sich mit einem Bad für das Anlegen des hochzeitlichen Gewandes und die Hochzeit. Welch einen Aufwand bedeutete doch früher, ein Bad zu nehmen: bis das Wasser vom Brunnen vor dem Ort, vielleicht weit draußen, geholt war, bis es über dem Feuer erwärmt werden konnte, bis der große Zuber bereitgestellt war! Man konnte früher nicht einfach den Wasserhahn über der Badewanne aufdrehen und danach automatisch wieder in den Abfluß laufen lassen. Ein Aufwand, den ein einzelner Mensch gar nicht so bequem leisten konnte. Der Feier ist der Aufwand wert.

Wie bei der Verwandlung des Wassers in den Wein bei der Hochzeit von Kana, so wandelt sich durch die Gnade Gottes die menschliche Bemühung in die Freude des Gottesreiches. Diese Freude veranlaßt uns, wie besonders heute am Afrikatag, die Hilfe für die Ausbreitung des Glaubens zu verstärken. In diesem Jahr gilt es, Ausbildung Katechisten zu finanzieren und mit sozial gemäßem Lohn zu vergüten.

Anders als bei uns in Deutschland theologisieren die Leute in Afrika nicht so am Leitungsamt der Kirche herum. Sie fühlen sich vielmehr im Dienst der Kirche stehend zur Verbreitung der Glaubenslehre, auch wenn sie gewisse organisatorische Aufgaben in den Pfarreien übernehmen. Der Missionar kann auch heute noch oft genug nur nach mehreren Wochen wieder kommen, um Eucharistie zu feiern und die Sakramente zu spenden. Die Missionspfarreien verfügen auch kaum über eigene Einkünfte, zumal die Kirche weitgehend in den Zentren der Armut tätig ist. Bei unseren Partnern in Indien ist das so.

Die Erscheinung des Herrn vor allen Völkern bedeutet keine Schau, keine Vorführung durch die hl. Drei Könige. Sie schließt in sich die Einladung aller Menschen, teilzunehmen an der Liebe Christi und so der wahren Menschenwürde teilhaft zu werden, die über den Tod hinausgeht. Denn Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch.
Amen.

 


Gebetsmeinung des Papstes für Januar:

Daß die Getauften aller christlichen Konfessionen gemeinsam Jesus Christus verkünden, den einzigen Retter der Welt.

Daß die Teilkirchen durch erneuerten Einsatz das Evangelium in alle Arbeits- und Lebensbereiche tragen.



TERMINE

Die Pfarrei ist Ihrer Mitarbeit Wert!


KAB Monatsversammlung: Fr. 11.Jan. um 19.30 Uhr: Dia-Vortrag von Albert Dietl, "Niederlausitz, Spreewald, Brandenburg, Potsdam und Berlin", Reisebericht.
Die Jahresversammlung findet am 8.Februar statt.


Unsere Sternsinger kommen noch heute, 6. Januar


VERGELTSGOTT für das Sammlungsergebnis ADVENIAT  DM: 4.170,10


Schulungstage der Seelsorgeregion München:

für Kommuniongruppen-Leiterinnen/Leiter: Sa. 15. Feb. und 13.Nov, jew. 9.30-16 Uhr
für Firmhelfer: Sa. 26.Jan oder 22. Jan, jew. 9.30-17 Uhr;

Besinnungstage f. Lektoren + Kommunionhelfer: Sa. 16.März 9.30-17 Uhr oder Sa. 23.11., 8.30-17 Uhr (DM 15,00 f. Verpflg.)

Einführungstag f. Kommunionhelfer: Sa. 16. Feb. oder 30. Nov. von 9.30-16.00 Uhr

Einführungstage f. Kindergottesdienst: Di. 26. Feb. oder 16. Okt. 9.30-17.00 Uhr.


- alle Termine im Exerzitienhaus Fürstenried, Forst-Kasten-Allee 103, 81475 München. Anmeldung: Tel 2137-1791, Fax 2137-2222 oder über Pfarrbüro. Die Kurse (einschl. Verpflegung) sind kostenlos, außer der Kurs für Kindergottesdienst kostet DM 10,00 f. Verpflegung u. Material.

 

Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86, Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching .
Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach (Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.