Kirchenzettel
St. Korbinian
03.03. - 10.03.2002
LEBENDIGES WASSER
DIE FROHE BOTSCHAFT ZUM 3. Fastensonntag
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LESUNG I (Ex 17,1-7): |
"Warum hast du uns aus Ägypten hierher geführt?" |
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LESUNG II(Röm 5,1-2.5-8): |
"Gerecht gemacht aus dem Glauben haben wir Frieden mit Gott." |
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EVANGELIUM (Joh 4,5-42): |
"Herr, gib mir dieses Wasser, daß ich keinen Durst mehr habe." |
G O T T E S D I E N S T O R D N U N G
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Sonntag 3.
Fastensonntag |
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Montag Hl.
Kasimir +1484 |
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Dienstag |
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Mittwoch Hl.
Fridolin von Säckingen +6/7Jh |
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Donnerstag Hl.
Perpetua und Felizitas +202/203 |
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Freitag Hl.
Johannes von Gott +1550 |
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Samstag Hl.
Franziska v.Rom +1440 |
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Sonntag 4.
Fastensonntag |
Gedenktage
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GEDENKTAGE: 03.03. Ferdinand Hamatna +1977, Anna Jobst +1994, Babette Linseisen +1943, Pauline Huber +1975; 04.03. Maria Foisinger +1983, Ludwig Nadler +1995, Barbara Ruder +1991, Maja Halbig +1996; 05.03. Susanne Faustner +1984, Anna Engelhardt +1991, Alban Hitzlberger +1995, Theodor Boddenberg +1998; 06.03. Maria Donhauser +1966, Nikolaus Wagner sen. +1984; 07.03. Helena Weber +1977, Horst Specht +1985, Katharina Kießling +1996, Maximilian Andre +1997; 08.03. Rudolf Zürch +1977, Hildegard Pilch +1985, Nikolaus Wagner jun. +1986, Katharina Kreutzer +1992, Ines Godoy-Moran +2000; 09.03. Franz Erzberger +1980, Maria Grund +1987, Monika Solder +1994, Maria Schmelz +1997. |
Predigt
zum 3. Fastensonntag
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Er ist wirklich der Retter der Welt. Ich bin es, der mit dir spricht. Ich weiß, daß du der Messias bist. Herr gib mir diese Wasser, daß ich keinen Durst mehr habe. Bist du größer als unser Vater Jakob? Gib mir zu trinken. Damit beginnt das Gespräch Jesu mit der Samariterin. Leicht läßt sich aus diesen Aussagen, die von rückwärts her aneinandergereiht sind, das Thema festlegen. Es erinnert an ein Wort aus den Seligpreisungen, die wir ja neulich gehört haben: Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, sie werden satt werden. Zuerst ist es Jesus, der seinen Durst äußert. Gott dürstet nach dem Glauben des Menschen. Dazu hat Gott dem Menschen die tiefe Sehnsucht eingegeben nach der Gerechtigkeit. Wir können diese Sehnsucht auch falsch ansetzen. Wir wollen uns bemühen, alles recht zu machen und erkennen bald, daß wir doch die Sünder bleiben. Niemand kann sich selber rechtfertigen. Dann kommen Ängste auf. Am jüngsten Tag, vor Gottes Gericht, werde ich dann alles recht getan haben? Solche Angst ist Wurzel von verhängnisvollem Fanatismus, der so unsägliches Leid anrichtet friedloser Welt. Die Angst, die dich selber quält, richtet sich gegen die anderen. Sie werden grausam zur Perfektion gezwungen. Umso mehr Grund, sich zu fragen: Was ist Glaube? Es zeigt sich, daß jemand auch dann nicht richtig glaubt, wenn er in allem, in der ganzen Theologie informiert ist. Glaube ist zuerst tiefe Sehnsucht nach Erlösung, nach der Gerechtigkeit, wie die hl. Schrift das nennt. Die Samariterin, sie hatte, weiß Gott wie oft, die Ehe gebrochen. Sie war Sünderin. Und doch hat Gott Sehnsucht nach ihrer Sehnsucht. Wir werden vor Gottes Gericht einmal nicht bestehen können, wenn wir ihm aufzählen, was wir alles recht gemacht haben. Nur seine Gnade wird uns retten. Seine Gnade, die in uns die Sehnsucht nach Gott erweckt. Sie ist das nur dann, wenn sie unstillbar ist als die Liebe, die ausgegossen ist in unsere Herzen. Das ist Glaube. Die liebende Sehnsucht nach Gott bringt uns ein Geschenk, eine Reihe von Geschenken. Es ist zu erst Frömmigkeit, zu der die göttlichen Tugenden Glaube Hoffnung Liebe befähigen. Die Anbetung im Geist und in der Wahrheit, das Gebet ohne Vorbedingung. Gebet unter nur einer Bedingung: im Geist und in der Wahrheit. Also ohne Rücksicht auf Ort und Zeit, auf Wort und Formel, nur von Du zu Du. Das Gespräch mit Gott findet überall statt, auch am Brunnen, auch beim Wasserholen. Sogar zu heißer Mittagszeit. Das Gebet im Geist und in der Wahrheit ist die Liebe zum Nächsten, aus der sich die ganze Palette guter Werke ergibt, wie sie der Alltag erwartet und bringt. Betet ohne Unterlaß, heißt es, wenn die Arbeit und der Geist, in dem sie verrichtet wird, zum Gebet wird. Bete und arbeite, so sagt es der hl. Benedikt von Nursia und schreibt es in seine Ordensregel. Aus deinem Tagewerk darf kein anderer Geist sprechen, als aus deinem Gebet. Jesus nimmt dazu das Bildwort vom Wasser zu Hilfe. Wasser: ist darin nicht auch die Sehnsucht nach dem Wasser enthalten? Nach lebendigem Wasser. Bei den Juden ein Bildwort für frisches Quellwasser und damit auch ein Bildwort für Gottes Wohltaten an die Menschen. Dieses Wasser, das Jesus spendet, wird zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Die Eltern, die ihr Kind zur hl. Taufe bringen, dürfen das nur, wenn ihn ihnen selber der unstillbare Durst des Glaubens sie antreibt, dem Kind selber diesen Durst zu vermitteln. Und was vermitteln sie oft leider Gottes? Langweilige, abgestandene, fade Flüssigkeit, was man nie jemand als erfrischenden Trunk anbieten würde. Dann hat man eine Gruppe von 31 Kommunionkindern zu betreuen, von denen nicht einmal die Hälfte regelmäßig bei der Sonntagsmesse ist. Sind die Eltern sich bewußt, was sie da in der Seele ihrer Kinder anrichten? Genauso abseits, verständnislos stehen übrigens die Apostel da. Die Samariter bitten Jesus, bei ihnen zu bleiben, denn sie wissen: Er ist der Retter der Welt Gebe
Gott, daß Ostern für uns ein Fest der Erneuerung werde,
eine Sehnsucht nach Glauben, eine Begeisterung für Gott. |
TERMINE
Die Pfarrei ist
Ihrer Mitarbeit Wert!
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Firmgruppe Pfarrer und Diakon am Do. 7.März um 17.00 Uhr im Pfarrheim. Jugendkreuzweg am 15.März, 17 Uhr in St. Birgitta. Mi. 06. März ab 14.00 Uhr Kaffeenachmittag im Pfarrheim. Gäste herzlich willkommen!
Für
die Wahl des
Pfarrgemeinderates am 17. März
hat der Wahlausschuß für St. Korbinian folgende
Kandidatinnen- und Kandidaten - Liste erstellt:
1) Dirnecker Lioba 65 J. Hausfrau, Lehenstr. 3 2) Fesser Peter 62 J. Maurermeister, E.-Rothstr. 17 3) Frimmer Josef 71 J. Rentner, Ottobrunnerstr. 5 4) Hellhake Theresa 69 J. Revisorin, Taufk. Finkenstr. 107 5) Hering Frieda 74 J. Gastwirtin i.R., Truderingerstr. 27 6) Körner Leonore 59 J. Buchhalterin, Truderingerstr. 9 7) Kopal Manfred 61 J. Ass. f. Chemie, Bgm.Prennstr. 11 8) Maimer Gabriele 66 J. Hausfrau, Eugen-Rothstr. 14 9) Marino Pietro 49 J. Friseur, Johann-Strauß-Str. 8 10) Mündel Barbara 69 j. Lehrerin a.D., Säulenstr. 2 11) Raiser Richard 38 j. Dipl.Verw.Wirt (FH), Truderingerstr. 47 12) Troll Ewald 65 J. Pensionist, Annastr. 3 13) Wegner Helga 54 J. Einzelh. Kauffrau, Säulenstr. 29
Unterlagen für die Briefwahl können ab 4. bis 15. März 2002, 12. Uhr im Pfarrbüro abgeholt werden. Die Wahlbriefe müssen spätestens bis zum Wahlende (=17. März, 20.00 Uhr) im Briefkasten/Pfarrhaus sein.
Wahllokal: Pfarrheim St. Korbinian, Unterhaching Wahlausschuß Wir danken für die Bereitschaft zur Mitarbeit. Sie verdient auch eine hohe Wahlbeteiligung! bitte hier abschneiden ------------------------------------------------------------------------------- Begegnungs- und Familientag für die Erstkommunion-Familien am Samstag, 9. März um 10.30 Uhr im Pfarrsaal. Anhand einiger Dias können wir uns auf die Karwoche und Ostern einstimmen. Wir singen dabei auch Lieder, die zum Liedgut der Pfarrei gehören. Wir bitten die Eltern, (Kartoffel-)Salate mitzubringen, beim Metzger 4bestellen wir den nötigen Leberkäs. Brot und Getränke vorhanden. Wir nehmen mit _________ Personen teil. Unterschrift ___________________________
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Kath.Pfarramt St.Korbinian, Unterhaching, Friedensplatz 3, Tel: 61 90 86,
Fax 6116122.
E-mail: St.Korbinian.Unterhaching@erzbistum-muenchen.de
Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de/stkorbinianunterhaching
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Bürostunden: Mo.-Fr. 09.00-11.00. Mo.-Do. 14.00-16.00 Uhr. Sprechstd. des Pfarrers (Konrad
Schmid): Mittwoch 17.00-18.00 u. nach (tel.) Vereinbarung. Diakon (Nikola Capin): nach
(Mob-tel. 0170-2173498) Vereinbarung.