Kirchenzettel
St. Korbinian
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DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 6. OSTERSONNTAG
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LESUNG I (Apg 8,5-8.14-17): |
"Diese zogen hinab und beteten für sie, sie mögen den Heiligen Geist empfangen." |
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LESUNG II (1 Petr 3,15-18): |
"Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse." |
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EVANGELIUM (Joh 14,15-21): |
"Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann." |
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM FEST CHRISTI HIMMELFAHRT
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LESUNG I (Apg 1,1-11): |
"Geht nicht weg von Jerusalem." |
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LESUNG II (Eph1,17-23): |
"Er erleuchte die Augen eures Herzens." |
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EVANGELIUM (Mt 28,16-20): |
"Einige aber hatten Zweifel." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 6.Ostersonntag
Hl. Godehard + 1038 |
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Montag |
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Dienstag |
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Mittwoch --.-- k e i n
Rosenkranz |
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Donnerstag CHRISTI
HIMMELFAHRT sl. Theresia
Gerhardinger +1879 |
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Freitag |
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Samstag |
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Sonntag 7. Ostersonntag |
Gedenktage
| GEDENKTAGE: 05.05. Peter Neundlinger +1976, Maria Lehmair +1989, Therese Liebhart +1993; 06.05. Stefan Portenlänger +1939, Irene Alexander v.Bayern +201; 07.05. Valentin Rotteker +1995, Fritz Beise +1999, Ruth Kommerell +2001; 08.05. Anna Hiermeier +1979, Ruth Freier +1981, Karl Komma +1985, Eugen Jais +1993, Ottilie Lehner +1997; 09.05. Maria Eberle +1984, Adolf Erhard +1999, Therese Bold +1995; 10.05. Ursula Quaderer +1957, Franziska Richter +1974, Karl Sauer +1994; 11.05. Karl Hanel +1979, Maria Rasp +1980, Marie Pöschl +1984, Adele Niedermair +1991, Ludwig Panzer +1997, Maria Frisch +2001, Georg Schaffer +2001 |
Predigt zum 6. Ostersonntag
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Auf Todesanzeigen oder Sterbebildchen finden sich mitunter Sprüche, die gleichzeitig viel und doch nichts sagen. Gottseidank ist kaum noch zu finden die Rede: Die Erde soll ihm leicht sein. Dafür tauchen Worte auf wie: Wenn der Schmerz am größten ist, ist der Tod Erlösung. Der Tod ist Erlösung nicht wegen des Schmerzes, sondern weil Christus unseren Tod gestorben ist. Ein anders Wort lautet wenigstens nicht: du bist in unserer Erinnerung unsterblich. Die Unsterblichkeit findet nicht in der Erinnerung der Leute statt, sondern im Reich Gottes. Wenn Jesus auch nur eines dieser Sprüche zu seinem Abschied gesagt hätte, dann wäre kein Evangelist auf die Idee gekommen, das ins Evangelium zu schreiben. Statt dessen schreibt er den Seinen zur Erinnerung in die Seele: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. - Der Vater wird euch einen anderen Beistand geben, und er wird für immer bei euch bleiben. - Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen. - Ich komme wieder zu euch. - Ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet. - Ich bin in meinem Vater und ihr seid in mir. - Und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Über dem Grab Jesu hat man in Jerusalem eine gewaltige Kirche erbaut. Sie steht seit dem Jahr 325. Es wäre unsinnig, über einem leeren Grab ein Mausoleum zu errichten. Diese Kirche wurde erbaut, daß die Gläubigen und vor allem die damals schon unzählig vielen Pilger einen Ort hatten, um in unmittelbar historischer Nähe die Feier des Todes und der Auferstehung des Erlösers zu begehen. Von Anfang an wußten sie, daß die schriftliche Überlieferung des Evangeliums nicht genügt. Es kommt auf die lebendige, regelmäßige Feier der Eucharistie an, damit die Zusage Jesu wirklich wird: Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das Ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Nun sollten wir allerdings uns die Gelegenheit nehmen, die Worte Jesu aus dem heutigen Evangelium in aller Stille auszukosten, um sie so zu verinnerlichen. As wäre so etwas wie eine Hausaufgabe. Das erste sei nocheinmal hervorgehoben und dazu braucht es keine besonderen theologischen Kenntnisse: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Unbekümmert darum, daß heutzutage gerne von der Kirche und ihren Vertretern verlangt wird, bloß nicht zu moralisieren. Und was sagt Jesus uns heute? Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Allerdings spricht er hier nicht von den 10 Geboten. Er sagt: Meine Gebote. Welche Gebote sind das? Vor allem das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe. Dann alles, was er uns heute sagt. Die Feier der Eucharistie, das Gebet im Geist und in der Wahrheit. Der Missionsbefehl Gehet hin in alle Welt und verkündet. Allen Gläubigen ist das gesagt, nämlich missionarisch zu leben. Beizutragen an der Ausbreitung des Glaubens, dem Umstand gegenüber nicht gleichgültig bleiben, daß noch der weit größere Teil der Menschheit von Christus noch gar nichts erfahren hat. Daß vielleicht der Nachbar zwar getauft ist, jedoch jede Verbindung mit seiner Kirche verloren hat. Und wie ist das mit der Austreibung böser Geister, von der die Apostelgeschichte in der ersten Lesung berichtet? Eines findet jedenfalls statt: das Geschrei, das Theater, das von wem bloß in den Medien inszeniert wird, wenn zum Beispiel der Papst ein sogenanntes Reizthema anspricht. Wer bloß hat ein Interesse an solch lautstarkem Kasperltheater, welcher Geist spricht daraus? Eines ist sicher: eine unentschiedene Kirche gibt es nicht. Wo Jesu Botschaft verkündet wird, regt sich Widerspruch. Denn Die Welt erträgt nicht den Geist Jesu. Amen. |
Das geistliche Wort
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Man möchte meinen, daß, die Bedeutung der Familie als unvergleichbarer Einrichtung der Menschheit hinreichend bekannt ist (Ähnliches ist nicht gleich). Weit gefehlt. Das trifft nicht einmal für die ältest bekannte Wahrheit zu: Familie ist Urzelle der menschlichen Gemeinschaft. Daß sie früher ist, als der Staat. Daß dem Staat der besondere Schutz von Familie obliegt, und daß dieser nicht aus willkürlicher Einbildung in das Grundgesetz aufgenommen wurde. Die Familie kann nicht alle Voraussetzungen für ihre Existenz und ihr Wohl von sich aus ordnen: Vermögen, Erbschaft, Personenrecht, Ehe- und Erziehungsrecht. In Zusammenhang damit: Schule und Bildung. Für die Väter der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland war es unnötig, Familie zu definieren; Das wird als gegeben vorausgesetzt. (Art.6). Ähnlich in der Verfassung des Freistaates Bayern (Art. 134f). Dem Staat steht nicht zu, generell in die natürlichen Rechte der Familie einzugreifen. In jedem Fall, auch wo "höhere Gewalt" einspringen muß, um Notlagen zu begegnen oder vor Verbrechen zu schützen, ist einfühlsame Diskretion nötig. Denn leicht ist zerstört, was zu heilen wäre. Familie ist der natürliche Raum, in dem die Seele wie von Natur aus lernt, sich vertrauensvoll und geordnet, personal zu entwickeln. Das gilt übrigens für Kinder wie für Erwachsene. Wer ist schon fertig mit sich selber Darum ist Familie auch der Raum, in dem dieses Unfertigsein gegenseitig getragen und ertragen wird in Richtung Vollendung - in Gott, wo sonst Familie ist schließlich der Raum, wo Leben angenommen, geboren und erzogen wird. Darum kann die Rede nicht stimmen, die behauptet: Familie sei dort, wo Kinder sind. Damit soll höchst unauffällig das ideologische Hintertürl geöffnet werden für Konstruktionen, die niemals Familie sein können. Zur Familie gehören nun einmal Mann und Frau als Vater und Mutter. Homosexualität begründet niemals Vater- und Mutterschaft, auch nicht bei Adoption, zu der sie nicht fähig ist. Natürlich brauchen Kinder ohne Zuhause eine Quasi-Familie. In den Kinderdörfern geschieht das vorbildlich. Aber niemand wird den Ersatz zur Norm erheben. Weniger als fraglich ob so was dem Wohl aller Kinder dienen könnte. Bleibt also nur der Verdacht auf Beseitigung des Bewährten zugunsten von Ideologie - oder deutlicher: grundlegender Umformung der Gesellschaft in Richtung unverbindlicher Kollektiv-Formen. Dem steht aber Familie entgegen als Hort personaler Reifung. Das muß Norm bleiben, selbst wenn sie in vielen Fällen nicht erreicht wird. Der Werte-Pegel darf nicht herunter gesetzt werden, wenn es Ideale geben soll. Andernfalls wären sie sofort zerstört. Leistet Widerstand! Ihr Pfarrer |
Termine und Mitteilungen
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geschlossen wegen Betriebsausflugs des Kindergartens |
Kath.Pfarramt
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Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
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